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Deutsche glauben nicht an ein Ende der Eurokrise

Die Eurokrise ist alles andere als überwunden - obwohl der Euro-Rettungsfonds in Kraft getreten ist. Davon ist laut einer stern-Umfrage eine überwältigende Mehrheit der Deutschen überzeugt.

  Euro-Skulptur vor der EZB in Frankfurt/Main: Die Eurokrise wird uns weiter beschäftigen, sind die Deutschen überzeugt.

Euro-Skulptur vor der EZB in Frankfurt/Main: Die Eurokrise wird uns weiter beschäftigen, sind die Deutschen überzeugt.

Für die Deutschen ist die Eurokrise noch längst nicht ausgestanden. Dass der Euro-Rettungsfonds nun offiziell in Kraft getreten ist, ändert daran nichts. Davon ist eine überwältigende Mehrheit der Bundesbürger laut einer stern-Umfrage belegt.

Auf die Frage, ob die Krise im Großen und Ganzen überwunden sei, antworteten 96 Prozent der Befragten mit "Nein". Gerade einmal drei Prozent halten die Probleme der Währungsunion nun für gelöst.

Skepsis in allen politischen Lagern groß

Die Skepsis zieht sich quer durch die Anhänger aller Parteien. Am kritischsten sind die Wähler der Piraten: 99 Prozent von ihnen halten die Krise nicht für überwunden. Bei den Wählern der Grünen sagen dies 97 Prozent, bei denen der Union 96 Prozent. Einmütig glauben auch die Anhänger der FDP (95 Prozent) und der SPD (94 Prozent) nicht an ein Ende der Krise. Vergleichsweise zuversichtlich sind die Wähler der Linken: 8 Prozent von ihnen halten die Krise für ausgestanden. Aber auch hier fürchten 91 Prozent, sie werde weiter andauern.

Am 8. Oktober haben die Staaten der Eurozone den Rettungsschirm ESM in Kraft gesetzt. Er soll künftig 500 Milliarden Euro an kriselnde Euro-Länder vergeben können. Der Fonds soll Euro-Staaten gegen Auflagen etwa durch umfassende Hilfsprogramme, vorbeugende Kredite, den Aufkauf von Staatsanleihen oder Finanzspritzen helfen können. Voraussetzungen sind eine Anfrage des betroffenen Landes und eine Zustimmung der anderen Euro-Länder.

Matthias Weber/print
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