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Diese Lieferanten bringen Einkäufe nach Hause

Einkaufen kostet Zeit und Nerven - wie schön, dass es Bestellangebote gibt, die vom fertigen Menü bis zur TK-Pizza alles nach Hause liefern. Aber Achtung: Einige Dienstleister sind ziemlich teuer.

Von Katharina Grimm

  Noch mal schnell in den Supermarkt? Nach Feierabend nervt einkaufen ungemein - wie praktisch, dass es inzwischen clevere Bestellmöglichkeiten gibt.

Noch mal schnell in den Supermarkt? Nach Feierabend nervt einkaufen ungemein - wie praktisch, dass es inzwischen clevere Bestellmöglichkeiten gibt.

Keine Lust sich nach Feierabend noch mit all den anderen Schnell-Shoppern durch die Supermarktgänge zu quetschen? Oder noch schlimmer: Den Samstag in übervollen Schlemmer-Tempeln stundenlang an der Kasse zu warten?

Kein Problem: Inzwischen bieten viele Unternehmen Bringdienste an. Das ist praktisch, es kann aber auch ziemlich teuer werden. Die stern-Übersicht zeigt die besten Angebote.

Die Supermärkte: Rewe und Edeka

Die Auswahl beim Bringdienst des Supermarkts Rewe ist riesig. Kunden können sich aus dem gesamten Sortiment aussuchen, was sie brauchen: Frisches Obst und Gemüse, Waschmittel oder Aufschnitt von der Wurst-Theke. Die Kosten für die Lieferung berechnen sich nach der Dringlichkeit und variieren zwischen drei bis sieben Euro. Dafür kosten die Produkte nicht mehr als in der Filiale. Bei Getränken wird es etwas teurer: Maximal sieben Kisten liefert der Supermarkt, ab der dritten Kiste kommen noch einmal 75 Cent zusätzliche Liefergebühr dazu. Bisher bietet Rewe das Angebot nur in einigen Städten, beispielsweise in Hamburg, Bremen, München, Köln und rund um Frankfurt an. Ärgerlicher Punktabzug: Der Mindestbestellwert liegt bei 40 Euro. Wer also nur ein paar Oliven und eine Flasche Wein für den Abend haben möchte, hat hier keine Chance.

Auch Edeka liefert, allerdings nur abgepackte Lebensmittel. Für den Bringservice verlangt das Unternehmen etwas mehr als in den eigenen Filialen. Pluspunkt: Edeka liefert bundesweit. Der Mindestbestellwert liegt bei preisgünstigen 9,95 Euro. Die Lieferkosten liegen bei 3,95 Euro. Ab 75 Euro kommen die Einkäufe kostenlos nach Hause.

Beide Supermärkte akzeptieren Kreditkartenzahlung und Paypal.

Die Online-Portale: Food.de und Lebensmittel.de

Food.de bietet prima Service, ohne bei den Produkten teurer zu sein, als der Supermarkt um die Ecke. Es gibt keinen Mindestbestellwert, die Lieferkosten sind immer gleich hoch. Das Online-Portal bringt alles: Tiefkühlprodukte genauso wie Gemüse oder die frischen Schnitzel. Dafür zahlen die Kunden fünf Euro pro Lieferung. Auch hier kann man mit allen gängigen Zahlungsmitteln, wie Paypal, EC- oder Kredit-Karte, bezahlen. Die Lieferung erfolgt bislang nur in den Ballungsgebieten rund um Großstädte, wie Berlin, Hamburg, München oder Köln.

Für 4,90 Euro liefert Lebensmittel.de - zumindest bei Einkäufen bis 40 Euro Warenwert. Darüber hinaus ist die Lieferung kostenfrei. Wer sich allerdings TK-Produkte nach Hause bringen lässt, muss nochmal 4,90 Euro drauflegen. Und: Ab 25 Kilogramm wird es nochmal teurer. 20 Cent werden dann für jedes weitere Kilo fällig, das der Bote schleppen muss. Dafür liefert das Unternehmen aber deutschlandweit - und auch in Österreich. Eine weitere Besonderheit: In Berlin kostet die Lieferung nichts.

Mehr aus dem Netz: Mytime.de und Shopwings

Mytime.de bietet einen Spitzen-Service: Selbst frisch geschnittenen Aufschnitt von der Theke gibt es ohne Mindestbestellsumme. Allerdings kostet das auch. Am Ende muss der Kunde fast das Doppelte zahlen, wenn er Premiumprodukte will. Insgesamt ist das Versandkostensystem recht kompliziert. Die abgepackte Ware kostet genauso viel wie im Supermarkt. Mytime.de liefert in Frischeboxen, für die der Kunde noch mal Pfand (fünf Euro) bezahlen muss. Und zurück gibt es den nur, wenn die Box per Post an das Unternehmen geschickt wird. Die Versandkosten für die Box muss man zwar nicht zahlen, dennoch ist das ein ziemlich nerviges Arrangement.

Shopwings ist erst am 13. Oktober gestartet - und liefert bisher nur in München. Das Sortiment umfasst gerade einmal 6000 Artikel. Zum Vergleich: Bei Mytime.de sind es 30.000 Produkte. Die Lieferung kostet 4,90 Euro - und die Preise sind teilweise auch etwas teurer als im Supermarkt. Das Start-up wird von Rocket Internet, dem jüngst an die Börse gegangenen Unternehmen der Samwer-Brüder, finanziell angeschoben.

Die Spezialisten: Brandnooz.de und Hellofresh.de

Der Lieferdienst Brandnooz.de ist eher eine Art Überraschungsei für Supermarkt-Käufer. Für 9,99 Euro bekommt der Kunde eine Box, die gefüllt ist mit Neuheiten und beliebten Produkten von Lebensmittelherstellern. Die Box funktioniert als Abo, ist aber monatlich kündbar - und der Warenwert liegt garantiert über 10 Euro. Dahinter steckt ein recht ausgeklügeltes System für Produkttests, daher rechnet sich die Box auch für die Firmengründer. Da man nicht weiß, was da geliefert wird, ist es eher eine lustige Spielerei. So lässt sich zumindest das Familienmittagsessen für den Sonntag nur schwer planen und umsetzen.

Hellofresh.de setzt auf - wie der Name schon sagt - frische Lebensmittel. In einer Box werden sämtliche Zutaten für ein Gericht geliefert, inklusive passendem Rezept. Der Kunde bestellt eine Anzahl von Gerichten (Zum Beispiel: marokkanischer Putenbrust-Eintopf) für eine bestimmte Menge an Menschen. Allerdings: Mindestens drei Mal pro Woche wird geliefert, die kleinste Bestellgröße ist für zwei Personen. Die Classic-Box kostet in der kleinsten Ausführung 39 Euro.

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Die Logistiker: Amazon und Deutsche Post

Mit dem Online-Portal Allyouneed.com ist die Deutsche Post auf dem Lebensmittel-Lieferanten-Markt vertreten. Die angebotene Qualität ist gut, das Sortiment groß - und die Lieferkosten liegen mit 4,90 Euro im Mittelfeld. Wer unbedingt TK-Produkte braucht, zahlt allerdings das Doppelte an Versandgebühren. Ab 30 Euro ist die Lieferung kostenlos. Und wer mehr als zehn Euro für TK-Produkte ausgibt, muss auch keinen Aufschlag zahlen. Ärgerlich: Abgesehen von wenigen Städten in Deutschland, ist die Lieferung zeitlich nur schwer vorhersehbar, stundengenaue Zustellung kann man vergessen. Dafür liefert das Unternehmen aber in ganz Deutschland.

Eigentlich wollte der US-Konzern Amazon längst Lebensmittel in Deutschland ausliefern. Unter Amazon fresh sollten Kunden ein reichhaltiges Produktangebot präsentiert bekommen. Noch ist es allerdings nicht soweit, das Angebot lässt auf sich warten. Dennoch gibt es schon Lebensmittel beim Online-Händler - von Kindernahrung, über Bio-Äpfel bis zum argentinischen Rindersteak. Die Preise sind teilweise günstig, dafür gibt es keine Tiefkühlwaren. Weiteres Manko: Es werden mitunter riesige Produktmengen angeboten, die an einen Großhandel erinnern. Ab 20 Euro ist die Bestellung kostenlos, für Prime-Kunden gilt dies sowieso.

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