Startseite

Nicht ohne mein Nokia!

Die Handysparte der Traditionsmarke Nokia geht also an Microsoft. Für uns Anlass zur Nostalgie: Was waren das herrlich unsmarte Zeiten, als Mobiltelefone noch zum Sprechen dienten - und Snake spielen.

  Juni 1993: Die Telekom präsentiert stolz ihr neuestes Mobiltelefon für das, Achtung!, digitale D1-Netz (r.), mit "nur" 285 Gramm Gewicht. Links das Modell fürs analoge C-Netz: "Pocky".

Juni 1993: Die Telekom präsentiert stolz ihr neuestes Mobiltelefon für das, Achtung!, digitale D1-Netz (r.), mit "nur" 285 Gramm Gewicht. Links das Modell fürs analoge C-Netz: "Pocky".

Dieses kleine Display, diese große Antenne, diese ... Tasten! Wo wischt man hier, würde ein heute Zehnjähriger fragen. Und wir würden milde lächeln und nebulös von "früher" sprechen: Als ein Akku noch leistungsfähig und das Mobiltelefon sturzfest war; als uns ein simpler Strich zum Spielen reichte.

Nokia gehörte von Beginn an dazu, war lange die dominierende Kraft im Handy-Markt - bis der finnische Hersteller im Zuge der Smartphone-Ära massiv an Boden verlor.

Und wie immer, wenn eine Entwicklung die vorherige ablöst, erinnert man sich der vielen prägenden Momente von "früher". Der schönen: die erste Liebes-SMS! Die witzigen: "Nein, Mama, das Handy ist nicht kaputt. Du musst den Akku aufladen!" Und der im Nachhinein fast schon skurrilen Augenblicke: Die Handtasche hatte ständig Schlagseite.
Wir haben auf Facebook und in der Redaktion die Assoziationen zu dem ersten Handy gesammelt:

Hammerharte neue Technik

Mein erstes Handy? Ein Nokia 3210 ... gekauft von dem mühsam ersparten Taschengeld, heimlich, weil meine Mutter "neue" Technik noch nie mochte. Nach fünf Wochen war der Spaß vorbei. Es klingelte (übrigens Telekom prepaid) während des Frühstücks am Samstag: Meine Mutter versuchte, es mit dem Hammer zu zerstören, aber (Achtung, true story) das Handy überlebte und der Stiel brach ab. Tja, so verschwand es in die Schublade und nach fünfmonatigem Betteln bekam ich es wieder :-) (Kommentar auf Facebook)

So um 1990 war ich im Bereitschaftsdienst bei einer Autovermietung. Meine Wochenenden verbrachte ich mit einem sechs Kilo schweren Mobiltelefon, das einen Tragegriff und eine Klappantenne hatte. Und weil es mir peinlich war, trug ich das Ganze in einem Rucksack mit mir. :) (Kommentar auf Facebook)

Das teure erste Mal

Das erste Handy war ein Nokia 5110. Das gab es von Papa, damit man als Teenager auch während des Auslandsaustausches erreichbar war. Die erste Telefonrechnung belief sich dann allerdings auf 700 Mark! Weil die Mutter ständig anrief ... (Erinnerung aus der Redaktion)

Ein in Blau gepimptes Display. Scheiße, war ich cool. ;) Und natürlich Snake. (Kommentar auf Facebook)

Blei-Akku, 1200 Mark für mein erstes Telefon (da gab's noch kein subventioniertes Gerät), Vorlage der EC-Karte, drei Gehaltsabrechnungen plus Schufa. Keine SMS, 79,95 Mark Grundgebühr. (Kommentar auf Facebook)

Damals: "Verdammt, ich bin im Internet!" Heute: "Verdammt, ich hab kein Internet!" (Kommentar auf Facebook zu der tükischen WAP-Taste)

Schlicht unvergessen

Mein erstes Handy war ein Motorola-Knochen mit Antenne und sehr kleinem Display. Um eine Kurznachricht zu verschicken, musste ich vorher die Telefonnummer auswendig lernen, weil das SMS-Programm nicht mit dem Telefonbuch verbunden war. (Erinnerung aus der Redaktion)

Wir haben Geschichte geschrieben: Mein erstes Nokia-Modell habe ich im Museum für Kommunikation in Hamburg wiedergefunden - als Ausstellungsstück. (Kommentar auf Facebook)

Küt

Stern Logo Das könnte Sie auch interessieren

Zu hohe Inkassogebühren, rechtens?
Hallo, ich habe am 20 März 15 einen Vertrag über 12 Monate mit einem Fitness-Studio abgeschlossen. Die Kosten (9,98 € 14-Tägig, 39,99€ Verwaltung einmalig, 19,99 Trainer und Servicepauschale Jährlich) sollten per Einzugsermächtigung abgebucht werden. Kürzlich bekam ich überraschend einen Brief von einem Inkassobüro mit der Zahlungsaufforderung für die gesamten 12 Monate inkl. der Verwaltung und Servicepauschale + Auslagen des Gläubigers (63,38€), Zinsen (1,42€), Geschäftsgebühr (45€), Auskunftskosten (5€) , Auslagenpauschale (9€) Hauptforderung 320,28€ Offene Forderung 444,08€ Nach dem ich mich bei der Firma erkundet habe, sagten sie mir, dass Zahlung zurückgegangen ist da mein Konto nicht gedeckt sei. Fakt war das sie einen Zahhlendreher in der Kontonummer hatten obwohl im meinem Durchschlag die Richtige Kontonummer angegeben wurde. Aber im Original hat jemand aus einer 3 eine 8 geändert. Nach Überprüfung konnte ich Feststellen das es diese Kontonummer gar nicht gibt und das diese vom System gar nicht angenommen wird. Spätestens da hätte man mich doch hinweisen oder fragen können was mit dem Konto sei. Es kam nie ein zu einem Zahhlungsrückgang, noch zu einer Zahlungserinnerung Mahnung seitens des Fitnessstudios. Die AGB´s habe ich nie zu Gesicht nie bekommen und auch nicht gelesen - diese stehen (nach meiner Recherche) im Internet aber auch nicht definiert wie man in Zahlungsverzug kommt. Leider habe ich unterschrieben das sie mir bekannt sind. Dies steht ganz kleingedruckt im Durchschlag. Ich habe der Firma vorgeschlagen die offenen Beiträge bis jetzt zu bezahlen und für die Zukunft eine neue Einzugsermächtigung zu erteilen, was sie aber abgelehnt haben und mir gesagt haben ich soll dies mit dem Inkassobüro klären. Der Fitnessvertrag ist somit gesperrt seit einem Monat. Da ich aber mit den Gebühren, Mahnspesen von dem Inkassobüro nicht einverstanden bin weiß ich nicht ob ich diese bezahlen muss. Ich habe dem Inkassobüro auch vorgeschlagen die offenen Beiträge zu begleichen und diese dann wie vertraglich vereinbart abgebucht werden. Sie haben mir angeboten diese in einem Jahr zu einem monatlichen Beitrag von 35€ abzuzahlen. Dies währen Mehrkosten von 100€, ist das rechtens? Bitte Antworten sie mir in einer Sprache die ich auch versteh - mit langen Gesetzestexten kann ich leider nicht umgehen Und was Sie denken was ich tun soll was rechtens ist. Vielen Dank im Voraus

Partner-Tools