Auch nach der neuerlichen Kapitalspritze und der Teilverstaatlichung hat die Commerzbank eine schwere Zukunft vor sich. Eine Übersicht der dringlichsten Baustellen. Von Christine Mai und Tobias Bayer

Die Commerzbank steckt in einer schlimmen Krise© Johannes Eisele/Reuters
Der Staat steigt bei Deutschlands zweitgrößtem Institut ein. Satte 18,2 Mrd. Euro hat er mittlerweile in die Commerzbank gepumpt. Mit einem Anteil von 25 Prozent plus eine Aktie hat der Bund nun sogar eine Sperrminorität. Die neuerliche Kapitalspritze soll die geplante Übernahme der Dresdner Bank sichern. Die "Gelben" haben zudem als erstes deutsches Geldinstitut eine staatlich garantierte Anleihe herausgegeben und mit 5 Mrd. Euro deutlich mehr erlöst als erwartet. Doch aller staatlichen Schützenhilfe zum Trotz - die Commerzbank hat noch eine Reihe von Herausforderungen zu meistern. Wir zeigen die wichtigsten.