stern.de für unterwegs
. .
News am 19.03.2010
RSS Mobil Wetter stern.de Blogs Hefte
 
Fotocommunity
Fotocommunity

Treffpunkt für ambitionierte Amateurfotografie. Bilder hochladen und bewerten, sich mit anderen Austauschen. mehr...

Weblogs bei stern.de
Weblogs bei stern.de

Die Online-Tagebücher bei stern.de: Freie Autoren schreiben hier persönlich, direkt und eigenständig. mehr...

Information und Unterhaltung mit Günther Jauch
sternTV - Information und Unterhaltung mit Günther Jauch

Vertiefende Informationen zu der aktuellen und den vergangenen Sendungen von sternTV. mehr...

 
19. Dezember 2007, 17:24 Uhr

Neue Bahn-Streiks drohen

Die Tarifverhandlungen zwischen der Deutschen Bahn und der Lokführergewerkschaft GDL sind "ergebnislos abgebrochen" worden. Die GDL will die Gespräche angeblich förmlich für gescheitert erklären - somit drohen neue Streiks.

Zoom

Sie streiten um einen neue Tarif-Regelung für die Lokführer: GDL-Chef Schell und der Bahn-Boss Mehdorn© Miguel Villagran/AP

Im Tarifkonflikt der Bahn drohen neue Streiks. Die Tarifverhandlungen zwischen der Deutschen Bahn und der Lokführergewerkschaft GDL seien "ergebnislos abgebrochen" worden, teilte die Gewerkschaft in Frankfurt am Main mit. Am Donnerstag soll auf eine Pressekonferenz das weitere Vorgehen erläutert werden.

Nach einem Bericht der Nachrichtenagentur AP will die GDL die Verhandlungen förmlich für gescheitert erklären. Damit würde die Friedenspflicht enden und Streiks wären wieder möglich. GDL-Chef Manfred Schell hatte Anfang Dezember erklärt: "Solange wir verhandeln, streiken wir nicht." Ob die GDL nun allerdings tatsächlich und womöglich noch vor Weihnachten streiken will, war am Mittwoch völlig unklar. Näheres zu ihrem weiteren Vorgehen wollte die Gewerkschaft am Donnerstagnachmittag bekanntgeben.

Die Lokführergewerkschaft GDL hatte überraschend die Tarifverhandlungen mit der Deutschen Bahn abgebrochen. Die Gründe dafür blieben zunächst unbekannt. Allerdings sprach die Gewerkschaft in einer kurzen Mitteilung zunächst nicht von einem Scheitern der Gespräche.Zuletzt hatten beide Seiten darüber gesprochen, was in einem gemeinsamen Basis-Tarifvertrag für alle Beschäftigten der Bahn geregelt wird und was die GDL in einem eigenständigen Tarifvertrag für die Lokführer aushandeln kann. Dieser sollte bis Ende Januar stehen und vor allem Regelungen zu Einkommen und Arbeitszeit enthalten. Die GDL forderte zuletzt Einkommenszuwächse von mindestens zehn Prozent.

Bahn-Konzernsprecher Oliver Schumacher sagte am Nachmittag in Berlin: "Noch heute Mittag liefen die Verhandlungen sowohl inhaltlich als auch atmosphärisch in einem vernünftigen Rahmen. Urplötzlich erklärte die GDL am frühen Nachmittag die Verhandlungen für beendet." Das sei "absolut nicht nachvollziehbar".

Am Mittwochabend sollte nach Angaben Schumachers ein Spitzentreffen der Vorsitzenden der drei Bahngewerkschaften GDL, Transnet und GDBA mit Bahnchef Hartmut Mehdorn stattfinden. Der GDL- Vorsitzende Manfred Schell habe abgesagt. Warum er dies getan habe, sei der Bahn "schlichtweg schleierhaft". Schumacher forderte die GDL auf, "das bisher Erreichte nicht aufs Spiel zu setzen".

DPA/AP
KOMMENTARE (3 von 3)
 
Matthias79 (19.12.2007, 23:27 Uhr)
Wann wird Herr Schell endlich des Landes verwiesen??
Rausschmeißen sollte man ihn...abschieben in die Pampa. Menschen wie Herr Schell braucht niemand in Deutschland. Er ruiniert unsere Wirtschaft, interessiert sich nicht ein Stück für die Belange der Menschen, die er vertritt und kassiert dafür noch Millionen....früher wurden solche Menschen aus der Stadt vertrieben. Heute sollte man ihn des Landes verweisen. Keiner vermisst ihn....also RAUS, Herr Schell!!!!!!
cobdet (19.12.2007, 18:32 Uhr)
@w9vich
Nee er wird morgen nicht wieder verhandeln !
Der liebe Herr Schell hat erkannt, das er vom Führen eines Arbeitskampfes so viel Ahnung hat wie eine Kuh vom Eierlegen !
Das ist jetzt seine letzte Chance die Leute noch einmal für seinen Eintrag in die Analen der GdL auf die Bäume zu treiben.
Dem Ex-Ferrari-(Kaputt) Fahrer geht und ging es nie um seine Mitglieder. Ihm geht es nur um seinen "unvergesslichen" Abgang. Und sein Stellvertreter möchte doch eine "richtige Gewerkschaft" übernehmen..
Ohne Mehdorn zu mögen...clever auf Zeit gespielt und gewonnen.
w9vich (19.12.2007, 17:12 Uhr)
ja ja der Herr Schell
Na da musste wohl Schell lieber auf einer der vielen Weihnachtsfeiern ordentlich einen trinken, so dass die Geschräche abgebrochen wurden.
Aber keine Angst! Nach einem Katerfrühstück dürfte er sich sicherlich morgen so gegen 14Uhr zu weiteren Verhandlungen einfinden
MEHR ZUM ARTIKEL
Bahngewerkschaften Bahnstreiks vor Weihnachten vom Tisch

Liebe ist es noch lange nicht, aber das Spitzengespräch der drei Bahngewerkschaften mit Konzernchef Mehdorn endete zumindest mit Vertrauensbekundungen. Wichtigstes Ergebnis: Vor Weihnachten drohen Bahnkunden keine Streiks mehr. mehr...

Tarifstreit Lokführer geben Mehdorn letzte Chance

Im Bahn-Tarifstreit haben sich die Lokführer widerwillig bereit erklärt, mit dem Vorstand über dessen Verhandlungsangebot zu sprechen. GDL-Chef Manfred Schell bezeichnete die Offerte als "Mogelpackung" - bis Montag soll es jedoch keine Streiks geben. mehr...

 
stern.de in Social Networks
 
Mobil
 
Widgets
 
 
Adobe Flash Player