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Der Boss wird 60

Seit Jahrzehnten bestimmt Werner Baldessarini entscheidend mit, was Männer auf der ganzen Welt anziehen. Der Aufstieg vom gelernten Textilkaufmann zum Vorstandsvorsitzenden der Hugo Boss AG gelang ihm ganz ohne Studium.

Am 23. Januar feierte der Österreicher, der mit seiner Ehefrau Cathrin in Kitzbühel lebt, Geburtstag - der "Boss" wurde 60. "Ich sage immer, lieber ein schönes T-Shirt als eine mittelmäßige Krawatte", sagte Baldessarini einmal in einem Interview. In seiner Zeit als Vorstandsvorsitzender sei er gern mit T-Shirt unter dem Anzug zu den Sitzungen gekommen. Der Anzug werde allerdings niemals aus der Männermode verschwinden, weil er eine optimale Figur mache und Fehler kaschiere, meint der Kenner. "Beim Pullover wird es bereits schwieriger. Mit hängenden Schultern oder Bauchansatz sieht man in einem engen Modell schon kritisch aus."

Sportautos sind seine Leidenschaft

Privat ist Baldessarini ganz Genussmensch, schätzt eine gute, aber einfache, ehrliche Küche. Seine große Leidenschaft sind Sportwagen, in seiner Garage steht immer der neueste Porsche 911. Glaubt man seinen Ärzten, werden noch viele weitere Modelle folgen können. Nach einem Gesundheits-Check versicherten sie Baldessarini, er habe beste Aussichten seinen 100. Geburtstag zu erleben.

Die Mode wird in seinen Katalogen oft von prominenten Models wie dem Münchner Szene-Gastronom Charles Schuhmann, Show-Master Thomas Gottschalk oder Schauspieler Kai Wiesinger präsentiert. Zu vielen von ihnen sind inzwischen persönliche Freundschaften entstanden. Über Gottschalk sagte Baldessarini: "Da reden alle, er sei zu schrill angezogen: Unsinn! Wenn ich das anziehen würde, würden alle denken, jetzt kommt der Zirkusdirektor." Gottschalk jedoch bewege sich so selbstverständlich in der Klamotte, dass er überzeuge.

Kreativität bestimmte die Karriere

Baldessarini wurde am 23. Januar 1945 in Kufstein geboren. Sein Vater war Italiener, die Mutter Deutsche. Beide betrieben einen Textilgroßhandel. Nach einer Lehre zum Textilkaufmann und anschließenden Berufsstationen bei Münchner Einzelhändlern begann 1975 seine Tätigkeit bei Hugo Boss. Dort arbeitete er sich über den Posten des Kreativchefs bis auf die höchste Sprosse der Karriereleiter hoch: Von 1998 bis 2002 war er Vorstandsvorsitzender des Modegiganten aus Metzingen (Baden-Württemberg).

Der Rückzug aus dem aktiven Tagesgeschäft und der parallel erfolgte Wechsel in den Aufsichtsrat markierten aber nicht das Ende seiner kreativen Laufbahn. Um das nach ihm benannte Luxuslabel Baldessarini, eine Tochter der Hugo Boss AG, kümmert er sich am 2004 eingeweihten Firmensitz in München nach wie vor höchstpersönlich.

DPA/DPA

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