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Nokia fährt eine Milliarde Euro Verlust ein

Alarmierende Zahlen bei Nokia: Im ersten Quartal machte der kriselnde Handy-Weltmarktführer fast eine Milliarde Euro Verlust. Die Erlöse brachen in allen Weltregionen ein, teilweise bis zu 70 Prozent.

  Zentrale des finnischen Handyherstellers Nokia in Espoo: Besonders die Schwäche im Smartphone-Geschäft macht dem Handyhersteller zu schaffen

Zentrale des finnischen Handyherstellers Nokia in Espoo: Besonders die Schwäche im Smartphone-Geschäft macht dem Handyhersteller zu schaffen

Nokia in Not: Der langjährige Handy-Weltmarktführer hat zum Jahresbeginn einen gewaltigen Verlust von 929 Millionen Euro erlitten. Bei Smartphones kann Nokia trotz aller Anstrengungen bisher nicht annähernd mit dem iPhone und Android-Geräten mithalten. Zudem verschlang der verlustreiche Netzwerkausrüster Nokia Siemens Networks erneut viel Geld. Mit insgesamt 82,7 Millionen verkauften Mobiltelefonen könnte Nokia sogar die Krone des weltgrößten Handy-Herstellers nach vielen Jahren an Samsung verloren haben.

Im ersten Quartal 2011 hatte Nokia noch schwarze Zahlen von 344 Millionen Euro geschrieben. Der Umsatz sackte jetzt im Jahresvergleich um 29,3 Prozent auf 7,35 Milliarden Euro ab.

Die Zahlen zum Kerngeschäft mit Mobiltelefonen fielen quer durch die Bank schwach aus. Der Umsatz brach im Jahresvergleich um 40 Prozent auf 4,2 Milliarden Euro ein. Der durchschnittliche Preis eines Nokia-Mobiltelefons sackte um 22 Prozent auf 51 Euro ab.

Besonders alarmierend ist die andauernde Schwäche im Smartphone-Geschäft. Von Nokias Hoffnungsträger - den im Herbst eingeführten Lumia-Telefonen mit dem Microsoft-Betriebssystem Windows Phone - wurden gut zwei Millionen Geräte verkauft. Das reichte bei weitem nicht aus, um den Absatzeinbruch bei der betagten eigenen Plattform Symbian auszugleichen. Insgesamt halbierte sich der Smartphone-Absatz auf 11,9 Millionen Geräte. Gerade Computer-Telefone sind Geldbringer, mit dem Konkurrenten wie Apple oder Samsung ihre Kassen füllen.

In keiner Region konnte Nokia die Erlöse stabil halten

Es gab weltweit keine Region, in der Nokia die Erlöse wenigstens stabil halten konnte. Am ehesten gelang es noch mit einem Minus von drei Prozent in Lateinamerika. Im Stammgebiet Europa fiel der Umsatz dagegen im Jahresvergleich um 35 Prozent, im boomenden Wachstumsmarkt China brachen die Einnahmen sogar um 70 Prozent ein.

Die Absatzzahlen sprechen eine noch klarere Sprache. In Nordamerika etwa, wo es für Nokia schon seit Jahren nicht gut läuft und mit den Lumias eigentlich ein Comeback gelingen sollte, wurden nur noch 600.000 Mobiltelefone verkauft - halb so viele wie vor einem Jahr.

Konzernchef Stephen Elop räumte ein, dass sich das Geschäft mit einfachen Telefonen, mit denen Nokia bisher noch in den Wachstumsmärkten der Entwicklungsländer punkten konnte, massiv verändere. Traditionelle Tastentelefone bekämen jetzt auch im Billigbereich Konkurrenz von Touchscreen-Geräten. Dieser Umstand ist Teil einer Entwicklung, die Branchenanalysten schon lange vorhergesagt haben. Mit neuen Bauteilen können selbst Smartphones mit dem Google-Betriebssystem Android immer billiger produziert werden und höhlen den Markt für günstige Handys aus.

Verkaufschef Colin Giles werde Ende Juni das Unternehmen verlassen, um "näher bei seiner Familie zu sein", kündigte Nokia an. Der Verkauf soll jetzt verschlankt werden. Zum neuen starken Mann in dem Bereich wird jetzt Niklas Savander, dem die einzelnen Vertriebsmanager unterstehen werden.

fro/DPA/DPA

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