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Siemens liefert mit Verspätung

Nicht nur die Lieferung neuer ICE-Garnituren an die Deutsche Bahn verzögert sich, Siemens kommt auch bei einem Auftrag für Eurotunnel-Betreiber Eurostar in Verzug.

  Man habe "die Komplexität des Auftrags unterschätzt", sagte Siemens-Vorstandsmitglied Busch. Wann die Eurostar-Züge fertiggestellt werden, ist ungewiss.

Man habe "die Komplexität des Auftrags unterschätzt", sagte Siemens-Vorstandsmitglied Busch. Wann die Eurostar-Züge fertiggestellt werden, ist ungewiss.

Beim Zuggeschäft droht Siemens ein weiterer teurer Rückschlag. Vorstandsmitglied Roland Busch sagte der "Süddeutschen Zeitung", bei der Lieferung von zehn Hochgeschwindigkeitszügen für den Eurotunnel-Betreiber Eurostar zeichneten sich ernste Probleme ab. "Wir haben die Komplexität des Auftrags unterschätzt", sagte Busch. Die Probleme beim Eurostar und beim neuen ICE belasteten den Gewinn: "Wir werden durch die Bahn-Projekte im abgelaufenen Quartal 2013 erneut eine Sonderbelastung haben." Sie werde noch über den 116 Millionen Euro im Quartal zuvor liegen.

Eurostar will die ersten Züge 2015 einsetzen. Da der Zug durch vier Länder und den Eurotunnel fahre, müsse er mit verschiedenen Zugsicherungstechniken zurechtkommen und von mehreren Behörden zugelassen werden. "Wie lange das dauert, liegt nicht allein in unserer Hand", erklärte der Siemens-Vorstand.

Auch bei der Lieferung von 16 ICE-Zügen an die Deutsche Bahn zeichnet sich dem Bericht zufolge eine weitere Verzögerung ab. Eigentlich hätten sie seit Dezember 2011 fahren sollen, im November 2012 hatte Siemens die Lieferung erneut verschieben müssen. Ende Juli könnte der Zulassungsprozess erneut beginnen. "Das kann erfahrungsgemäß zwischen vier und 18 Monaten dauern", sagte Busch. Die Bahn werde wohl auch im nächsten Winter auf die Züge verzichten müssen, berichtete die "Süddeutsche Zeitung".

juho/DPA/DPA

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