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Neue Akten aus Liechtenstein zeigen: Auch Schmiergelder von Konzernen flossen über die Steueroase.
War das Schmiergeld? Nach stern-Recherchen unterhielt der nunmehr abgewickelte Baukonzern Holzmann in Liechtenstein schwarze Kassen - bis heute ist unklar, wo Teile des Geldes verblieben sind.
Das Schicksal des Baukonzerns Holzmann mit insgesamt 23.000 Beschäftigten ist besiegelt. Der Vorstand der Philipp Holzmann AG musste auf Grund akuter Zahlungsunfähigkeit beim Amtsgericht Frankfurt/Main ein Insolvenzverfahren beantragen.
Die Krisensitzung über die Rettung des schwer angeschlagenen Mobilfunk-Unternehmens MobilCom bei Bundeswirtschaftsminister Werner Müller hat zunächst kein greifbares Ergebnis erbracht.
Die Gespräche mit der niederländischen Baugruppe Heijmans über einen Erwerb der Holzmann-Bereiche seien abgebrochen worden, ließ Insolvenzverwalter Ottmar Hermann mitteilen.
Im letzten Jahr sind über 37.000 Unternehmen Bankrott gegangen. Die Aussichten für 2003 sind nicht viel besser. Experten schätzen, dass es bis zu 42.000 Firmenpleiten geben könnte.
Neue Akten aus Liechtenstein zeigen nach stern-Recherchen: Auch Schmiergelder großer Konzerne flossen über die Steueroase. In den Unterlagen finden sich prominente Namen.
Holzmann, Quelle, Opel: Immer wieder schwingt sich der Staat mit großer Geste zum Retter auf - und rettet auf Dauer doch nichts. Denn was das Management verbockt, kann die Politik nicht richten.
Im Bemühen um eigene Industriekonzerne gab es zuletzt Misstöne zwischen Paris und Berlin: Im Gegensatz zur deutschen Regierung mischte sich Frankreich ganz unverhohlen zu Gunsten der eigenen Wirtschaft ein. Neuestes Problem: Alstom.
Seit 1976 sitzen Arbeitnehmer in den Aufsichtsräten aller großen deutschen Aktiengesellschaften - nicht immer zum Wohle des Unternehmens. Nun bringt Europa die Institution Mitbestimmung ins Wanken.
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Die Philipp Holzmann AG war ein weltweit tätiger deutscher Baukonzern mit Sitz in Frankfurt am Main.
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