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Nach der Banken- und Wechselstubenschließung der vergangenen Woche soll der Dollar ab diesem Montag wieder frei gehandelt werden, versprach der neue Wirtschaftsminister.
Der lahmende Aufschwung der Weltwirtschaft und die Schuldenkrisen in Argentinien und Brasilien stehen am Freitag im Mittelpunkt der Tagung der G 7-Finanzminister.
Theoretisch sind alle Industrieländer unisono gegen gigantische Kreditpakete für Länder in Zahlungsschwierigkeiten, doch die Wirklichkeit sieht anders aus.
Zwar hat sich Argentinien gegenüber der Weltbank für teilweise zahlungsunfähig erklärt, der IWF will trotzdem weiter mit dem Land zusammenarbeiten.
Nur Stunden vor Ablauf der Zahlungsfrist ließ er am Dienstag 3,1 Milliarden Dollar (2,5 Mrd Euro) an den Fonds überweisen und vermied damit den Sündenfall der Zahlungsunfähigkeit.
Wenn die Argentinier am Sonntag wählen, bleibt voraussichtlich alles in der Familie: Die besten Karten, die Wahlen zu gewinnen, hat die First Lady des Landes, Cristina Fernández de Kirchner.
Die Umfragen prophezeiten es schon lange - trotzdem ist es eine Sensation: Cristina Fernández de Kirchner ist die erste gewählte Präsidentin Argentiniens. Die bisherige First Lady wird am 10. Dezember ihren Mann, Néstor Kirchner, im Amt ablösen.
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