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Der Autobauer Opel ist bei seiner Sanierung einen entscheidenden Schritt vorangekommen. Das Unternehmen einigte sich mit den Arbeitnehmern auf Lohnzugeständnisse in Höhe von 265 Millionen Euro geeinigt. Damit ist die größte Hürde für die Gewährung von Staatshilfen genommen.
Gerade noch hat General Motors positive Signale an Opel ausgesendet, doch die könnten nun wieder zunichte gemacht werden. Die Gläubiger befürchten, im Fall einer Pleite leer auszugehen, weil sie zwei Drittel ihrer Forderungen in GM-Aktien eintauschen sollen. Jetzt attackieren sie den Sanierungsplan.
Nun ist die Katze aus dem Sack: Opel will in Deutschland mehr als 3900 Arbeitsplätze abbauen. Das gab GM-Europachef Nick Reilly bekannt. Die Sanierung trifft nicht nur die Arbeitnehmer. Auch der Staat soll für die Opel-Rettung tief in die Tasche greifen.
Die Arbeitnehmerverbände laufen gegen General Motors Sturm: 5400 Stellen will der US-Autobauer in den deutschen Opel-Werken streichen. Der Bundesregierung scheint das GM-Konzept aber zu gefallen. Bundeskanzlerin Angela Merkel stellt dem Sanierungsplan eine gute Zukunftsperspektive aus.
Opel-Betriebsratschef Klaus Franz verschärft den Gegenwind gegen Fritz Henderson: Vor seinem Treffen mit dem GM-Boss hat er von der EU-Kommisson ein Eingreifen verlangt.
GM-Chef Fritz Henderson führt in Rüsselsheim Gespräche über die Zukunft der Traditionsfirma. Wie will General Motors Opel sanieren? stern.de gibt einen Überblick.
Renault-Konzernchef Carlos Ghosn will mit einem harten Sanierungsplan den kränkelnden Autoherstellter wieder flott machen. Allerdings fordert das hohe Arbeitstempo Opfer: In den letzten fünf Monaten gab es schon fünf Selbstmorde.
Der angeschlagenen Autobauer Ford will mehr als 75.000 seiner amerikanischen Angestellten abfinden oder in den Frühruhestand schicken. Auch weitere Stellenstreichungen und Werkschließungen werden erwartet .
Eine Auffanggesellschaft soll Zeitungsberichten zufolge den hoch verschuldeten Kirch-Konzern trotz der erwarteten¶Insolvenz vor einer völligen Zerschlagung bewahren.
Die Gewerkschaften wollen den Sanierungsplan für den kränkelnden KarstadtQuelle-Konzern nicht kampflos hinnehmen. Aber auch die Bundesregierung hat angesichts der bevorstehenden Kündigungen Gespräche mit dem Konzern aufgenommen.
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