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Der langjährige Vorsitzende der Scheingewerkschaft AUB, Wilhelm Schelsky, kann mit einer Verkürzung seiner Haftstrafe rechnen.
Es ging um verdeckte Millionenzahlungen, um Veruntreuung und Betrug: Im Prozess um die AUB-Affäre bei Siemens sind nun zwei Manager verurteilt worden. Der Ex-Chef der Arbeitnehmervertretung AUB, Werner Schelsky, muss für viereinhalb Jahre ins Gefängnis. Der frühere Siemens-Vorstand Johannes Feldmeyer kommt mit einer Bewährungsstrafe davon.
Wilhelm Schelsky, Ex-Chef der Pseudo-Gewerkschaft AUB, steht in Nürnberg vor Gericht. Nicht, weil er die AUB von der Siemens-Spitze hat bezahlen lassen, sondern weil er angeblich Geld veruntreut hat. In Schelskys Wahlheimat Greifswald, wo man von seinem Geld profitierte, wartet man gebannt auf seine Aussage.
Im sogenannten Siemens-AUB-Prozess müssen sich seit Mittwoch der frühere Siemens-Zentralvorstand Johannes Feldmayer und der Ex-AUB-Chef Wilhelm Schelsky vor dem Landgericht Nürnberg- Fürth verantworten. Eine Chronologie des Skandals.
Der wegen Beihilfe zur Veruntreuung und Betrug angeklagte Ex-AUB-Chef Wilhelm Schelsky hat sein Schweigen gebrochen. Vor dem Landgericht Nürnberg räumte er ein, von Siemens Geld für den Aufbau der Pseudo-Gewerkschaft AUB erhalten und dies verschleiert zu haben.
Der frühere Siemens-Vorstand Johannes Feldmayer hat vor Gericht die verdeckte Finanzierung der Arbeitnehmerorganisation AUB eingeräumt. Er übernehme die Verantwortung für die Millionenzahlungen an eine Firma von Ex-AUB-Chef Wilhelm Schelsky.
In der Siemens-Affäre um verdeckte Zahlungen an die Alternativgewerkschaft AUB hat die Staatsanwaltschaft Anklage gegen den früheren Konzern-Vorstand Johannes Feldmayer erhoben. Die Ermittler werfen dem ehemaligen Siemens-Europachef Untreue und Steuerhinterziehung vor.
Arbeitnehmerfunktionär Wilhelm Schelsky nimmt im stern erstmals Stellung zu den Millionen-Honoraren von Siemens. Mit den Zahlungen sollte direkt die arbeitgeberfreundliche Gewerkschaft gestärkt werden, so der AUB-Chef.
Erstmals beschreibt ein Insider, wie die Betriebsräteorganisation AUB direkt aus der Konzernzentrale von Siemens gesteuert worden sein soll.
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