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Die Anti-Korruptions-Organisation Transparency International sieht einen möglichen Wechsel des ehemaligen hessischen Ministerpräsidenten Roland Koch (CDU) zum Baukonzern Bilfinger Berger kritisch.
Als Aufforderung zum Rücktritt haben mehrere Dutzend Demonstranten Bundespräsident Christian Wulff am Samstag einen Stuhl vor die Tür gesetzt. Die überdimensionale Sitzgelegenheit wurde vor Schloss Bellevue aufgestellt, dem Amtssitz des Staatsoberhaupts.
Schmiergelder, Wahlmanipulationen, Vorteilsnahme - die Organisation Transparency International hat ein Ranking der korruptesten Länder der Welt vorgelegt. Deutschland kommt vergleichsweise gut weg.
Transparency International hat dem früheren Bundesarbeitsminister Walter Riester (SPD) und dem ehemaligen Wirtschaftsweisen Bert Rürup "politische Korruption" vorgeworfen.
Ist es ein "schmutziger Deal"? Die Regierung bestreitet, dass bei der Vereinbarung mit den Atomkonzernen gemauschelt worden sei. Beobachter sehen dennoch demokratische Grundlagen in Gefahr.
Erst gab es Sorge, nicht rechtzeitig genügend Impfstoff gegen die Schweinegrippe bereitstellen zu können - nun werden die Bundesländer ihn nicht los. Sie wollen die Hälfte der 50 Millionen bestellten Impfdosen stornieren. Von Entwarnung kann allerdings keine Rede sein.
Nach der Hoyzer-Affäre sagte der Deutsche Fußball-Bund Manipulationen den Kampf an. Gebracht hat das wenig. Experten vermuten, dass die Wettmafia eigene Wetten anbietet.
Afghanistan und Somalia sind die korruptesten Länder der Welt. Das geht aus dem Korruptionsbericht von Transparency International hervor. Angeführt wird die Rangliste von Neuseeland und Dänemark. Der Bundesregierung wirft Transparency peinliche Versäumnisse im Kampf gegen Bestechung vor.
Deutschland tut sich mit der Bekämpfung der Korruption schwer: Auf einer neuen Rangliste befindet es sich nur im Mittelfeld. Experten machen dafür die niedrigen Strafen verantwortlich. Ganz schlimm sieht es mit der Korruption beispielsweise in China und Russland aus.
Gegen heftige Widerstände wollen Deutschland und Frankreich die Weltfinanzkrise nutzen, um Steueroasen auszutrocknen. Der Organisation "Transparency International" zufolge beherbergen die Steuerparadiese weltweit etwa zwei Millionen Briefkastenfirmen und mehr als 400 Banken, die auch zur Geldwäsche dienen.
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