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Was sich 2011 für Versicherte ändert

Eine kräftige Beitragserhöhung, Zusatzbeiträge ohne Obergrenze - mit der Gesundheitsreform kommt in diesem Jahr einiges auf die Versicherten zu. Die wichtigsten Änderungen im Überblick.

Von Elke Schulze

  Dem Arzt gut informiert gegenüber treten, kann Kosten sparen

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Wie auf das Feuerwerk kann man sich zum Jahreswechsel auf die Meldung der Krankenkassen verlassen, dass sie wieder mehr ausgegeben haben als im Jahr zuvor. Wie schon so oft kündigte die Politik deshalb auch für 2011 eine Beitragserhöhung an. Anstatt 14,9 Prozent des Bruttoeinkommens zahlen die Versicherten der gesetzliche Krankenkassen (GKV) ab sofort 15,5 Prozent für ihre gesundheitliche Versorgung. Bei einem Verdienst von 3000 Euro im Monat ist das eine Mehrbelastung von 108 Euro pro Jahr. Die Arbeitgeber zahlen 7,3 Prozent davon, die Arbeitnehmer 8,2. Das soll den Krankenkassen Mehreinnahmen von rund sechs Milliarden Euro bescheren.

Zusatzbeiträge sollen Löcher stopfen

Dieses Prinzip ist bekannt. Mit der Gesundheitsreform wurde aber eingeführt, dass der Beitragssatz auf diesem Niveau festgeschrieben wird. Brauchen die Kassen mehr Geld, müssen sie das künftig über Zusatzbeiträge einnehmen. Einige Kassen, wie zum Beispiel die DAK, erheben bereits einen solchen Beitrag. In der Regel sind das acht Euro, weil die Kasse bei höheren Beiträgen eine Einkommensprüfung durchführen muss.

Nach oben ist den Zusatzbeiträgen aber keine Grenze gesetzt. Bislang lag sie bei einem Prozent des Bruttoeinkommens. Ein Sozialausgleich soll künftig dafür sorgen, dass die Beiträge für den einzelnen bezahlbar bleiben.

Wann der Sozialausgleich greift

Im Prinzip ist diese Grenze jetzt auf zwei Prozent des Einkommens erhöht worden. Erst wenn der von der Kasse geforderte Zusatzbeitrag höher ausfällt, bekommt der Versicherte die Differenz als Senkung des normalen Kassenbeitrags zurück. Praktisch bedeutet das, dass der Versicherte mit seinem Gehalt von 3000 Euro erst ab einem Zusatzbeitrag von 60 Euro in den Genuss des Sozialausgleichs käme.

Einfordern wird die Kasse das Geld auf jeden Fall. Nicht zu zahlen ist also keine Lösung. Dann drohen Strafgebühren oder die Pfändung. Einziger Lichtblick: Ob und wie der Sozialausgleich greift, darum muss man sich nicht kümmern. Das verrechnet der Arbeitgeber direkt mit der Krankenkasse.

Wechseln ist erlaubt

Aus Angst, Versicherte zu verlieren, scheuen die Kassen bislang vor den Zusatzbeiträgen zurück. Aber der Wechsel zu einer anderen Kasse ist für den Versicherten die einzige Möglichkeit, ihnen zu entgehen. Zwar ist niemand davor gefeit, dass die neue Kasse nicht auch bald mehr Geld verlangt. Theoretisch kann man dann aber erneut kündigen. Und anders als bei den Privatversicherern, darf eine gesetzliche Kasse niemanden ablehnen (Kontrahierungszwang).

Das neue Gesetz wirkt sich für viele auch auf ihre Versorgung mit Medikamenten aus. Einige haben es beim Gang in die Apotheke schon bemerkt: Sie bekommen nicht mehr ihr gewohntes, sondern erhalten ein anderes Medikament mit demselben Wirkstoff. Und zwar dann, wenn die Krankenkasse mit dem Hersteller einen höheren Rabatt dafür ausgehandelt hat. Zwar kann der Patient auf seinem alten Medikament bestehen, dann muss er aber die Differenz zu den neuen günstigeren Pillen selbst bezahlen. Wer nicht auf sein gewohntes Medikament verzichten will, zahlt zunächst sogar den vollen Preis und reicht die Rechnung dann bei seiner Krankenkasse ein.

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