Die SPD in Bayern versucht seit Wochen, die Verwandtenaffäre im Landtag zu einer CSU-Filzaffäre umzudeuten. Doch jetzt fordert das Drama auch ein prominentes Opfer bei den Sozialdemokraten.
In der Verwandtenaffäre des bayerischen Landtags war die Regierungszentrale von Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) schon seit Jahren über die heute strittige Praxis der Beschäftigung naher Verwandter informiert.
Die CSU kommt nicht zur Ruhe: Schon 2009 wusste der ehemalige Chef der Regierungszentrale, dass Abgeordnete Frauen und Kinder angestellt hatten. Zu Horst Seehofer sei das nicht durchgedrungen.
Der CSU-Vorsitzende Horst Seehofer fürchtet, dass die Verwandtenaffäre seine Partei langfristig belastet.
CSU-Chef Horst Seehofer ist bemüht, den Raffke-Skandal hinter sich zu lassen. Er fordert Parteifreunde auf, Geld aus den umstrittenen Gehältern zu spenden. Ein Minister folgt dem Aufruf.
Die CSU will die Job-Affäre mit der Rückzahlung der an Angehörige gezahlten Gehälter abschütteln.
Ausgerechnet zur pompösen Krönungsmesse von Horst Seehofer zum CSU-Spitzenkandidaten ist die Stimmung mies. Die Veröffentlichung der Amigo-Liste kommt für die Partei zur Unzeit.
Das Parlament in Rom hat dem neuen italienischen Ministerpräsidenten Enrico Letta und seiner Regierung das Vertrauen ausgesprochen.
Der Nächste bitte: Nach Georg Schmid als CSU-Fraktionschef tritt jetzt Georg Winter als Chef des Haushaltsausschusses zurück. Er hatte seine beiden Söhne als Mitarbeiter angestellt.
Die Europäische Union befindet sich nach den Worten des neuen italienischen Ministerpräsidenten Enrico Letta in einer "Legitimitätskrise".
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