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Die Honorare für die rund 150.000 niedergelassenen Ärzte werden im nächsten Jahr erneut deutlich steigen - allerdings geringer als gefordert. Die Krankenkassen hatten zudem eine Nullrunde durchsetzen wollen.
Die deutschen Hausärzte sind sauer. Sie bezichtigen Gesundheitsminister Philipp Rösler der Lüge und drohen laut einem Zeitungsbericht mit Praxisschließungen. Grund: Es soll den Hausärzten ans Honorar gehen - und da kennt ihr Verband keinen Spaß.
Niedergelassene Ärzte klagen seit Jahren, sie würden zu wenig verdienen. Eine Studie des Bundesgesundheitsminsteriums, die stern.de vorliegt, belegt das Gegenteil: Augenärzte zum Beispiel erwirtschafteten zwischen 1997 und 2005 ein sattes Plus von 37,9 Prozent.
Im Streit um die Sparpläne im Gesundheitswesen hat Bundessozialministerin Ulla Schmidt auf die angedrohten rechtlichen Schritte gegen die Kassenärztliche Bundesvereinigung verzichtet. Die KBV hatte die Mediziner zum ?Dienst nach Vorschrift? aufgerufen.
Altersrückstellungen, Beitragsbemessungsgrenze, Aut-Idem-Regelung - kennen Sie sich aus mit dem deutschen Gesundheitswesen? stern.de erklärt die wichtigsten Begriffe.
Die gesetzlichen Krankenkassen haben die Einigung der schwarz-gelben Koalition auf eine Honoraranhebung für die Kassenärzte in Deutschland kritisiert.
Ist es die Sorge um das eigene Leben, die Anerkennung eines langes Ausbildungsweges oder das Wissen um Überstunden und harte Dienste? Die Deutschen sind der Ansicht, dass das durchschnittliche Jahreseinkommen eines Arztes, das bei 164.000 Euro liegt, absolut angemessen ist.
Schwarz-Gelb kommt bei der Gesundheitsreform voran: Kassenpatienten, die sich bisher um den Zusatzbeitrag drücken - und das sind derzeit viele -, sollen künftig ein Strafgeld zahlen. Für Gutverdiener wird ab 2011 der Wechsel in eine private Versicherung erleichtert.
Wie tief reicht der Bestechungssumpf im Gesundheitswesen? "Das ist der Mutterkuchen des Sommerlochs", polterte Andreas Köhler, Chef der Kassenärztlichen Vereinigung, zunächst. Dann gab er zu, dass sich Ärzte bereichern, aber nur in Einzelfällen.
Vier Tage beraten ohne Einigung: Der Schätzerkreis der gesetzlichen Krankenversicherung hat sich nicht auf einen Einheitsbeitrag für den Gesundheitsfonds verständigen können. Nur eines wurde klar: Den Versicherten geht's kräftig ans Geld. Der Kassensatz steigt auf die Rekordhöhe von mindestens 15,5 Prozent.
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