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Techniker Krankenkasse erstattet Praxisgebühr

Die Krankenkassen freuen sich derzeit über ein dickes finanzielles Polster. Die Techniker Krankenkasse beteiligt ihre Versicherten nun, lockt mit Prämien und will die Praxisgebühr erstatten.

  Für Versicherte der Techniker Krankenkasse fällt die Praxisgebühr im kommenden Jahr praktisch weg

Für Versicherte der Techniker Krankenkasse fällt die Praxisgebühr im kommenden Jahr praktisch weg

Die Techniker Krankenkasse (TK) zahlt ihren mehr als sechs Millionen gesetzlich Versicherten im kommenden Jahr eine Prämie von 80 Euro. Das entschied der Verwaltungsrat wegen der günstigen Finanzlage am Freitag in Berlin.

Die zweitgrößte deutsche Kasse will ihren Versicherten zudem die Praxisgebühr von 10 Euro im Quartal erstatten, wenn sie an mindestens vier Vorsorgemaßnahmen im Jahr teilgenommen haben. "Mit dieser Dividende beteiligt unsere Selbstverwaltung die TK-Mitglieder an der guten Finanzsituation", sagte der Vorsitzende des TK-Vorstandes, Jens Baas.

Die Prämie erhält in voller Höhe, wer vom 1. Mai bis 31. Dezember 2013 beitragszahlendes Mitglied ist. "Mit einer halben Milliarde Euro ist dies wohl die mit Abstand größte Beitragsrückerstattung, die es je bei einer Krankenkassen gegeben hat", erklärte Baas. Die per Scheck ausgezahlte Prämie bekommen nur Mitglieder, aber nicht beitragsfrei versicherte Familienangehörige.

HEK schüttet Überschuss aus

Die Hanseatische Krankenkasse (HEK) wird ihren Jahresüberschuss nach eigenen Angaben in nahezu voller Höhe an ihre 293.000 Mitglieder ausschütten. Der Verwaltungsrat beschloss am Freitag eine Zahlung von 75 Euro am 1. Mai 2013. Kritik an den Prämien kam von der Barmer GEK: "Davon halten wir sehr wenig, wir investieren in den Ausbau der Leistungen."

Acht meist kleinere Kassen schütten bereits Prämien von 30 bis 72 Euro pro Jahr aus. Die Reserven der einzelnen Kassen steigen laut GKV-Schätzerkreis bis Jahresende voraussichtlich um 3,9 Milliarden Euro. Sie lagen im Sommer bei 12,8 Milliarden Euro. Hinzu kommt ein erwartetes Polster des Gesundheitsfonds von 12,7 Milliarden Euro.

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swd/DPA/DPA

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