Sortieren nach: Relevanz | Aktualität |
Es ist die schwerste Krise im Maschinenbau seit 60 Jahren, und sie nimmt kein Ende. Im Juni sind die Auftragseingänge erneut um 46 Prozent eingebrochen. Damit blieb die für den Sommer erhoffte Wende aus. Bis Jahresende droht nun die Streichung von Zehntausenden Stellen.
Einen solch starken Rückgang gab es für den deutschen Maschinen- und Anlagenbau noch nie: Nach dramatischen Einbrüchen im Dezember und November hat sich der Auftragseingang im Januar fast halbiert. Besonders aus dem Ausland blieben die Bestellungen aus. Und der Branchen-Verband rechnet auch in nächster Zeit mit Hiobsbotschaften.
Den deutschen Maschinenbauern brechen die Aufträge immer massiver weg: Nach 30 Prozent weniger Bestellungen im November, schlägt der Dezember mit minus 40 Prozent zu Buche. Für 2009 rechnet die bislang erfolgsverwöhnte Branche mit dem stärksten Produktionsrückgang seit über 15 Jahren - und dem Verlust von 25.000 Arbeitsplätzen.
Nie zuvor hat der Euro innerhalb einer Woche mehr an Wert gewonnen als in diesen Tagen. Für die deutschen Exporteure ist das eine schlechte Nachricht. Sie leiden derzeit ohnehin unter einer schwachen Nachfrage. Europas Zentralbank sieht die Stabilität der Gemeinschaftswährung in Gefahr.
Als Anfang des Jahres die Angst vor der Wirtschaftskrise umging, blieben die deutschen Maschinenbauer gelassen. Von Abschwung war in ihren Auftragsbüchern wenig zu sehen. Das hat sich inzwischen geändert.
Der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau hat eine drastische Kürzung der Renten gefordert. Der Staat müsse sich auf eine Grundversorgung beschränken und das Niveau der gesetzlichen Rentenversicherung auf eine Grundrente kürzen.
Dem deutschen Maschinenbau ging zum Jahresende die Puste aus. Die Konjunkturflaute in Teilen der Welt ließ die Bestellungen aus dem Ausland erneut schmelzen.
Die IG Metall fordert in der anstehenden Tarifrunde 6,5 Prozent mehr Lohn.
Der deutsche Maschinenbau hat im Juni erneut kräftig vom weltweiten Konjunkturaufschwung profitiert. Bei den Unternehmen der Schlüsselindustrie gingen im Juni real 62 Prozent mehr Bestellungen ein als im Vorjahresmonat, wie der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) am Montag in Frankfurt mitteilte.
Auch im Mai sind die Auftragseingänge im deutschen Maschinenbau eingebrochen, und zwar so stark wie die Branche nicht erwartet hatte. Selbst wenn im Juli die erhoffte Trendwende einsetzt, sieht es für die Arbeitsplätze düster aus.
Hinter diesem Link steckt ein RSS-Feed, über den Sie bequem in ihrem Newsreader informiert werden, wann immer ein neuer Artikel auf stern.de zu Ihrem Suchbegriff erscheint.
Was sind RSS-Feeds?Aufträge Bundesministerium für Wirtschaft Dollar-Schwäche Exporte Große Koalition Halbjahr IG Jürgen Hubbert Konjunktur Maschinen Maschinenbau Maschinenbauer Plagiate Rücktritt Wirtschaftskrise
Angela Merkel Axel Weber Axel Wieandt Dick Cheney Dieter Althaus Edmund Stoiber Friedrich Merz Fritz Vahrenholt Gerhard Schröder Hans Eichel Heidemarie Wieczorek-Zeul Hermann Simon Joachim Poß Jürgen Rüttgers Mario Adorf Rodrigo Rato Senta Berger Ursula Engelen-Kefer Werner Müller Wolfgang Clement
Dann stellen Sie sie in unserer Wissenscommunity "Noch Fragen".
09:15
Milliardenpolster im Gesundheitsfonds
Regierung will Zuschuss für Krankenkassen kürzen
08:57
Hohe Überschüsse
Krankenkassen horten Milliarden
15:15
Krankenkassen-Fusionen
Worauf Versicherte achten sollen
21:30
Individuelle Gesundheitsleistungen
Krankenkassen mobilisieren gegen IGeL
11:20
Zahnersatz wird teurer
Wie Patienten hohe Zusatzkosten vermeiden
19:30
Gesundheitssystem
Private Krankenversicherungen vor dem Niedergang?