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Die EU-Kommission erwägt ein Verbot des Rückwurfs toter Fische ins Meer, die zuvor ungewollt in den Fangnetzen gelandet waren.
Die Krabbenfischerei in der Nordsee zerstört nach einer Studie der Umweltstiftung WWF weiterhin massiv die Meeresumwelt. Obwohl es schonendere Fischereimethoden längst gibt. Mit bis zu 90 Millionen Euro im Jahr ist der Krabbenfang eine der umsatzstärksten Fischereien.
Rund 80 Prozent der Fischbestände in den Weltmeeren sind überfischt oder bis an die Grenzen ausgebeutet. Tendenz steigend. Das geht aus dem neuen Fischereireport der UN-Organisation für Ernährung und Landwirtschaft (FAO) hervor. Besonders leiden die Bestände unter hohen Beifang- und Ausschussquoten.
Sind sie erst einmal in die tödlichen Maschen der modernen Fischernetze geraten, haben die streng geschützten Schweinswale in Nord- und Ostsee keine Chance mehr
Genaue Zahlen über den Bestand sind kaum zu erhalten, doch ertrinken täglich 1.000 Wale in Fischernetzen. Die Internationale Walfang-Kommission streitet seit Jahren über einen Schutz der Säuger. Vom 16. bis 19. Juni wird nun erstmals in Deutschland getagt.
Nicht nur einzelne Arten in bestimmten Regionen, sondern komplette Ökosysteme von den Tropen bis zu den Polen sind vom Aussterben bedroht.
In der Nordsee und im Nordatlantik darf im kommenden Jahr insgesamt weniger Fisch gefangen werden - so sehen es die neuen Fangquoten der EU vor. Umweltschützern gehen die Ergebnisse nicht weit genug. stern.de zeigt, wie jeder Einzelne zum Schutz der Bestände beitragen kann.
Deutschland setzt sich für eine Ausweitung der freiwilligen Kameraüberwachung auf Fischkuttern ein.
Das MSC-Siegel für Fisch und Meeresfrüchte soll Verbrauchern helfen, beim Einkauf umweltgerechte Fischereien zu unterstützen. Allerdings gibt es auch Kritik: Der MSC sei zu lax, sagen einige Meeresforscher und Umweltschützer.
Auf einem dänischen Fischkutter wird mit moderner Überwachungstechnik experimentiert: Kameras und Sensoren sollen alles erfassen, was an Bord gehievt wird. So kann der problematische Beifang nicht mehr heimlich entsorgt werden.
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