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9. Oktober 2006, 14:06 Uhr

Wie die Diagnose gestellt wird

Der Wasserstoffgehalt der Atemluft und der Blutzuckerspiegel geben Auskunft darüber, ob jemand Laktose verträgt oder nicht.

Laktose-Intoleranz äußert sich durch Verdauungsbeschwerden wie Bauchschmerzen, Übelkeit oder Durchfall nach dem Verzehr von Milch oder Milchprodukten.

Um die Diagnose zu sichern, greifen Ärzte auf zwei Tests zurück. Beim so genannten H2-Atemtest trinkt der Patient eine Milchzuckerlösung. Anschließend wird der Wasserstoffgehalt der Atemluft getestet: Denn wurde der Milchzucker im Darm nicht durch das Enzym Laktase aufgespalten, werden Darmbakterien aktiv und produzieren unter anderem Wasserstoff.

Auch bei der Blutzuckermessung muss der Patient eine Milchzuckerlösung trinken. Dann wird eine Blutprobe entnommen. Da bei gesunden Menschen Laktose im Darm in Galaktose und Glukose gespalten wird, steigt der Blutzuckerwert an. Bei einer Laktose-Intoleranz ist das nicht der Fall.

aun
 
 
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