Den Körper sinnvoll entlasten

30. Januar 2006, 12:21 Uhr

Ob Buchinger, F. X. Mayr oder Ayurveda - eine Reihe von Kuren verspricht enorme Effekte durch Darmsanierung und Entgiftung. Belegt ist davon kaum etwas. Trotzdem können manche Aspekte dieser Verfahren gut tun. Von Jutta von Campenhausen

Trinken erlaubt! Feste Nahrung ist während einer Buchinger-Heilfastenkur jedoch nicht vorgesehen©

Heilfasten nach Buchinger

Die wohl bekannteste Fastenkur entwickelte der Arzt Otto Buchinger (1878-1966) für stationär betreute Patienten. Mit dem Buch "Wie neugeboren durch Fasten", das mehr als zwei Millionen Mal verkauft wurde, machte die Methode aber auch in Privathaushalten Karriere. Gesunde können sie gut fünf bis sieben Tage lang zu Hause durchführen.

Nach zwei Entlastungstagen mit leichter Kost (Reis, Obst, Gemüse) wird der Darm mit Hilfe von Bittersalz und Einläufen geleert. Regelmäßige warme Leberwickel - als Kneippwickel oder Wärmflasche - sollen die Stoffwechselleistung der Leber fördern. Während der Kur gibt es nur noch Flüssignahrung: Tee mit Honig, Brühe, Obst- und Gemüsesäfte. Die Energiemenge darf 500 Kilokalorien nicht überschreiten, da sonst der Körper vom Fasten- auf normalen Stoffwechsel zurückschaltet. Fastende sollten mindestens 2,5 Liter Wasser oder Kräutertee am Tag trinken. Hungergefühle sollten während des Fastens nicht aufkommen.

Anfängliche Kopfschmerzen, Kreislaufprobleme, üble Gerüche und Schlafstörungen gehören zur so genannten Erstverschlimmerung oder Kurkrise. Im Fastenstoffwechsel werden angeblich Stoffwechselprodukte aus Bindegewebe und Fett mobilisiert und belasten zunächst den Organismus. Wenn sie ausgeschwemmt sind - so die Theorie -, spürt man deutlich eine Erleichterung, wird leistungsfähiger. In einer Studie mit 952 Fastenpatienten gaben fast 80 Prozent an, dass sie sich noch Monate nach der Kur gesünder fühlten. Weitere Ergebnisse weisen darauf hin, dass eine Fastenkur den Insulinspiegel senkt und die Immunantwort des Körpers verstärkt.

Viele Fastende werden regelrecht euphorisch, sie erleben Farben und Gerüche intensiver und sind kreativer. Buchinger betonte immer die Rolle der "Diätetik der Seele" im Fasten. In Tierversuchen zeigten Wissenschaftler, dass der Effekt im Gehirn messbar ist: Der Spiegel des Glücksbotenstoffs Serotonin steigt, Nervenwachstumsstoffe werden vermehrt ausgeschüttet, die Gedächtnisleistung steigt, und der natürliche Zelltod wird hinausgezögert. Die Trinkkur verbessert demnach auch die Ausdauer. Fastende Ratten hatten nach zwei Stunden Schwimmen immer noch einen ausgeglichenen Blutzuckerspiegel, während normal ernährte unterzuckert waren.

Oft wird eine Buchinger-Kur als Wanderurlaub angeboten. Die Fastenden laufen dabei in gemäßigtem Tempo. Das hilft, die essensfreie Zeit zu überbrücken, fördert den Stoffwechsel und stabilisiert den Kreislauf. Außerdem stärkt der Austausch mit Gleichgesinnten die Motivation. Eine Fastenkur sollte mindestens eine Woche dauern, denn erst nach einigen Tagen ist der Körper wirklich umgestellt. Zwei Wochen gelten als optimal. Länger als sechs Wochen sollte niemand auf Essen verzichten. Die anschließende Umstellung auf normale Kost sollte sich über mindestens drei Tage erstrecken, in denen das Verdauungssystem behutsam an feste Speisen gewöhnt wird. Beim Heilfasten nimmt man täglich 300 bis 500 Gramm Fett ab - wenn mehr Pfunde purzeln, so ist das nur Wasserverlust, der bald wieder ausgeglichen ist.

Kritische Bewertung: Die Kur eignet sich für gesunde Menschen, die sie bis zu einer Woche lang allein machen können. Viele nutzen die Auszeit, um einmal abzuschalten, eine Zäsur zu machen und zu sich selbst zu finden. Für Menschen, die ihren Lebensstil ändern müssen, ist Heilfasten eine gute Gelegenheit, einen Bruch mit alten Gewohnheiten zu markieren. Studien belegen, dass die Patienten auch noch über längere Zeit nach dem Fasten gesünder leben als vorher.

Medizinisch bewährt hat sich das Fasten zudem bei Indikationen wie Rheuma und Bluthochdruck. Es sollte dann aber unbedingt unter ärztlicher Aufsicht geschehen. Typ-2-Diabetes wird gelindert, weil die Zellen Studien zufolge wieder sensibler gegenüber Insulin werden. Auch Migränepatienten profitieren oft von einer Buchinger-Kur. Nicht geeignet ist die Methode für psychisch kranke oder labile Menschen, für Essgestörte, Schwangere und Stillende sowie Krebskranke. Auch bei stark Übergewichtigen ist von einer Fastenkur abzuraten. Wegen der aus dem Fett geschwemmten Stoffe werden die ohnehin schon stark geforderten Nieren möglicherweise überlastet.

Vorsicht ist bei Einläufen zur Darmentleerung geboten. Deren medizinischer Wert ist umstritten. Einläufe mit Leitungswasser können der Darmschleimhaut Mineralien entziehen, außerdem besteht bei unsachgemäßer Handhabung Verletzungs- und Infektionsgefahr.

Molkekur, Buttermilchkur, Schleimfasten

Verschiedene Varianten des Heilfastens ersetzen Tee, Saft und Brühe durch eiweißreiche Flüssignahrung wie Molke oder Buttermilch. Damit soll einem möglichen Muskelverlust vorgebeugt werden. Beim Schleimfasten gibt es zu den Mahlzeiten dünnen Hafer-, Reis- oder Buchweizenschleim. Das ist vor allem für Menschen mit Magenproblemen sinnvoll, denn der Getreideschleim schont und schützt angegriffene Schleimhäute in Magen und Darm.

Kritische Bewertung: Die Methode entspricht physiologisch der Buchinger-Kur. Molke und Buttermilch sind bei Kuhmilchunverträglichkeit ungeeignet. Man kann die Getränke im Rahmen einer Buchinger-Woche aber auch mischen. Haferschleim ist für jeden angegriffenen Magen gut, aber man muss ihn nicht dreimal täglich löffeln.

F.-X.-Mayr-Therapie

Der österreichische Arzt Franz Xaver Mayr (1875-1965) entwickelte einen Drei-Stufen-Plan zur Darmsanierung aus "Schonung, Säuberung und Schulung". Dazu gehören eine detaillierte Diagnostik des Darms durch sorgfältiges Abtasten und Abklopfen. Auch die Überprüfung der Körperhaltung, Muskeltests sowie ärztliche Bauchbehandlungen können Bestandteile des Prozederes sein.

Die erste Stufe der klassischen Mayr-Kur ist ein Tee-Wasser-Fasten, das mit einer Darmreinigung durch Bittersalz und Einläufe beginnt. Auf diese Weise sollen Reste schlecht verdauten und möglicherweise blähungsfördernden Nahrungsbreis beseitigt werden, bevor die neue, gesündere Ernährung einsetzt.

Die zweite Stufe der Mayr-Kur ist im strengen Sinne keine Fastenkur mehr. Zu der Milch-Semmel-Diät wird morgens ein altbackenes, trockenes Brötchen pro Bissen 40-mal gekaut (manche Therapeuten begnügen sich mit 25-mal). Wenn er vollkommen verflüssigt ist, wird der Nahrungsbrei mit einem Teelöffel Milch hinuntergeschluckt. Das gilt zum einen als Kautraining; zum anderen wird der Darm so vorsichtig an einfaches Essen herangeführt.

Die dritte Stufe ist dann die so genannte milde Ableitung, eine basische Schonkost mit viel Gemüse, reifem Obst, frischen Kräutern, wenig Fett und Salz und selten Fleisch. Diese Ernährungsform kann lebenslang praktiziert werden.

Während der Kur trinkt man mindestens eine halbe Stunde vor dem Frühstück eine Bittersalz-Lösung, um den Darm zu entleeren. Einläufe beschleunigen die "Reinigung" bei Bedarf. Über den Tag sind drei bis fünf Liter Wasser, Kräutertee und Gemüsebrühe erlaubt. Bevorzugt wird so genanntes basisches Gemüse wie Sellerie, Kartoffeln und Möhren. Ihr Abbau setzt im Körper Basen frei, also die Substanzen, die Säuren neutralisieren können.

Vor dem Mittagessen und vorm Schlafengehen wird wie bei der Buchinger-Kur ein warmer Leberwickel aufgelegt, meist eine Wärmflasche mit einem feuchten Tuch, in manchen Kliniken ein Beutel mit heißen Kartoffeln. Regelmäßig sollte ein Arzt den Bauch behandeln, um die Darmfunktion manuell zu unterstützen und zu kontrollieren.

Eine moderne Weiterentwicklung der Mayr-Küche ist die "Energy-Cuisine", die zusätzliche chinesische und ayurvedische Elemente berücksichtigt und die Schonkost den vier Organtypen entsprechend individuell anpasst.

Die F.-X.-Mayr-Kur sollte mindestens drei bis vier Wochen dauern. So viel Zeit ist nötig, um die neue Esskultur zu erlernen. Die Methode sollte nur unter fachkundiger Anleitung angewendet werden, schon deshalb, weil die ausführliche Bauchdiagnostik und die Bauchbehandlungen von einem Arzt durchgeführt werden sollten. Viele Zentren bieten aber die Möglichkeit, die Therapie stationär zu beginnen und zu Hause mit professioneller Begleitung weiterzumachen.

Kritische Bewertung: Die Mayr-Kur eignet sich für Menschen jeden Alters, sogar für Kinder. Auch Schwangeren wird sie empfohlen. Sie kann bei Allergikern, Frauen mit Wechseljahresbeschwerden und Schmerzpatienten positiv wirken. Auch Krebskranke können die Kur durchführen, allerdings je nach Allgemeinzustand möglicherweise nur die sanfteste Variante, die "milde Ableitung." Nicht geeignet ist die Therapie für psychisch Kranke, für Menschen mit akuten, infektiösen Krankheiten sowie mit unbehandelten ernsten Leiden wie Krebs oder Parkinson.

Die Mayr-Kur bringt angeblich schnell sichtbare Erfolge, weil sich nach Mayrs Theorie Körperhaltung und Bauchform oft deutlich verändern, sobald die Ursache für Blähungen oder Verdauungsstörungen eliminiert ist. Sinn der Kur ist allerdings auch eine dauerhafte Verbesserung der Ernährungsgewohnheiten: bewusster und langsamer essen, besser kauen und beim ersten Sättigungsgefühl aufhören. Für Patienten, die Milchprodukte und glutenhaltiges Getreide nicht gut vertragen, wird die Kauschulung mit Dinkelfladen und Sojamilch oder Basenbrühe statt Kuhmilch und Brötchen angeboten.

Einer Mode folgend wird der Säure-Base-Haushalt des Körpers immer mehr thematisiert. Es gibt aber keine Beweise dafür, dass Säuren im Körper gespeichert werden und dass basische Ernährung sie neutralisiert und ausleiten hilft. Medizinisch spielt Übersäuerung nur dann eine Rolle, wenn der pH-Wert des Blutes unter 7,36 sinkt, etwa bei Menschen mit chronischer Nieren- unterfunktion.

Gegen "basische" Kost ist ansonsten nichts einzuwenden. Die "milde Ableitung" eignet sich sogar gut für kurze Schonprogramme zu Hause oder für eine leichte Abendverpflegung. Die dauernde Einnahme von Bittersalz ist umstritten, weil sie die normale Darmfunktion auf Dauer beeinträchtigt. Auch Einläufe mit Leitungswasser sind bedenklich.

Dinner-Cancelling

Der englische Ausdruck heißt ganz einfach "Abendessen weglassen." Dahinter verbirgt sich mehr als der Tipp, hungrig ins Bett zu gehen. Beim Dinner-Cancelling nimmt man nach 17 Uhr nichts Festes mehr zu sich. Ungesüßte Tees und Wasser sind dagegen bis zum Schlafengehen erlaubt und erwünscht. Um einen nächtlich knurrenden Magen zu vermeiden, sollte der Verzicht gut vorbereitet sein: Das Mittagessen sollte vollwertig sein, auch eine leichte Mahlzeit am späten Nachmittag wird empfohlen, am besten eignen sich dafür Obst und Gemüse.

Das Weglassen der Abendmahlzeit erspart dem Stoff- wechsel eine Menge Arbeit. Dadurch dass die Verdauung pausiert, wird das Immunsystem entlastet. Tierversuche weisen darauf hin, dass die Essensauszeit das Krebsrisiko mindern kann: Ratten, bei denen das Futter jeden zweiten Tag gestrichen wurde, entwickelten seltener Tumoren; wurden Mäuse weniger gefüttert, bildeten sich bei ihnen seltener Krebsherde an den Zitzen.

Mit nicht belastetem Magen schläft man leichter ein - jeder, der sich mit überspanntem Bauch im Bett gewälzt hat, weiß das. Das liegt vermutlich auch daran, dass der Körper mehr Schlafhormone ausschüttet, deren Produktion durch Verdauungsstress gehemmt wird. Auch die Freisetzung des Wachstumshormons Somatropin läuft bei leerem Magen wahrscheinlich besser.

Ein Tag ohne Abendbrot sollte mit reichlich Wasser oder Kräutertee ruhig ausklingen und früh im Bett enden - so verschlafen Sie mögliche Hungerattacken. Ein warmes Fußbad macht müde, eine Wärmflasche auf dem Bauch regt die Durchblutung der Leber an und fördert die Entgiftung.

Kritische Bemerkung: Dinner-Cancelling eignet sich für jeden, der seinem Körper im gewohnten Essenstrott hin und wieder eine kleine Verschnaufpause gönnen möchte. Experten empfehlen, jede Woche mindestens einen Tag aufs Abendbrot zu verzichten. Werden solche Auszeiten regelmäßig genommen, hat das einen deutlichen Effekt auf Wohlbefinden und Gesundheit.

Es gehört allerdings mehr dazu, als nichts zu essen. Wer sich tagsüber nicht auf die karge Nacht vorbereitet, bekommt Bauchgrimmen. Essen Sie auch danach vorsichtig: Ein zu schwer verdauliches Frühstück, etwa mit ungemahlenem Vollkorn, kann nach dem Leerlauf schwer im Magen liegen.

Ayurveda/Panchakarma-Kuren

Ayurveda ist ein uraltes indisches Lebenskonzept, keine kurzfristige Behandlung. Viele ayurvedische Kliniken oder Kurhäuser bieten die so genannte Panchakarma-Kur an, die den Organismus gründlich reinigen soll. Bei dieser Behandlung werden im Fettgewebe eingelagerte Stoffwechselprodukte angeblich mit Hilfe von gereinigtem Butterfett (Ghee) ausgeleitet. Zur Herstellung von Ghee wird Butter lange erhitzt. Dadurch trennen sich Wasser und Eiweißbestandteile vom Fett und werden entfernt.

Zu Beginn der Kur wird drei Tage lang jeden Morgen flüssiges Ghee getrunken. Das soll nach der indischen Lehre Ablagerungen lösen, die Zellen anregen, Gifte auszuscheiden. Auch äußerlich wird viel Fett angewandt. Vor und nach den Tagen mit Ghee-Einnahme wird der Körper mit medizinischem Pflanzenöl eingerieben. Anschließend folgt ein Dampfbad, bei dem der Kopf allerdings nicht mit erwärmt wird. So sollen Gifte mobilisiert werden. Die wasserlöslichen Schadstoffe werden - so die Theorie - ausgeschwitzt, die fettlöslichen mit Öl ausgeschwemmt, und zwar innerlich wie äußerlich. Bei den Massagen wird medizinisch aufbereitetes Pflanzenöl eingesetzt. Die Bewegungen sollen den Kreislauf anregen und Schadstoffe aus verhärtetem Binde- und Muskelgewebe lösen. Nach den drei Vorbereitungstagen beginnt die Ausleitung: "Virecana" ist ein abführender Pflanzentrunk, mit dem der Darm entleert wird.

Bei einer Panchakarma-Kur wird nicht gefastet. In Extremfällen werden Erbrechen und Durchfall gefördert, um das Verdauungssystem zu reinigen. Ansonsten gibt es eine speziell auf den Typ abgestimmte Kost, in der Gewürze eine große Rolle spielen.

Kritische Bewertung: Ayurvedische Behandlungen haben sich zwar über Jahrhunderte bewährt und werden auch bei uns in speziellen Kliniken mit guten Erfolgen eingesetzt, etwa bei Bluthochdruck, Neurodermitis, Rheuma, psychischer Erschöpfung und der Nachbehandlung von Krebs. Allerdings gibt es bis heute kaum wissenschaftliche Studien, die die Wirksamkeit eindeutig belegen. Eine Panchakarma-Kur ist keine Wellness-Veranstaltung, sondern Medizin. Sie ist anstrengend und sollte nur unter ärztlicher Aufsicht stattfinden. Recht rabiate Methoden, wie das therapeutische Erbrechen, sind umstritten.

Obst-, Gemüse- und Reistage

Wer seinen Körper zwischendurch entlasten möchte, ohne einem aufwendigen Programm zu folgen, oder wer nicht kochen mag, kann einfach einen bis drei Tage lang nur Obst essen. Fast alle Früchte sind fettfrei, enthalten unzählige Vitamine und Vitalstoffe, machen satt und fördern durch die vielen Ballaststoffe die Verdauung. Aber Vorsicht: Spätabends genossen, liegt rohes Obst oft schwer im Magen, denn an den faserreichen Lebensmitteln muss die Verdauung richtig arbeiten. Also abends wenig oder gegartes Obst (Kompott oder Mus) essen!

Gemüse ist am bekömmlichsten, wenn es gekocht oder besser noch gedämpft wird. Es eignet sich auch als Schonkost für längere Zeiträume. Achten Sie darauf, reifes, frisches Gemüse einzukaufen, denn das enthält die meisten Vitalstoffe. Am besten ist reif geerntetes Bio-Gemüse. Meiden Sie Blähendes wie Porree, Kohl oder Hülsenfrüchte.

Die optimale Entlastungsspeise ist Reis. Er enthält kein Fett, die Vollkornvariante dafür aber reichlich B-Vitamine, Kalzium, Kalium und Phosphor. Die Ballaststoffe machen satt und fördern die Verdauung. Reis fördert außerdem die Ausschwemmung von Wasser aus dem Gewebe. Für alle Varianten gilt: Wer entlasten will, sollte auf Alkohol, schwarzen Tee und Kaffee verzichten.

Kritische Bewertung: Entlastungstage, an denen nicht streng gefastet, sondern leicht gegessen wird, lassen sich gut in den Alltag einschieben - für einen Tag, ein Wochenende oder eine Woche. Empfehlenswert ist eine Kombination aus Obst, Gemüse und Reis. Morgens Obst und Saft, bei Hunger eine Schale Reis und abends eine leichte Gemüsesuppe. Diese Ernährung ist bekömmlich und abwechslungsreich - aber nicht für lange Zeiträume geeignet: Ihr fehlen lebenswichtige Bausteine aus tierischem Eiweiß.

Übernommen aus ... GesundLeben Ausgabe 1/2006

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