Was den Zähnen nützt - und was schadet

Feste schrubben oder nur sanft rubbeln? Zahnseide - wie oft? Sind Zahnpflegekaugummis sinnvoll? Lesen Sie, was man über Zahnpflege wissen muss.

Nicht nur auf die Hilfsmittel kommt es beim Zähneputzen an, auch die richtige Zahnputztechnik will gelernt sein

Do's:

* Dreimal täglich nach den Hauptmahlzeiten die Zähne putzen. Ausnahme: Nach dem Genuss besonders saurer Speisen und Getränke lieber einen Zahnpflegekaugummi nehmen. Sofortiges Putzen würde die Säuren erst richtig in die Zähne einreiben.

* Einmal täglich Zahnseide benutzen, um die mit der Zahnbürste schwer zugänglichen Zahnzwischenräume und die "Kontaktpunkte" der Zähne zu reinigen. Dort kommt es oft zu Zahnfleischentzündungen oder Karies.

* Zahnpflegekaugummis kauen. Dadurch wird der Speichelfluss angeregt, der pH-Wert im Mund erhöht und das Bakterienwachstum gehemmt.

* Zwischen den Mahlzeiten nur ungesüßte Getränke trinken, am besten Mineralwasser.

* Zahnpasta mit Fluorid verwenden. Die Fluorsalze machen den Schmelz widerstandsfähiger gegen Karies.

Dont's:

* Nicht erst zum Zahnarzt gehen, wenn es wehtut: Je früher Schäden entdeckt werden, desto weniger leidet (und zahlt) der Patient.

* Keine Zahnpasta mit grobkörnigen Putzkörpern wie Kreide oder Salzkristall benutzen. Sie greifen bei häufigem Gebrauch den Zahnschmelz an.

* Nicht mehr als fünf Mahlzeiten am Tag essen oder gar ständig auf etwas herumknabbern oder -lutschen.

* Keine zu harten Zahnbürsten benutzen und nicht zu fest schrubben. Insbesondere horizontales Putzen mit hohem Druck kann Zahnfleisch und Zahnhälse schädigen.

* Kontaktsportarten wie Eishockey oder Karate nicht ohne Mundschutz betreiben.

 
 
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