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Wolodymyr Selenskyj

Selenskyj wirft Israel Einfuhr von Getreide aus von Russland besetzten Gebieten vor

Ein Streit zwischen der Ukraine und Israel um Getreidelieferungen, die mutmaßlich aus den russisch besetzten Gebieten stammen, spitzt sich weiter zu: Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj warf Israel vor, die Einfuhr von entsprechendem Getreide zu erlauben. "Ein weiteres Schiff mit einer solchen Getreideladung ist in einem Hafen in Israel eingelaufen und bereitet sich auf das Entladen vor", schrieb Selenskyj am Dienstag in Online-Netzwerken. Israels Außenminister Gideon Saar wies die Behauptung mangels fehlender Beweise zurück. 
Amateuraufnahmen: Video zeigt russische Raketenangriffe auf ukrainische Getreide-Häfen

Amateuraufnahmen Video zeigt russische Raketenangriffe auf ukrainische Getreide-Häfen

Sehen Sie im Video: Aufnahmen zeigen russische Raketenangriffe auf ukrainische Getreide-Häfen.




Augenzeugen haben in der Nacht zu Dienstag russische Raketenangriffe gefilmt. Zudem konnte man sehen, wie die ukrainische Flugabwehr aktiv wurde. Die Aufnahmen entstanden während einer Fährüberfahrt von der Ukraine nach Rumänien in Orlivka in der Region Odessa, im Südwesten des Landes. Der Gouverneur der Region, zu der auch der Donauhafen Ismajil gehört, sagte, dass Gebäude für Grenzkontrollen, Lagereinrichtungen sowie mehr als 30 Lastwagen und Autos seien zerstört worden. Zwei Personen wurden ukrainischen Angaben zufolge verletzt. Der Angriff dauerte circa zwei Stunden und war der jüngste auf ukrainische Getreide- und Hafenanlagen seit Juli. Im Sommer hatte Russland das bestehende Getreideabkommen aufkündigt, das sichere ukrainische Lieferungen über das Schwarze Meer möglich machte. Seitdem wird versucht, das Getreide auf alternativen Routen aus dem Land zu transportieren.