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17. November 2009, 09:45 Uhr

Mit Höllendonner zur ISS aufgebrochen

Der Start verlief problemlos, jetzt ist die US-Raumfähre "Atlantis" unterwegs zur ISS. Die Mission, bei der drei Außeneinsätze geplant sind, ist einer der letzten Flüge des betagten Spaceshuttles. Im kommenden Jahr sollen die Raumfähren eingemottet werden.

Atlantis, ISS, Internationale Raumstation

Geglückter Start: Mit sechs Astronauten an Bord ist die "Atlantis" unterwegs zur ISS© Terrn Renna/AP

Nach einem problemlosen Start ist die US-Raumfähre "Atlantis" mit sechs Astronauten und zwölf Tonnen Ersatzteilen auf dem Weg zur Internationalen Raumstation ISS. Der Spaceshuttle hob am Montag um 20.28 Uhr Mitteleuropäischer Zeit vom Weltraumbahnhof Cape Canaveral in Florida ab. "Es war ein perfekter Start, pünktlich auf die Minute", sagte ein Sprecher der US-Weltraumbehörde Nasa. Rund hundert Twitter-Fans verfolgten den Start des Shuttles in erster Reihe und schickten begeisterte Kommentare ins Netz. Hauptaufgabe während der zwölftägigen Mission ist es, Ersatzteile und Instrumente zur ISS zu bringen. Bereits am Mittwoch soll "Atlantis" an der ISS andocken.

Fünf weitere Einsätze geplant

Die Reise ist einer der letzten Flüge in der mehr als 25-jährigen Shuttle-Ära, bevor die betagten Weltraum-Vehikel nächstes Jahr eingemottet werden. Nach Planungen der Nasa soll es nur noch fünf weitere Einsätze der drei verbliebenen Shuttles geben. Dann ist die ISS für mehrere Jahre nur noch mit russischen Sojus-Kapseln zu erreichen.

Die "Atlantis" dient erneut als Packesel. Mit die wichtigste Aufgabe ist es, zwei jeweils 20 Quadratmeter große, mit Ersatzteilen und wichtigen Instrumenten vollgepackte Paletten zur ISS zu bringen. Darunter ist auch ein Gerät, das die Station auf der richtigen Höhe hält.

Laut Nasa sind bei der Mission lediglich drei Außeneinsätze der Astronauten geplant. Sie müssen unter anderem eine neue Antenne anbringen sowie ein Überwachungsmodul für den Schiffsverkehr und ein Messgerät für die elektrische Aufladung der Station. Außerdem steht die Installation eines Gastanks auf dem Programm. Die "Atlantis" wird am 27. November auf der Erde zurückerwartet.

DPA/AP
 
 
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