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Erstmals seit der "Columbia"-Katastrophe hat ein russisch-amerikanisches Astronauten-Duo erfolgreich an der Internationalen Raumstation angedockt.
Nach dem Absturz der US-Raumfähre "Columbia" verdichten sich die Hinweise, dass ein Defekt am Hitzeschild zu der Katastrophe geführt haben könnte. Inzwischen wurden auch Leichenteile der sieben getöteten Astronauten geborgen.
Es ist das alte Problem: Beim Start eines Shuttles lösen sich jedes Mal Stücke der Schaumstoffisolierung des Außentanks. 2003 führte dies zur "Columbia"-Katastrophe. Doch obwohl "Endeavour" von drei Stücken getroffen wurde, ist die Nasa unbesorgt.
Ein letztes Mal muss die Raumfähre Atlantis noch der Extrembelastung standhalten, die ein Weltraumflug mit sich bringt: Gelingt der für heute geplante Start, darf sie nach voraussichtlich zwölf Tagen im All endlich in den verdienten Ruhestand. Es ist der Anfang vom Ende des Shuttle-Programms.
An keinem anderen Ort sind die Abenteuer der ersten Mondlandung so lebendig geblieben wie am Weltraumbahnhof in Cape Canaveral und im Kontrollzentrum in Houston. Astronauten und Besucher trainieren den Zustand der Schwerelosigkeit und erleben Raketenstarts im 20-Minuten-Rhythmus.
Am 10. Januar sollte das Space-Shuttle Atlantis zur Raumstation ISS starten - doch der Start wurde wieder verschoben. Dabei hat die Nasa dieses Jahr viel vor, unter anderem plant sie einen Reparatureinsatz am Weltraumteleskop Hubble.
Unbekannte Flugobjekte in der Nähe des Shuttle hatten für Irritationen gesorgt, doch nun ist die US-Raumfähre "Atlantis" wieder sicher auf dem Kennedy-Raumfahrtzentrum in Florida gelandet.
Nach einer Inspektion der US-Raumfähre "Discovery" im All hat die US-Weltraumbehörde Nasa Entwarnung gegeben. Die Fähre wird wahrscheinlich keine Reparatur im All benötigen. Bei der Inspektion erlebten die Astronauten dennoch eine Überraschung.
Am Samstag durfte sie nicht starten, am Sonntag auch nicht, nun soll die "Discovery" am Dienstag zur Internationalen Raumstation fliegen. Der Grund für die Verzögerung ist nach wie vor: schlechtes Wetter.
Die Europäer, allen voran ein Deutscher, blicken ungeduldig dem Countdown einer amerikanischen Raumfähre entgegen: Wenn es am 1. Juli in Cape Canaveral "Go Discovery!" heißt, dann hat das lange Warten für Thomas Reiter endlich ein Ende.
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