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Hemisphäre

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Attentatsopfer Giffords atmet wieder eigenständig
Attentatsopfer Giffords atmet wieder eigenständig
Das Wunder von Tucson

Seit Tagen kämpfen die Ärzte um das Leben der US-Politikerin Gabrielle Giffords. Nun scheint klar: Sie wird den Kopfschuss überleben. Das grenzt an ein Wunder.

Nachrichten-Ticker
Chilenischer Gletscher schmilzt in Rekordtempo

Der Gletscher Jorge Montt im Süden Chiles ist nach Erkenntnissen chilenischer Wissenschaftler im vergangenen Jahr aufgrund der Erderwärmung so schnell geschrumpft wie nie zuvor.

Kunst-Tanz-Werk
Blog "Kunst-Tanz-Werk"
Brot und Spiele....

Da es dem einen oder anderem hier zu banal erscheint, will ich doch gleich mal in das Horn stoßen und noch ein paar Exponentialstufen mehr Banalität zum Anlass nehmen, mit vollem Vorsatz dafür zu sorgen, dass die gepflegte Langeweile Einzug halten kann. Und mit was könnte man besser langweilen, als mit Geschichten über sich selber. Deshalb die Frage: ?Hab ich euch schon mal die Geschichte von den absurdesten Konversationen zwischen Fotograf und Modell erzählt?? Ein nimmer versiegender Quell an menschlichen Verfehlungen, Entgleisungen und Schrägheiten, der sich schwerlich ausdenken lässt. Denn man muss es quasi ?live? erleben. Andernfalls mutet es dem Reich der Märchen und Mythen an. Die Geschichte der Kommunikation ist also eine Geschichte voller Irrtümer und Missverständnisse. Grundsätzlich sollte sich jeder, der sich fernschriftlich auf elektronischem Wege mit anderen austauscht, vollkommen darüber im Klaren sein, dass das geschriebene Wort durchaus einen mehr oder weniger großen Interpretationsspielraum haben kann. Ergo sollte man erwarten, dass man, um eben diesen Spielraum so klein und gleichzeitig den Verständnisfaktor so groß wie möglich zu halten, klare unmissverständliche Formulierungen wählen sollte. Dass eine Erwartung in dem Fall einen völlige Fehlannahme ist, steht dann auf einem anderen Blatt. Begonnen mit reinen Formalien wie eine kleine, in der Bevölkerung wohlwollend betrachtete und etablierte Gruß- und Verabschiedungsfloskel, schafften die nötige persönliche ?Atmosphäre? und beweisen neben einer vermeintlich vorhandenen Sozialisierung, dass der Gegenüber simpelste Grundregeln nicht nur gelernt hat, sondern sie auch zweckgebunden einsetzen kann. Alles andere lässt nämlich auch wieder eine gewisse Interpretation zu. Und dabei kommt der Benutzungsscheue oder ? unfähige in Sachen Aussenwirkung nicht unbedingt gut davon. Gewisse Schulabschlüsse, bzw. deren Abwesenheit sind garantiert kein Makel. Ich frage mich nur, warum so viele sog. Modelle, einem ständig versuchen, das Gegenteil zu beweisen. Stellt man sich nun darüber hinaus einer angemessenen Orthographie, Interpunktion und Groß- und Kleinschreibung gegenüber mal taub, dann steht einem gelungenen Meinungsaustausch so gut wie nichts mehr im Wege. Sollte man denken. Wäre da nicht der Faktor ?Im Internet kann ich mich wie ein Vollidiot benehmen. Es ist ja so schön anonym und keiner kann mir was.? Nun wird sich sicherlich keiner tatsächlich auf die Socken machen, um dem mopsbackigen Klugscheisser-Blondchen real die Meinung zu geigen, aber eben diese vergessen nur zu schnell, dass das Internet eben einfach doch kein rechtsfreier Raum ist. Vor allem dann nicht, wenn der Schlenkerpuppengleich gebaute Pickelgesicht-Interims-Betthase via Email den 5-Zentner-Silberrücken markieren will und mit ihren angeblichen ?Kollegen? aus einer kraftradbewegenden Vereinigung junger in schwarzes Rindsleder gehüllter Männer drohen. Argumentative Vollbrache begegnet einem genauso wie strandähnliche Flachheit in Sachen Satzbildung. Wer verstanden werden will, benutzt besser keine Sätze, in denen u. U. ein Komma zu finden ist. Denn das wird heutzutage nurmehr als symbolisches Augenzwinkern eingesetzt. Wenn nicht gar ein Semikolon. Strichpunkt für die Fremdwortverweigerer. Das Apostroph wird gar für einen von diesen Typen gehalten, die mit diesem komischen vollbärtigen Tischler abends in der Kommune an der Tapeziertafel nur trockenes Fladenbrot und Lambrucso immer zum letzten Mal weg pressten. Fängt man an irgendeiner Stelle an ? weil man sich doch in einem schwachen Moment hat dazu hinreissen lassen ? zu erläutern, warum man dieses oder jenes gerne dann so veranstalten möchte, wie man es sich auch nun selber überlegt hat, baut sich gerne mal eine Wand aus Fragezeichen vor einem auf. Wobei das ja noch die ?harmlosere? Variante ist, denn meistens legt sich reflexartig wie beim Schlag auf die Kniesehne ein Schalter in der synaptisch minder verknüpften Hemisphäre knapp unterhalb des Wasserstoffperoxid-Friedhofes um, und ein letztes Aufbäumen der Zynismus-Drüse ist zu erwarten. Das naheliegendste Prinzip ? nämlich das der unmittelbare Nachfrage bei Nichtverstehen ? sucht man vergebens. Als psychopathischer Irrer wird man da schon mal betitelt, wenn man nach einer nicht nachvollziehbaren längeren Pause in der Kommunikation nur eine einfache Nachfrage in Sinne der Wiederaufnahme der selbigen sendet. Gerne vergessen wir Taugenichtse ja, dass die Gattung Modell einen so brutal überfrachteten Terminkalender hat und deswegen auch nicht innerhalb von 14 Tagen ein Ja oder Nein tippen kann. Der Facebook-Status wird zwar akribisch alles 15 Minuten mit allen noch so redundanten Informationen erneuert, aber konkrete Anlässe wie die eventuelle Beschäftigung als Workshopmodell sind absolut nicht im Zeitmanagement unterzubringen. Nicht dass man selber drauf kommen könnte, dass die dusseligen Ausreden soviel Bestand haben wie ein Soufflé beim Aufreissen der Ofenklappe. Weil die geltungssüchtigen Teenie-Gören mit dem gänzlich verschobenen Selbstbewusstsein natürlich alles öffentlich ?posten?, wundern sie sich dann aufgebracht darüber, dass man letztlich wen anders ? wen zuverlässiges ? gefragt hat, unterstützt auch durch Sätze wie ?Boah....sitze seit zwei Stunden vor der Glotze, es kommt nur Mist. LAAAAAAAAAAAAAANWEILIG!? Ganz keck wird es, sollte man die Unverschämtheit besitzen, Prinzessin Lillyfee gar eine Absage zu erteilen, wenn sie 100 % der Meinung ist, eine Bereicherung für das eigne fotografische Schaffen und das reale Leben zu sein. Da kann ich mich nur bei den rückgratlosen Eltern bedanken, die ihrer Göre ständig Puderzucker ins kleine Popöchen pusten und nicht mal beizeiten vermittelt haben, dass ein hübsches Gesicht keine royale Gnade ist, sondern lediglich das biologische Zufallsprodukt geboren aus der individuellen Abfolge mehrerer 1000 Nukleinsäuren. Auch hinter einem gefälligen Äusseren kann sich der hässliche Charakter verbergen. Und auch Abitur schützt vor Blödheit nicht! In diesem Sinne Es grüßt der Papendieck P.S.: Nur damit kein falsches Licht auf die abgebildeten Damen fällt. Die Bilder haben nicht mit dem hier geschilderten zu tun.

+++ Liveticker zum Papstbesuch +++
+++ Liveticker zum Papstbesuch +++
Papst trifft Missbrauchsopfer

Das Abendgebet in Etzelsbach ist zu Ende. 90.000 Pilger feierten die Marienvesper mit Benedikt XVI., der per Helikopter seine nächste Station anfliegt. Verfolgen Sie den Papstbesuch im Liveticker.

Zwei Monde
Zwei Monde
Kollision formte Rückseite des Erdtrabanten

Die Rückseite unseres Mondes ist nicht so glatt wie seine Vorderseite. Eine Computersimulation zeigt nun, wie die Beulen entstanden sein könnten.

Mehr Sport
Rugby-WM-Favoriten - Australien

Nachdem wir uns im Zuge der Vorberichterstattung der Rugby-WM bereits den starken Insel-Staaten im Pazifik gewidmet haben, fangen wir nun an, die Favoriten auf den Titel nach und nach vorzustellen. Den Anfang machen heute die Wallabies aus Australien.

Vor dem Urlaub
Vor dem Urlaub
Australien von A bis Z

Wie fliege ich am besten nach Australien? Wie erhalte ich ein Working Holiday Visums? Worauf muss ich im Outback achten? Dieser Steckbrief mit vielen Internet-Links hilft Ihnen beim Vorbereiten einer Reise zum fünften Kontinent.

AlexanderPlatz
Blog "AlexanderPlatz"
Wen darf ich töten?

Das fünfte Gebot lautet: Du sollst nicht töten. Es steht im 2. Buch Mose. Haben Sie sich schon einmal gefragt, warum wenige Seiten weiter im heiligen Buch von Juden und Christen das Töten fröhliche Urständ feiert und Unschuldige massakriert werden? Meine Antwort darauf ist: weil die Adressaten des Gebots die göttliche Weisung nur auf die Angehörigen ihres Stammes bezogen. Der andere, der Fremde, der darf weiterhin getötet werden. Der Nächste ? er lebt nur in meiner Sippe. Das Christentum setzt eins drauf auf das mosaische Gebot. Die Frage des Pharisäers ?Wer ist mein Nächster?? beantwortet Jesus mit dem Gleichnis vom barmherzigen Samariter (Lk, 10,25-37), einem zentralen Element der Lehre des Nazareners, das zur Basiskenntnis über das Christentum gehört, zur Lektüre auch zu empfehlen für Nicht-Christen und Atheisten. Jesus weitet den Kreis über die eigene Sippe hinaus. Der Samariter, das war in den Augen der Juden kein Jude. Die Samariter galten als Ketzer, mit denen man sich nicht abgeben durfte. Er ist es aber, der den verletzten und halb Totgeschlagenen verarztet. Drei Stufen: Stammesbande, Religionsgemeinschaft, Menschheitsfamilie Der neue Weg, wie das Christentum am Anfang in Jerusalem genannt wurde, weitet das Gebot ?Du sollst nicht töten? über die Grenze des Stammes. Jesus, so schreibt Paulus, reißt die Trennwand zwischen Juden und Heiden ein. Die Grenze nach außen bildet nun die nicht christliche Welt. Innerhalb der Grenzen sind ?alle einer in Christus? (Gal. 3,28). Auch der Islam übersteigt die Grenzen der Stammeswelt in seinem neuen Bekenntnis: Die umma al islamiyya, die Gemeinde der Gläubigen, ist weltumspannend wie das universelle Christentum. Der gemeinsame Glaube bindet die jeweiligen Gruppenangehörigen aneinander. Das Christentum wird Reichskirche, die Völker, die den Islam annehmen, nehmen das Arabische an und damit eine neue, Einheit stiftende Kultur und Lebensweise. Zuerst bindet das Band der Familie, dann das Band der Religion. Das ?Alle Menschen werden Brüder?, das Schiller in seiner Ode an die Freude (eigentlich Ode an die Freiheit) formuliert, markiert am treffendsten den dritten Schritt, in dessen Wirkkreis wir uns heute befinden: Es wird das Band der Menschheitsfamilie beschworen. Die dem Menschen von Geburt an zukommende Freiheit ist hier das verbindende Element. Dort, wo sie nicht herrscht, muss sie zur Geltung kommen. Der Gesellschaftsvertrag von Rousseau beginnt mit der Beschreibung des Status quo: Größer als Sippe und Glaube ?Der Mensch ist frei geboren und liegt überall in Ketten.? Das Zeitalter der Revolutionen schafft eine säkulare Welt, in der Herrschaft nicht mehr absolut ist und Untergebenheit kein Schicksal oder Wille einer höheren Macht. Aus der Freiheit des Christenmenschen wird die Freiheit des Bürgers. Was bedeutet das für das Gebot ?Du sollst nicht töten?? Es gilt heute absolut, unabhängig davon, wie stark der Sippenverbund ist oder wie stark der Glaube. Stimmt das ?Seid umschlungen, Millionen?, sind wir uns als Menschen näher gekommen? Zwar ist uns das, was direkt um uns herum passiert, immer noch näher als das Ferne und Fremde. Dennoch spenden wir Rekordsummen nach einem Erdbeben auf Haiti oder einem Tsunami in Südostasien. Die Erderwärmung versetzt uns in Mitteleuropa nicht in Vorfreude, weil wir hier dann bei uns gewachsenen Chianti genießen können, sondern in Sorge, weil wir zur Empathie mit den Menschen in Bangladesch in der Lage sind, denen eine Erwärmung der Atmosphäre apokalyptische Überschwemmungen bringen und ihren Lebensraum nehmen wird. Das Projekt Menschheitsfamilie funktioniert. Das Konzept ist rational, es ist nachvollziehbar. Es lebt für Menschen mit Gemüt besser mit etwas Pathos, kann aber auch für kalkulierende Geister in einem Kosten-Nutzen-Schema mithalten. Der Nächste, das ist jetzt nicht mehr mein Blutsverwandter oder mein Glaubensbruder. Es ist jeder Mensch. Diese Einsicht markiert den Beginn der Moderne. Freiheit gegen Dogma Der Islam ist in diesem Sinne eine vormoderne Religion. Er kennt, in seiner Heiligen Schrift (Schritt zwei), eine gewisse Schutzbedürftigkeit von Juden und Christen an. Er leitet diese aber religiös her (Juden und Christen haben eine Heilige Schrift empfangen). Um unsere Menschenrechtserklärung (Schritt drei) macht die islamische Welt noch einen Bogen. Im Jahr 1985 haben Vertreter von Ländern dieser Hemisphäre in Kairo eine eigene Charta für islamische Menschenrechte verfasst und unterschrieben. Das Wohl und Wehe von Nicht-Muslimen in weiten Teilen der islamischen Welt hängt derzeit noch von der Auslegung des Koran durch den Imam im Dorf, die Religionsgelehrten an der Universität, den Willen der herrschenden Elite ab. Es gibt keine unverbrüchliche, rechtliche Garantie auf ein unversehrtes Leben. Es gibt Voll-Bürger (Muslime) und minderwertige Bürger (Nicht-Muslime). Religiöse Minderheiten leben schlecht unter islamischer Herrschaft, gleich, ob in der Türkei oder in Ägypten oder andernorts. Warum ist das so? Vielleicht, weil Christen und Muslime in der Geschichte ihrer Begegnung nie einander Samariter waren? Gibt es einen Weg für Muslime von Level zwei nach Level drei? Nach dem Dreißigjährigen Krieg schlossen Protestanten und Katholiken Frieden unter der Maßgabe ?etsi Deus non daretur? ? als ob es Gott nicht gäbe. Das kann der Weg sein. Muslime müssen dann nicht ihren Glauben aufgeben. Sie müssen nur erkennen, dass man mit ihm nicht alle Fragen beantworten und alle Probleme lösen kann. Der Glaube an die Freiheit ist schwieriger als der Glaube an das Dogma. Alexander Görlach ist Herausgeber und Chefredakteur des Debatten-Magazins The European Weitere Beiträge zum Thema: Seyran Ates: Die islamische Welt befindet sich noch im Mittelalter Necla Kelek: Missbrauch in Moscheen Axel Ayyub Köhler: Über Grundwerte kann man nicht abstimmen Rolf Mützenich: Strategie gegen Islamismus Günter Nooke: Exportschlager Menschenrechte Ali Kizilkaya: Nichts außer Palaver

Kunst-Tanz-Werk
Blog "Kunst-Tanz-Werk"
Ach, Afrika...Teil 4

Im August ans Meer fahren ist eigentlich eine Sache, die mit Bräunungs- und Badespaß gleich gesetzt wird. Leider merkt man aber manchmal, dass Dinge einfach doch nicht so sind wie man es gewohnt ist. O.k., der August ist der gleiche, nur ein kleines, aber nicht ganz unwesentliches Detail entscheidet darüber, ob man mit vorbeischwimmendem Packeis rechnen muss oder mit badewannengleichen Wassertemperaturen. Die Wahl der Halbkugel spielt dabei nämlich die wesentliche Rolle. Und wenn man auf der nördlichen Hemisphäre jahreszeitlich klassisch durch konditioniert ist, dann hat ein Meer eben einfach ?Warmbadetach? zu haben. So aber eben nicht der winterliche Südatlantik, der zu allem Überfluss vor der Westküste des südlichen Afrikas einen kalten antarktischen Meeresstrom sein eigen nennt. Und damit werden 7 Grad IM Wasser auch leicht erklärbar. Dazu kommt noch, dass diese Gebiete als etwas ?kabbelig? bekannt sind, was heißen soll, dass Wellen eben einfach auch mal wie richtige akkurate Südatlantikwellen aussehen. Das Schräge dabei ist, dass man sich ja immer noch in Namibia befindet. Auf der einen Seite ein Sandmeer, auf der anderen noch mehr Meer. Besonders anschaulich wird das in Swakopmund. Sieht zwar eher aus wie ein etwas angegnitschtes Ostseebad der vorletzten Jahrhundertwende, aber liegt eindeutig auf dem afrikanischen Kontinent. Neben der Optik fühlt man sich eh irgendwie woanders hingebeamed, da selbst in einer kleinen Bäckerei mit Café an der Hauptstraße die Leute einen auf Deutsch nach dem Bestellwunsch fragen. Quasi auf die ?Winterfrische? fahren viele Inland-Namibianer nach ?Swakop?, um im Sommer ? also deren Sommer ? der Hitze zu entgehen und im Winter die klare Luft zu suchen, die furztrocken durch den steten Ostwind direkt und föhnartig aus der Namib geblasen wird. Tags bis 30, nachts nebelverhangene knirschige 5 Grad. Ein guter Grund, abends dick eingemummelt, in eines der weltbesten Fisch-Restaurants dieses Planeten zu gehen. Im ?Tuc´s? ? einer abgesägten Brücke eines ehemaligen Kleinfrachters ? im Glaserker über der Brandung sitzen, auf den ?Jetty? ? die Seebrücke der ehemaligen deutschen Handelslinie und Anlandestelle der Schutztruppen zu Kaisers Zeiten ? und in den Sonnenuntergang schauen, sich schick dabei mit ´nem leckeren Sundowner die Mütze weich schickern und dann gepflegt für unglaubwürdig niedrige Preise mit Championsleague-Drei-Gänge-Menüs á la carte den Südatlantik leer kauen. Das Essen ist so frisch, dass man das Krabbelzeug quasi noch selber am Tisch mit dem ?coup de grace? am spontanen Verlassen des kaiserlichen Tischservice hindern muss. Kombiniert mit bei uns unbekannten südafrikanischen Weinen kann man so manche Stunde dort verdaddeln, um abschließend auf der ehemaligen Brücke in der ?Captain´s Bar? zu versacken. Nee, leck mich am Arsch, is da´tt schön hier! In diesem Sinne To be continued?

Sechs Monate nach dem Erdbeben
Sechs Monate nach dem Erdbeben
In Haiti herrscht noch immer die Not

Es waren Bilder des blanken Grauens, die nach dem Erdbeben vom 12. Januar um die Welt gingen. Leichenberge mitten auf der Straße, Haiti in Trümmern. Ein halbes Jahr danach wartet das arme Karibikland auf die angekündigten Hilfslieferungen. Zudem kündigt sich die nächste Naturkatastrophe an.

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