Jahrelang hat "Herschel" erstklassige Bilder aus dem Weltall geliefert. Nun wird es zu heiß für die Instrumente des Teleskops. Auf einer Umlaufbahn um die Sonne ist Sendeschluss.
Das europäische Weltraumteleskop "Herschel" geht bald in Rente: Denn langsam wird das Helium knapp, um die empfindlichen Instrumente des größten Teleskops zu kühlen.
Nicht ganz vier Jahre war es im All, nun wird das europäische Weltraumteleskop "Herschel" in den Ruhestand geschickt. Ein Rückblick auf die Mission in Bildern.
Das europäische Weltraumteleskop "Herschel" hat erstmals riesige Sturmwolken aus molekularem Gas in den Zentren von Galaxien aufgespürt.
Seit gut einem Jahr ist der Späher im Weltraum - und hat schon für manche Überraschung gesorgt: Astronomen sind vom Weltraumteleskop "Herschel" begeistert. Im Infrarotlicht macht es Dinge sichtbar, die mit normalen Teleskopen nicht zu erkennen sind.
Vor knapp einem Jahr startete das europäische Weltraumteleskop Herschel ins All. Seitdem hat es eine Fülle von Daten geliefert, die Astronomen neue Einblicke in die Geburt von Sternen geben. Jetzt hat das Teleskop eine junge Sonne im Visier, die eigentlich nicht existieren sollte.
Es hat kein Steuer, kein Gaspedal und keine Bremse. Und es ist 1,5 Millionen Kilometer entfernt. Nach knapp 50-tägiger Reise ist das Weltraumteleskop "Herschel" in seinem Zielorbit angekommen. Die europäische Weltraumagentur Esa hat die Reise verfolgt ? und bei Bedarf die Bahn korrigiert. Aber wie funktioniert das eigentlich?
Seit gut 24 Stunden sind "Herschel "und "Planck" unterwegs. Der Flug der beiden Superteleskope verlaufe bis jetzt problemlos, meldet die europäische Weltraumbehörde. Ihren Einsatzort erreichen die Sonden allerdings erst in zwei Monaten. Bis dahin gibt es noch ein paar kritische Momente.
In einem mehr als sieben Stunden dauernden Außeneinsatz haben zwei US-Astronauten der Raumfähre Atlantis das Weltraumteleskop modernisiert. Unterdessen hat die europäische Raumfahrtbehörde ESA zwei Weltraumteleskope ins All geschickt.
Am Nachmittag ist heute das größte jemals gebaute Weltraumteleskop ins All gestartet. "Herschel" und der Satellit "Planck" sollen Erkenntnisse über den Urknall und die Entstehung von Sternen liefern. Warum das Milliarden-Projekt auch in Krisenzeiten angemessen ist, erklärt Esa-Mitarbeiter Andreas Rudolph im stern.de-Interview.
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