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An keinem anderen Ort sind die Abenteuer der ersten Mondlandung so lebendig geblieben wie am Weltraumbahnhof in Cape Canaveral und im Kontrollzentrum in Houston. Astronauten und Besucher trainieren den Zustand der Schwerelosigkeit und erleben Raketenstarts im 20-Minuten-Rhythmus.
Die drei Space Shuttles Atlantis, Discovery und Endeavour gehen Anfang 2011 endgültig in den Ruhestand. Stolze 28,8 Millionen Dollar will die Nasa für jeden der Oldtimer haben. Trotzdem streiten sich über 20 Museen darum, sie auszustellen.
Wie geht es weiter mit NASA? Das Houston in der gestrigen Rede des Präsidenten vom Kennedy Space Center in Florida keine Erwähnung fand, lässt viele hier die Stirn runzeln. Obama will die Marslandung erleben, aber Houston ohne NASA , oder in einer abgespeckten Version ist für die Menschen in der Bay Area ein Horror-Szenario. Man munkelt zwischen 4000 und 7000 Jobs sind direkt beim Johnson Space Center betroffen und das könnten indirekt über 10000 Jobs werden. Symbolträchtig war auch, dass die Rede vom Kennedy Space Center kam. In Houston fand bisher ein Grossteil der Forschung und des Trainings der Astronauten statt. Ich hatte vor ein paar Jahren Glück, als wir deutschen Lehrer in Houston eine VIP Tour durch das NASA Gelände bekamen. Wir durften sogar Mission Control beobachten, als gerade ein Shuttle im Orbit war. Houston ist sicher kein Touristenmagnet, aber sollte jemand hier in der Nähe sein, kann ich einen Besuch im Space Center nur empfehlen. Spektakulär auch immer, wenn ein Shuttle Huckepack auf einer 747 nach Houston gebracht wird. Es ist derzeit auch nicht klar ob Houston eines der ausgemusterten Shuttles als 'Display' bekommt. Das Bieterverfahren dazu läuft gerade.
Zwei Mal wurde die Rückkehr verschoben, beim dritten Versuch landete das Space Shuttle zwar, jedoch nicht wie vorgesehen auf dem Kennedy Space Center in Florida.
Kinderträume werden wahr: Endlich dürfen Spieler in die Rolle eines Baggerführers schlüpfen und anschließend als Raumfahrer das Weltalle erobern. Nischenspiele, in denen Alltagsberufe nachempfunden werden, entpuppen sich als Verkaufsschlager.
Süd-Texas in Angst vor "Ike": Eine Millionen Menschen sollen vor dem Hurrikan ins Inland des US-Bundesstaates flüchten. Die Behörden riefen zur größten Zwangsevakuierung aller Zeiten auf. Meteorologen erwarten, dass der Wirbelsturm noch an Stärke zunimmt und in der Nacht zu Samstag mit bis zu 210 Kilometer pro Stunde auf Texas trifft.
Nach dem Absturz der US-Raumfähre "Columbia" verdichten sich die Hinweise, dass ein Defekt am Hitzeschild zu der Katastrophe geführt haben könnte. Inzwischen wurden auch Leichenteile der sieben getöteten Astronauten geborgen.
So reibungslos, wie es zunächst aussah, verlief der Start der Raumfähre "Discovery" nicht: Drei Zwischenfälle wurden registriert. Gefährlichster Vorfall ist ein Schaden an einem Hitzeschild.
Experten vermuten, dass sich schon kurz nach dem Start ein Stück Isoliermaterial löste und auf die linke Tragfläche prallte. Das könnte die Hitzeschutzschicht der Raumfähre beschädigt haben.
Warum Staub vom Mond nach Schießpulver riecht, ist auch mehr als 35 Jahre nach der ersten Mondlandung noch immer ein Rätsel. Erst die nächste Mond-Mission könnte den Spekulationen ein Ende machen.
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