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Nach seiner erfolgreichen Versorgungsmission im All hat sich der 20 Tonnen schwere Raumfrachter "Johannes Kepler" in der Nacht zu Mittwoch in 80 Kilometern Höhe wie geplant selbst zerstört.
Nach einem Flug von etwa vier Millionen Kilometern hat der europäische Raumtransporter "Johannes Kepler" am Donnerstag um 16.
Seit 2009 ist das Teleskop "Kepler" erst im All und hat schon eine erstaunliche Bilanz vorzuweisen. Mehr als 1200 Planeten-Kandidaten hat das Superauge bereits erspäht - darunter ein Sextett, das einen 2000 Lichtjahre von der Erde entfernten Stern umkreist.
Eine Delta-II-Rakete hat das neue Weltraumteleskop "Kepler" planmäßig ins All gebracht. Das Teleskop soll in den nächsten dreieinhalb Jahren in einem entlegenen Winkel der Milchstraße nach erdähnlichen, möglicherweise bewohnbaren Planeten suchen.
Sind wir allein im Universum? Oder gibt es eine zweite Erde? Die Suche nach ihr beginnt an diesem Freitagabend, wenn die US-Weltraumbehörde Nasa das Mega-Teleskop Kepler in den Weltraum schickt - mit der bis jetzt stärksten Kamera, die jemals ins All befördert wurde.
Gibt es außer auf der Erde noch Leben im All? Das weiß auch die Nasa nicht und weitet deswegen die Suche aus. Die neue Raumsonde "Kepler" macht sich auf den Weg, erdähnliche Planeten zu finden - hofft die Weltraumbehörde. "Kepler" wird über drei Jahre im Einsatz sein und hunderttausende Sterne beobachten.
Auf der Suche nach Leben auf fernen Planeten hat das Weltraumteleskop "Kepler" seinen ersten erdähnlichen Himmelskörper außerhalb unseres Sonnensystems bestätigt.
Viel los an der Internationalen Raumstation ISS: Während das neue europäische Versorgungsschiff "Johannes Kepler" an der Station angedockt hat, ist die US-Raumfähre "Discovery" ein letztes Mal ins All gestartet. Sie bringt eine neue Crew zur Station.
Das "Kepler"-Teleskop der US-Raumfahrtbehörde Nasa hat in unserer Galaxie ein neues Planetensystem gefunden. Darin befindet möglicherweise auch ein erdähnlicher Planet. Leben gibt es dort aber nicht.
Innerhalb von sechs Wochen hat das Weltraumteleskop "Kepler" auf der Suche nach fernen Planeten 156.000 Sterne untersucht - und fünf Planeten entdeckt. Einer davon erscheint kurios: Er hat eine ebenso geringe Dichte wie Kork, ist also extrem leicht.
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