. .
Kosmos und Astronomie
Schlagzeilen Themen Mobil iPad Blogs Investigativ Hefte
 
Fotocommunity
Fotocommunity

Treffpunkt für ambitionierte Amateurfotografie. Bilder hochladen und bewerten, sich mit anderen Austauschen. mehr...

Weblogs bei stern.de
Weblogs bei stern.de

Die Online-Tagebücher bei stern.de: Freie Autoren schreiben hier persönlich, direkt und eigenständig. mehr...

Information und Unterhaltung mit Steffen Hallaschka
sternTV - Information und Unterhaltung mit Steffen Hallaschka

Vertiefende Informationen zu der aktuellen und den vergangenen Sendungen von sternTV. mehr...

stern Investigativ
stern Investigativ

Das Recherche-Team des stern. Erfahren Sie mehr über die Recherchespezialisten und ihre Enthüllungen von Terrorismus bis Wettmanipulation. mehr...

 
10. August 2005, 07:56 Uhr

Mars macht noch nicht mobil

Bei der Nasa ist der Wurm drin. Kaum ist der Shuttle "Discovery" nach einem Problem-Flug heil gelandet, ist der Start der Raumsonde "Mars Reconnaissence Orbiter" verschoben worden. Die Trägerrakete wird noch einmal überprüft.

Der "Mars Reconnaissence Orbiter" muss noch auf seinen Start warten© Gary I. Rothstein/DPA

Die US-Weltraumbehörde NASA hat wenige Stunden nach der erfolgreichen Landung der Weltraumfähre "Discovery" ihre Pläne wegen technischer Probleme erneut ändern müssen: Der für Mittwoch geplante Start einer US-Marssonde wurde um einen Tag verschoben. Dies teilte die NASA in Washington mit.

Die Navigationskontrolle der Trägerrakete Atlas-V müsse nochmals überprüft werden. An einer ähnlichen Rakete des Herstellers Lockheed Martin sei zuvor ein Fehler an dem Steuerungselement festgestellt worden. Die Sonde könne nun frühestens am Donnerstag zwischen 11:50 Uhr und 13:35 Uhr MESZ vom Luftwaffenstützpunkt in Cape Canaveral starten. Die zwei Tonnen schwere und sechseinhalb Meter große Sonde soll im März 2006 die Mars-Umlaufbahn erreichen. Ausgestattet mit der größten je bei einer Planeten-Erkundung eingesetzten Kamera soll sie dann den Mars umkreisen und Fotos sowie Radaraufnahmen machen. Mars-Forschungen haben ergeben, dass es auf der Oberfläche des Planeten Wasser gab. Vom "Mars Reconnaissance Orbiter" erhoffen sich die Wissenschaftler nun Aufschluss darüber, wo es herkam, ob es darin Leben gab und ob der Planet sich für einen menschlichen Außenposten eignet. Die Mission kostet NASA-Angaben zufolge 720 Millionen Dollar (584 Millionen Euro).

Bush freut sich über "Discovery"-Rückkehr

Die Heimkehr der "Discovery" ist von der NASA und von US-Präsident George W. Bush als großer Erfolg und Ermutigung für die weiteren US- Weltraumprogramme gewürdigt worden. Die 14-tägige Mission der "Discovery" zur Internationalen Raumstation ISS sei "ein wichtiger Schritt für die NASA gewesen, das Vertrauen des amerikanischen Volkes wieder zu gewinnen", sagte Bush in Crawford (Texas). Nach dem Willen des Präsidenten sollen neue Raumfähren spätestens im Jahr 2020 vom Mond aus zum Mars aufbrechen.

Mit großer Erleichterung in aller Welt wurde die glückliche Rückkehr der ersten US-Raumfähre nach der "Columbia"-Tragödie 2003 aufgenommen. Die "Discovery" mit sieben Astronauten an Bord hatte am Dienstag um 14.11 Uhr MESZ auf dem Luftwaffenstützpunkt Edwards in Kalifornien aufgesetzt. Mit der Landung, die wegen schlechten Wetters in Florida nach Kalifornien verlegt worden war, ging eine von Problemen begleitete Mission zu Ende. Während die "Discovery" an die ISS angedockt war, mussten zwei Astronauten aussteigen und Reparaturen am Hitzeschild des Shuttles ausführen. Es war das erste Mal in der Geschichte, dass auf einer Reise Außenarbeiten an einem Shuttle durchgeführt wurden.

Teurer Rücktransport

Für die NASA könnten die Folgen der Verlegung des Landeorts von Florida nach Kalifornien gravierend sein: Das Shuttle muss nun huckepack auf einer Boeing 747 nach Florida gebracht werden, damit es dort inspiziert werden kann. Dadurch dürfte sich der zurzeit für den 22. September ins Auge gefasste Start der Raumfähre "Atlantis" mit dem Deutschen Thomas Reiter an Bord verzögern. Die "Atlantis" kann erst fliegen, wenn ein zweites Shuttle startbereit für etwaige Rettungseinsätze zur Verfügung steht.

DPA/Reuters
 
 
MEHR ZUM ARTIKEL
Hintergrund Roter Nachbar

Nach dem römischen Kriegsgott benannt erstrahlt unser Nachbarplanet Mars rot am Himmel. Er hat viel mit der Erde gemein, aber besitzt er auch Leben? mehr...

Nasa-Raumfähre Die "Discovery" ist gelandet

Freude und Erleichterung bei der US-Raumfahrtbehörde Nasa: Zweieinhalb Jahre nach der "Columbia"-Katastrophe ist die Raumfähre "Discovery" erfolgreich aus dem All zurückgekehrt. Doch der Flug zeigte, dass viele Probleme noch ungelöst sind. mehr...

Raumsonde "Phoenix" Nasa will Leben auf dem Mars suchen

Die US-Weltraumbehörde Nasa will eine neue Raumsonde zum Roten Planeten schicken. Sie soll Spuren von Leben auf dem Nachbarplaneten Mars finden. mehr...

Planeten Kennen Sie den Mars?

Kleine grüne Männchen und von Außerirdischen angelegte Kanäle - der Mars regt die Fantasie der Menschen seit Urzeiten an. Wie gut wissen Sie über unseren Nachbarplaneten Bescheid? mehr...

Extra Mars - auf der Suche nach Wasser und Leben

Die Mars-Sonden "Phoenix", "Spirit" und "Opportunity" haben ganze Arbeit geleistet - sie fanden eindeutige Hinweise auf Wasser. Dies heizt die alte Frage, ob es Leben auf dem Mars gab oder sogar noch gibt nur noch mehr an. mehr...

 
stern testen, Serie sichern

Jetzt den stern inklusive der aktuellen Gesundheits-Serie testen! Jetzt sichern!

 
 
 
 
 
stern - jetzt im Handel
stern (8/2012)
Whitney Houston