Europa entwickelt "Orions" Triebwerk

17. Januar 2013, 10:48 Uhr

Das neue Shuttle der Nasa wird ein Triebwerk aus Europa antreiben: Die US-Weltraumbehörde arbeitet dabei eng mit den europäischen Kollegen der Esa zusammen.

So wie in dieser Animation soll es einmal aussehen, wenn im Jahr 2017 das neue bemannte Raumschiff der USA zu seiner Jungfernreise aufbricht. mehr...

Den Shuttle-Nachfolger „Orion“ wird dann ein Triebwerk aus Europa antreiben. Es ist das Kernstück eines Service-Moduls, dass die Europäische Weltraumorganisation ESA der NASA zuliefert. Damit bauen die Europäer zum ersten Mal ein so genanntes missionskritisches Element für ein amerikanisches Raumschiff. Das Modul wird später unmittelbar an der viersitzigen Kommandokapsel von „Orion“ angedockt. Es beherbergt dann auch Teile der Energieversorgung und der Steuerungstechnik. Das Projekt kostet die ESA rund 450 Millionen Euro. Das entspricht dem europäischen Betriebskostenanteil für die internationale Raumstation ISS für die Jahre 2017 bis 2020.

„Orion“ soll das modernste Raumschiff aller Zeiten werden und Astronauten in bisher unerreichte Weiten des Weltraums bringen. Unter anderem ist auch die Rede von Flügen zum Mond, zum Mars und anderen Himmelskörpern im Sonnensystem. Und auch die Rückkehr zur Erde soll der NASA zufolge so sicher wie nie werden – auch wenn die Landung für die Astronauten nach wie vor eine ungemütliche Angelegenheit bleibt. Schließen