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Haie richten ihr Schwimmverhalten neuesten Untersuchungen zufolge stark an Mondphasen und Wassertemperaturen aus.
Heute strahlt der größte und hellste Vollmond des Jahres am Nachthimmel. Der Mond steht in Erdnähe und erscheint bis zu 14 Prozent größer und 30 Prozent heller als andere Vollmonde des Jahres 2008. Allerdings wird das Himmelsspektakel nicht überall gut zu beobachten sein.
Patagonien in Südamerika lädt Besucher ein, die wilde Schönheit der Natur in Reinform zu bestaunen. Fotograf Markus Mauthe war am Ende der Welt - und wanderte über scheinbar endlose Eisflächen.
Samstagmorgen. Ein Mädchen wacht auf und findet sich im Krankenhaus wieder. Ein anderes sitzt weinend auf der Couch. Ihr Verlobter hat einen dicken Kopf, kann sich noch wage erinnern, dass er Mist gebaut hat, und fühlt sich schlecht. Zwei Eltern machen sich Sorgen, weil ihre Tochter diesen Morgen nicht nachhause gekommen ist. Kurz danach klingelt die Polizei an der Türe. Sie hat schlechte Nachrichten. Es wird langsam hell. Mein Taxifahrer fährt gemütlich und scheint es nicht eilig zu haben. Die DigitalUhr in der Mitte des Wagens zeigt 5:57 an. Moskaus Straßen sind leer. Ich habe ihn gebeten das Radio auszumachen, denn ich brauche ein bisschen Ruhe. Ich will den Abend noch einmal Revue passieren lassen. Wie jeden Freitag war ich um neun Uhr in der Wall Street Bar. Der Besitzer und ich sprechen noch die letzten Details für den Abend durch. Ich begrüße die Angestellten. Meine DJs beginnen den Warm-up. Dem Anschein nach wird es ein ganz normaler Abend. Zwei Stunden später bekomme ich einen Anruf. Eine Bekannte steht vor der Tür und kommt nicht rein. Ich schiebe mich an den Gästen und den Türstehern vorbei. Draußen steht das Mädchen. Wir kennen uns erst ein paar Wochen. Sie kommt regelmäßig auf meine Partys und ich mag sie. Wir haben hin und wieder im Internet gechattet und auch schon einen Kaffee zusammen getrunken. Heute ist sie ein wenig betrunken und die Türsteher wollen sie nicht reinlassen. Ich versuche sie reinzuholen, aber blöderweise ist an diesem Abend auch der Besitzer des Ladens, ein schwerreicher Russe, in der Bar. Die Türsteher winken ab. Da kann ich nichts machen, sag ich ihr. Sie ist enttäuscht, bittet mich sie reinzulassen. Ihr Make-up ist heute ein wenig seltsam. Nach einer Weile kullert ihr eine Träne aus den Augen. Es tut mir leid, aber du bist eben nicht in einem guten Zustand. Mir dämmert, dass sie vielleicht auch Drogen genommen hat. Die Türsteher haben leider Recht. Komm, am besten du gehst nachhause, meine ich. Ich besorg dir ein Taxi und zahl es auch. Sie ist widerwillig, aber dann steigt sie ein und fährt. Ich stehe im T-Shirt in der Kälte und sehe ihrem Taxi nach. Seltsame Nacht, denke ich und schiebe mich an den Anstehenden vorbei zurück in die Bar. Drinnen tobt der Bär wie jeden Freitag. Meine DJs heizen den Leuten kräftig ein. Ein Mädchen steigt auf einen der Lautsprecher und tanzt. Dabei wackeln ihre Brüste fast aus dem tiefen Ausschnitt. Der Besitzer sitzt an seinem Tisch und winkt zufrieden herüber. Kurz danach gehe ich in den VIP-Bereich. Dort gibt es eine Toilette, an der man nicht anstehen muss. Wo kommst du her, meinen drei Jungs, die am Waschbecken stehen. Deutschland antworte ich und sie brechen in Jubel aus. Wir sind Russen, leben aber in Stuttgart. Ich habe mir gerade eine E-Klasse gekauft, meint einer von ihnen. Toll antworte ich. Porsche finde ich besser. Die drei Jungs sind Mitte zwanzig. Hm, vielleicht ein Cayenne. Ich habe schon Familie und Kinder, meint einer. Ich nicke. Die Jungs erzählen mir, dass sie den Geburtstag ihres Freundes feiern. Ich komme mit an ihren Tisch und kippe einen Wodka auf sein Wohl. Sie haben eine gute Zeit, das ist das Wichtigste. Wenigstens sind das nicht die fetten Alten, die alleine mit drei bis vier Playboy Bunnys am Tisch sitzen. Das hier sind coole Jungs. Eine neue Generation Russen. Solche Leute mag ich, denke ich, als ich weiter ziehe. Mein Handy klingelt. Kommt wieder jemand nicht rein? Es ist das Mädchen von vorhin. Ich bin nun zuhause, sagt sie. Ich wollte nur Tschüss sagen. Ich habe mir gerade 18 Schlaftabletten eingeworfen und werde hoffentlich nie wieder aufwachen. Bist du wahnsinnig, schreie ich ins Telefon. Mädchen, steck dir den Finger in den Mund und kotz. Sie legt auf. Ich weiß nicht mal, wo sie wohnt. Fünf Minuten später klingelt mein Telefon wieder. Sie ist dran. Ich geh raus vor die Tür. Es ist kalt, ich stehe im T-Shirt auf der Straße, rede erst mit Engelszungen auf sie ein, dann mach ich Druck. Es nützt nichts. Während ich mit ihr rede, sehe ich durch die Scheiben, die Leute drinnen tanzen. Vor der Tür ist immer noch eine Schlange. Zwei supergestylte langbeinige Russinnen schauen mich vorwurfsvoll an. Sie stehen an, wollen rein und Spaß haben. Ich laufe nervös auf und ab und scheine keine gute Zeit zu haben. Achtzehn Schlaftabletten, frage ich mich, reicht das um sich umzubringen? Wer weiß, was sie vorher noch eingeworfen hat. Oft sind diese Drohungen auch nur ein Hilferuf. Macht sie ernst oder blufft sie? Kann ich helfen? Will ich helfen? Will ich mir das antun? Ich kenne das Mädchen doch gar nicht. Es ist nicht das erste Mal, dass ich diese Situation erlebe. Ich bitte sie zu kotzen, sich dann schlafen zu legen und sage, dass wir morgen über alles in Ruhe reden werden. Sie weint und meint, dass es kein Morgen mehr für sie geben wird. Der Laden ist voll und der Besitzer grinst mich an. Einer meiner DJs steht neben mir. Ich kann nicht zurückgrinsen. Was mach ich jetzt? Meint sie es ernst? Ich erzähle die Geschichte meinem DJ, aber der versteht nur die Hälfte und überhaupt ist das alles recht wirr. Also suche ich P. Sie hat vorhin von P. am Telefon gesprochen. Als ich ihn finde und ihm vom Telefonat erzähle verfinstert sich seine Mine. Ich muss dort hin, ihr helfen. P. kennt das Mädel so lange wie ich, scheint aber mehr Zeit mit ihr verbracht zu haben. Du bist doch nicht verantwortlich, sage ich zu ihm. Ich denke, sie blufft nur. Das Risiko kann ich nicht eingehen, antwortet er und macht sich auf den Weg. Andreas fährt mit ihm. Es ist Zeit für einen Drink. Ich brauche einen Wodka-Shot. Danach drehe ich meine Runde. Rede belangloses Zeug und mach Smalltalk mit meinen Gästen. Im VIP Raum finde ich zwei der drei Stuttgarter Russen an der Bar. Ihre Gesichter sind finster. Was ist los?, frage ich. Ach, es geht um unseren Freund. Das Geburtstagskind. Seine Verlobte hat ihn gerade beim Sex mit einer anderen auf der Toilette erwischt. Wir haben alles mit angesehen, wussten es. Sie kam zu uns und hat nach ihm gesucht. Als sie auf die Toilette wollte, haben wir ihr davon abgeraten. Sie ging trotzdem. Und jetzt? Sie zeigen auf den Tisch, an dem vorhin noch das Leben tobte. Jetzt ist der Tisch geteilt. An einem Ende sitzt ein sehr hübsches weinendes Mädchen mit verlaufenem Make-up. Um sie herum stehen andere Mädels und trösten sie. Am Ende des Tisches sitzt der Übeltäter. Alleine. Er starrt apathisch vor sich hin. Seine Freunde sitzen mit mir an der Bar. Drei Wodka Shots bitte, geht auf meine Rechnung, meine ich zum Barkeeper. Danach rate ich den Jungs, sich um ihren Freund zu kümmern. Am Party Tisch herrscht Eiszeit. Langsam leert sich die Bar. Der Besitzer steht neben mir. Er ist zufrieden. Ich bestelle eine Runde Drinks. Es geht gegen Ende und nun darf ich mich auch abschießen. Das war ein seltsamer Abend, sage ich, spare ihm aber die Details. Wir trinken noch einen. Kurz danach kommen P. und Andreas durch die Tür. Und? Wie ist es gelaufen?, frage ich. War es ernst? Wie haben einen Krankenwagen gerufen und man hat ihr den Magen ausgepumpt. Jetzt ist sie im Krankenhaus. Mann O Mann. Wir stehen wortlos an der Bar. Ich weiß nicht, was ich sagen soll. Ich bringe eine Freundin nachhause. Sie will, dass ich bei ihr bleibe. Ich kann aber nicht, denn meine Freundin wartet auf mich. Mein Taxi fährt weiter. Es ist Viertel vor Sechs in der Früh, als der Fahrer das Radio ausmacht. Wir fahren ganz langsam an einem Unfall vorbei. Man kann nicht mehr erkennen, was für ein Auto es war. Ich denke ein Sportwagen. Grün-Metallic glänzt hier und da noch durch, aber viel sieht man vom Lack nicht mehr. Auf dem Bürgersteig liegen drei total zerpflückte Knöllchen Metall. Hier und da ragt ein Reifen heraus. An einer Stelle das Lenkrad. Das kann keiner überlebt haben. So etwas habe ich noch nie gesehen. Schon gar nicht in der Stadt. Ich frage mich, wie schnell man gegen eine Mauer oder ein Hindernis fahren muss, um sein Auto so zu zerstören und in drei Teile zu reissen. Wir fahren durch den Morgen. Es wird langsam hell. Es war eine Vollmondnacht. Wahrscheinlich gar keine besondere Nacht. Es ist immer so in Moskau und jeder anderen Großstadt auf der Welt. Man sieht es nur nicht. Ganz ehrlich, ich will es auch nicht sehen. Als wir über den Fluss fahren, gehen die Straßenlaternen aus. Es wird ein schöner Frühlingstag werden. Mit Sonne und Wärme. Nicht für jeden. Das Mädchen wird im Krankenhaus aufwachen. Sie wird sich wahrscheinlich fragen, was letzte Nacht passiert ist und sich vielleicht ein bisschen schämen. Die zwei Verlobten werden getrennt aufwachen. Er trank zu viel und hat sich vom Zauber der Nacht und dieser Stadt mitreißen lassen. Jetzt ist es zu spät. Die Beziehung ist zerbrochen. Sie wird bei ihrer Freundin auf der Couch aufwachen und nicht mehr wissen, wo sie im Leben steht, was sie nun tun soll. Sie wird traurig sein, aber auch Wut im Bauch haben.Immer wieder stellt sie sich die eine Frage. Wie kann er all die Jahre einfach so wegwerfen? Für eine schnelle Nummer auf der Toilette einer Bar, mit einem Flittchen, das er gerade erst kennengelernt hat. Anderswo wird es an der Türe klingeln. Davor stehen zwei Polizisten. Sie werden den Eltern sagen, dass ihre Tochter zu einem betrunkenem Millionär ins Auto stieg und sie nun tot ist. Die Mutter wird heulen. Sie war doch gerade erst achtzehn und so hübsch. Sie hatte das ganze Leben noch vor sich und nun ist es vorbei. Ich bin gleich zuhause. Ich werde einen Joint rauchen und dann zu meiner Freundin ins Bett kriechen. Mir werden die Augen zufallen, und wenn ich Mittags aufwache, dann wird alles unreal sein. Als wäre es ein schlechter Traum gewesen. Auch ich werde einen schweren Kopf haben. Es ist nicht der Wodka. Auch nicht der Joint. Es ist die Realität, die mir so zu schaffen macht.
An diesem Wochenende wandert der Mond in den Erdschatten. Eine Mondfinsternis ist das Ergebnis. Im Streulicht der Erdatmosphäre leuchtet der Himmelskörper rot.
2004 Pasanau Priorat Finca La Planeta (Rotwein, Spanien) Das Priorat ist schon lange kein Geheimtipp mehr. Von hier stammen einige der besten spanischen Rotweine. Von Experten wird bereits vorausgesagt, dass diese Gegend in ein paar Jahren sowohl das Qualitäts- als auch Preisniveau des Bordeauxs erreicht haben wird. Der Stilistik der Weine lässt sich aber keine Verwandschaft nachsagen. So ist empfohlener Wein ein echtes Untier, dem Eleganz (noch) recht fremd ist. Spaß macht er aber ohne Ende – wohl auch den Kritikern, so gab es unlängst 95 bzw. 92 Punkte für den 2004er "La Planeta". Feiertagsbedingt meldet sich der Weinlakai erst 2 Wochen nach der letzten Empfehlung zurück. Und auch wenn man aufgrund der Außentemperaturen einen Weißwein erwarten könnte, ist heutiger Traubensaft wieder rot. Mit gutem Grund, denn einen guten Priorat zu empfehlen ist geradezu zwingend. Das Priorat liegt im Süden Kataloniens, also im Norden Spaniens. Das hügelige Gebiet zeichent sich durch terrassenförmige Weinberge aus, die an den steilen Berghängen zu kleben scheinen. Wie in allen Regionen, die sich auf Qualität anstelle von Quantität konzentrieren, werden auch hier nur kleine Erträge geernet. Diese homöopathischen Mengen sind im Vergleich zu Massenproduktionen aber um intensiver, körperreicher und aromatischer. Die Weine haben insgesamt einen recht hohen Alkoholgehalt. So beträgt das Minimum bereits 13,5% und als Maximum sind satte 18% (!) zulässig. Großteil der Weine im Priorat sind rot und werden aus Garnacha und Cariñena gewonnen. Der hier empfohlenen Finca La Planeta besteht jedoch aus 80% Cabernet Sauvignon – einer Rebsorte, die insbesondere in den hochpreisigen Priorat-Weinen immer mehr Einzug erhält. Der La Planeta wird von dem Erfolgswinzer Ricardo Pasanau vinifiziert, der sich ganz auf den ökologischen Anbau von Weinen eingestellt hat. Daher auch die Überzeugung, der richtige Zeitpunkt für die Abfüllung des Weines sei nur bei Vollmond gegeben. Die Trauben werden per Hand von bis zu 110 Jahre alten Reben händisch geerntet, streng selektioniert und sogar per Hand verkorkt – insgesamt also ein Riesenaufwand, den man im Falle des La Planeta glücklicherweise noch nicht mit einem Riesenpreis bezahlen muss. Im Priorat bereits eine Seltenheit. Wer noch keinen Wein aus dieser Gegend getrunken hat, dem bietet sich hier eine Chance direkt auf sehr hohem Niveau einzusteigen. Die ganz eigene Charakteristik und Aromatik der Priorat-Weine lässt eigentlich niemanden kalt – bei den momentan herrschenden Außentemperaturen sowieso nicht. Der empfohlene Wein stellt ein super Angebot dar. Der Weinlakai hat einen Preis recherchiert, der in Deutschland wohl kaum unterboten werden kann. 2004 Pasanau Priorat Finca La Planeta (Rotwein, Spanien) Auge: Purpur-Rubin-Rot Nase: Toast, Schiefer, Lavendel, schwarze Kirschen, schwarze Johannisbeere, florale Töne und Anis. Mund: extrem körperreich, vielschichtig, würzig mit Kirsch- Vanille-, Lakritz- und Bitterschokoladenaromen. Langer Abgang mit jugendlich zupackenden Tanninen. Sonstiges: Auf dem Höhepunkt zwischen 2012 und 2020. Vorher unbedingt mindestens 6 Stunden dekantieren. Der Wein besteht aus 80% Cabernet Sauvignon und 20% Granacha und wurde 12 Monate in neuer französischer und amerikanischer Eiche ausgebaut. 93,5 Punkte (Quelle: Jay Miller, The Wine Advocate, Februar 2008: 95 Punkte / Josh Raynolds, International Wine Cellar, Oktober 2007: 92 Punkte) Meine Einkaufsempfehlung: 1a-Weinshop (30 Flaschen sofort verfügbar) 22,90 EUR/Flasche zzgl. 7,90 EUR Versandkosten AUSVERKAUFT! oder Silkes Weinkeller (260 Flaschen sofort verfügbar) 23,50 EUR/Flasche zzgl. 5,40 EUR Versandkosten (ab 120 EUR frei) Hier geht's zu dem Wein! Stand: 17.06.2008. Nur solange der Vorrat reicht. Der Weinlakai übernimmt keine Verantwortung für die angegebenen Händler. Händler können gerne günstigere Angebote (inkl. Versandkosten) als Kommentar posten. Rein werbliche Posts werden sofort gelöscht.
Am Samstag lohnt ein Blick in den Himmel mancherorts: Dann ist - wenn das Wetter mitspielt - eine totale Mondfinsternis in vielen Ländern zu beobachten. Die nächste Chance in Deutschland kommt erst 2015.
Seltenes Naturschauspiel am Nachthimmel: Heute Abend kommen Sternengucker in den Genuss einer totalen Mondfinsternis. Wenn das Wetter mitspielt, schimmert der Trabant blutig rot.
Die Natur ist aus dem Winterschlaf erwacht: Es blüht und grünt. Wissen Sie, warum Narzissenzwiebeln giftig sind? Oder woran Bäume erkennen, dass es Zeit zum Knospen ist? Testen Sie Ihre Kenntnisse!
Wer am 31. Dezember um Mitternacht das Feuerwerk beobachtet, sollte auch einen Blick weiter nach oben wagen. Denn Astronomen kündigen ein besonderes Himmelsschauspiel zum Jahreswechsel an.
Komet PanStarrs rast an der Erde vorbei und wurde in Teilen Deutschlands bereits gesichtet - bis zum 17. März soll er zu bestaunen sein. Der Wetterbericht verspricht gute Chancen für Sternengucker.
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