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Zweiter Anlauf

Aufnahme in Bundeswehr
Aufnahme in Bundeswehr
Ruderin Drygalla wird Sportsoldatin

Ihre Abreise von Olympia sorgte für Wirbel. Kurzzeitig geriet Nadja Drygalla unter Neonazi-Verdacht. Mühsam gelang es ihr, sich zu rehabilitieren. Jetzt hat die Ruderin eine neue Perspektive.

Nachrichten-Ticker
Zweiter Anlauf zur Regierungsbildung in Athen scheitert

Nach der Parlamentswahl in Griechenland ist in dem hochverschuldeten Land auch der zweite Anlauf zu einer Regierungsbildung gescheitert.

Wahl des Bundespräsidenten
Wahl des Bundespräsidenten
Heute ist Gauck-Kür

Es ist sein zweiter Anlauf, aber heute wird es wohl klappen: eine riesengroße schwarz-gelb-rot-grüne Koalition will Joachim Gauck zum Präsidenten wählen. Hier erklären wir, wie die Wahl abläuft.

Popstar baut Schulen in Malawi
Popstar baut Schulen in Malawi
Madonnas Mission in Afrika

US-Sängerin Madonna hat angekündigt, zehn Schulen in der verarmten afrikanischen Nation Malawi bauen zu lassen. Zuvor hatte es Kritik an ihrer Wohltätigkeitsorganisation gegeben.

Zweiter Anlauf im sozialen Netzwerk
Zweiter Anlauf im sozialen Netzwerk
Bahn erreicht Facebook mit großer Verspätung

Nach dem Fiasko vor einem Jahr startet die Deutsche Bahn einen neuen Facebook-Auftritt. Mit Kritik will sie zukünftig souveräner umgehen.

Der politische Abwasch der Woche
Der politische Abwasch der Woche
Ein Amt für Gauck

Warum gibt es eigentlich keinen Bundesvizepräsidenten? Für den Fall, dass Christian Wulff mal müde ist oder so. Zeit für den Abwasch.

Machtwechsel gescheitert
Machtwechsel gescheitert
Ypsilantis Apokalypse

Das Hessen-Experiment ist gescheitert, bevor es überhaupt angefangen hat: Im Rückzieher von Jürgen Walter und drei weiteren Abgeordneten manifestiert sich die Spaltung der hessischen SPD. Die Karriere von Andrea Ypsilanti ist damit am Ende - und Roland Koch kann die Korken knallen lassen.

Hessen
Hessen
Ypsilanti hat freie Hand

Erst hat er zugestimmt, dann verboten, jetzt aufgegeben: Parteichef Kurt Beck will Hessens SPD-Vorsitzende Andrea Ypsilanti nicht länger davon abhalten, mit Hilfe der Linkspartei an die Macht zu kommen. Ob ein zweiter Anlauf auf das Amt des Ministerpräsidenten lohne, könne nur Ypsilanti selbst entscheiden, sagte Beck.

Zweiter Anlauf
Zweiter Anlauf
Hessen schafft Studiengebühren ab

Schlappe für Ministerpräsident Roland Koch: Die Landtagsmehrheit aus SPD, Grünen und Linken hat im zweiten Versuch die Studiengebühren im Land wieder abgeschafft. Kochs CDU sowie die FDP stimmten dagegen. Vor gut zwei Wochen war ein erster Anlauf gescheitert.

Schöne neue Welt
Blog "Schöne neue Welt"
Zweiter Anlauf für das $100-Laptop

Kinderkram? Von wegen. Version 2.0 des Minirechners könnte die Computerwelt auf den Kopf stellen und viele Erwachsene neidisch machen. Das innovativste Laptop der Welt bekommt Konkurrenz - von seinem eigenen Nachfolger. Schon jetzt stecken in dem "XO", den die gemeinnützige "One Laptop Per Child"-Initiative für Kinder in Entwicklungsländern entwickelt hat, mehr schlaue Einfälle als in den meisten ausgewachsenen Laptops, die in den vergangenen zehn Jahren auf den Markt gekommen sind. Doch die nächste Version, die nun vorgestellt wurde, sieht noch weit spannender aus. Das "XO-2", das 2010 erhältlich sein soll, ist eine radikale Neuerfindung - kein Laptop mehr, wie man es bisher kennt, sondern eher eine Mischung aus elektronischem Buch und iPhone. Das Gerät besitzt zwei Farbdisplays, verzichtet aber auf eine eingebaute Tastatur. Die Bildschirme sind druckempfindlich und können deshalb mehrere Funktionen übernehmen. Mal fungieren sie als Lesebuch; mal als digitale Tafel, auf der die Kinder herumkritzeln können; dann wieder lassen sie sich als virtuelle Schreibmaschine nutzen - dank einer Tastatur, die per Software eingeblendet wird, ähnlich wie man das von Apples Telefon kennt. Obwohl die Technik aufwendiger ist, soll der Preis noch unter die magische Marke von 100 Dollar fallen: Die künftige Version will die OLPC-Stiftung für lediglich 75 Dollar anbieten können - dank "neuer Entwicklungen bei Displays, Prozessoren und anderer Hard- und Software-Technologie", wie es am Dienstag bei der Vorstellung des Konzepts hieß. Eine gesunde Portion Skepsis ist sicher angebracht. Schon mehrfach musste der OLPC-Vater Nicholas Negroponte , Gründer des renommierten "MIT Media Lab", seine Ambitionen zurückschrauben. So ist das bisherige XO-Laptop von seinem angepeilten 100-Dollar-Preis immer noch weit entfernt - derzeit kostet es mit 188 Dollar fast das Doppelte. Auch ist das Gerät, gemessen an den Verkaufszahlen, bisher kein großer Hit. Eigentlich sollten bereits Millionen von Kindern in Entwicklungsländern einen der kleinen Klapprechner in Händen halten. Tatsächlich sind erst 600.000 Geräte ausgeliefert worden. Der mäßige Erfolg hat viele Gründe - angefangen bei der Tatsache, dass Negroponte sich etwas naiv auf Absichtserklärungen zwielichtiger Staatslenker wie Libyens Muammar al-Gaddafi verließ, die pressewirksam verkündeten, sie würden Millionen XO-Laptops kaufen, ohne dann tatsächlich einen Scheck auszustellen. Dazu kommen Blutgrätschen der etablierten Konkurrenz. Vor allem Intel und Microsoft graut vor dem Gedanken, dass die nächste Generation von Computernutzern ohne Windows und "Intel inside" aufwachsen könnte, und so feuerten sie lange aus allen Rohren gegen das XO-Laptop, das AMD-Chips und Linux einsetzt. Microsoft hat sich vor wenigen Tagen mit der OLPC-Stiftung auf eine Zusammenarbeit geeinigt - doch das muss nicht unbedingt viel heißen. Auch Intel gab eine Weile vor, bei dem Projekt mitzumachen, nur um in Wahrheit den eigenen "Classmate PC" am XO vorbei zu manövrieren. Immerhin fanden sich im Herbst gut 80.000 Privatleute, die im Rahmen einer Aktion namens "Give 1, Get 1" bereit waren, 400 Dollar auszugeben, um zwei XO-Laptops zu kaufen - eines für sich selbst, das andere als Spende für Kinder in Ländern wie Äthiopien, Peru und Uruguay. Diese Aktion geht nun in die zweite Runde, und nach meinen Informationen werden auf der Website www.xogiving.org Bestellungen aus aller Welt angenommen. Man muss also nicht in Amerika leben, um etwas Gutes zu tun und für sich selbst ein Exemplar des originellen Minirechners zu ergattern, der für Privatkunden normalerweise nicht zu kaufen ist. Und selbst wenn noch nicht klar ist, ob das OLPC-Projekt je sein Ziel erreicht, jedem Kind sein eigenes Laptop in die Hand zu drücken - wirkungslos verpuffen wird Negropontes Initiative auf keinen Fall. Mit seinem ehrgeizigen Projekt hat der MIT-Professor die gesamte Branche unter Zugzwang gesetzt und stellt immer wieder in Frage, was machbar ist, was man von einem Laptop erwarten darf - und zu welchem Preis. Der erste XO hat bereits dazu geführt, dass sich spottbillige Mini-Notebooks, die kinderleicht zu bedienen sind, zu einer eigenen Kategorie entwickeln. Neben Intels Classmate PC ringen neuerdings auch der "eee PC" von Asus und das Everex "Cloudbook" um die Aufmerksamkeit von Käufern, die Alternativen zum industriellen Einerlei suchen. Mit dem XO-2 haben die OLPC-Entwickler, die zum Selbstkostenpreis arbeiten, die Latte nun noch ein ganzes Stück höher gelegt - für sich selbst genau wie für die kommerzielle Konkurrenz. Wenn das Team um den Schweizer Designer Yves Béhar am Ende das abliefern kann, was die Entwürfe versprechen, könnte ein ganz neues Laptop-Zeitalter anbrechen: eines, in dem die Geräte buchstäblich zu Taschen-Rechnern werden - klein genug, um sie überall mitzunehmen, und dabei so billig, dass sie für jeden erschwinglich werden.

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