8. Oktober 2012, 17:40 Uhr

Ein Leben im freien Fall

Sein geplanter Sturz aus 36 Kilometern Höhe ist sogar für ihn etwas Besonderes: Felix Baumgartner ist der Star unter den Base-Jumpern. Ein Rückblick auf ein sprunghaftes Leben.

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Felix Baumgartner ist ein Gefahrensucher. Mit einem kleinen Fallschirm auf dem Rücken stürzt er sich von Felsen, Brücken, Häusern. Und manchmal düst er auch mit einem Wingsuit - einem Anzug mit Flügeln - durch die Luft. Die Krönung seines bisherigen Wirkens: ein Sprung vom Rande des Weltalls. Als erster Mensch will er im freien Fall die Schallmauer durchbrechen. Wenn die Wetterbedingungen es zulassen, stürzt sich Baumgartner am Dienstag aus einem Ballon in 36 Kilometern Höhe. Bei seiner Schallmauer-Aktion wird der Extremspringer einen Druckanzug mit Spezialhelm tragen. Baumgartner wird dabei zunächst extremer Kälte und dünner Luft und dann einem enormen Luftwiderstand ausgesetzt sein. Erst rund 1500 Meter über dem Boden will er seinen Schirm öffnen und den freien Fall abbremsen.

Der 43-jährige Österreicher gilt als das weltweit bekannteste Mitglied der sogenannten Base-Jumper-Szene. Die Abkürzung Base steht für die englischen Wörter "buildings" (Gebäude), "antennas" (Antennen), "spans" (Brücken) und "earth" (Berge, Klippen) und beschreibt alles, wovon Baumgartner und seine Kumpanen herunterspringen. Eine Sonderform des Base-Jumping ist die Verwendung von Wingsuits. Das Foto oben zeigt Baumgartner im Jahr 2000 vor einem Testsprung mit einem Flügelanzug.

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