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Nachrichten-Ticker
Charlotte Casiraghi will gerichtlich gegen Paparazzi vorgehen

Charlotte Casiraghi, Tochter der monegassischen Prinzessin Caroline, will gerichtlich gegen Paparazzi und Boulevardmedien vorgehen, denen sie unter anderem "moralische Gewalt" und "Fotomontagen" vorwirft.

Norwegens Ministerpräsident im stern.de-Interview
Norwegens Ministerpräsident im stern.de-Interview
"Wir müssen Menschlichkeit zeigen"

Er nimmt die Unzurechnungsfähigkeit des Massenmörders Breivik gelassen hin: Der norwegische Ministerpräsident Stoltenberg pocht im stern.de-Gespräch auf die Einhaltung von Recht und Gesetz.

Nachrichten-Ticker
Ein Toter bei Brand in von Roma bewohnten Pariser Gebäude

Bei einem Brand in einem von Roma bewohnten Gebäude in Paris ist ein Mensch ums Leben gekommen.

Kunst-Tanz-Werk
Blog "Kunst-Tanz-Werk"
Ach, Afrika...Teil 13

Nach einer längeren Pause will ich doch einfach mal die Rubrik der ?Geschichten aus dem Land der ebenholzfarbenen Menschen? fortsetzen. Und was wäre da besser, als eine Begebenheit, die einem das Leben dort selbst ? oder vielmehr ? das Zusammenleben mit allerlei skurrilen Individuen irgendwie in die Karten spielt. Sicher hat sich der eine oder andere schon mal gefragt, was ich da überhaupt genau gemacht habe. Einfach nur 12 Monate einen benzinfressenden ost-asiatischen Geländewagen durchs Kalahari- und Namib-Land zu dreschen ist zwar ein drolliger, wenn aber auch auf Dauer ein eher nur kostspieliger Anlass. Nein, es gab einen tatsächlichen ?Auftrag?, und der hatte nichts mit Fotografie im eigentlichen und/oder esoterischer Selbstfindung im speziellen Sinne zu tun. Dass so ein ?Projekt? im Laufe seines Stattfindens doch mit der einen oder andere Facette ebendies wird oder wurde, war vorherzusehen, aber nicht zwingend notwendig und gegeben. Der Einfachheit halber umschreiben wir es mal mit ?...Feldforschungen im Bereich der Artenschutzgenetik und der Verhaltensökologie von mittelgroßen Feliden im südlichen Afrika unter besonderer Berücksichtigung nachhaltiger Wildlife-Management-Konzepte zur Erlangung eines akademischen Grades am Institut für Wildtierforschung und Zootiermedizin...?. Punkt. Klar soweit? Wenn nicht, einfach nochmal nachfragen. Was aber alles so um dieses eigentliche ?Ding? herum passierte, ist das eher Erzählungswürdige. Naja, Auszüge davon jedenfalls. Wenn man in einem Land, das landwirtschaftlich immer im Grenzbereich schlingert, sich auf den Weg macht, und ausgerechnet, DEN Stachel im Fleisch eines jeden Farmers, der Viehzucht betreibt, anrüttelt, scheint es schon vorprogrammiert, dass man auf eine Front von Ignoranz, Sturheit, Irrglaube und Ablehnung prallt. Erstaunlicherweise (!!!) stimmt das zwar mit dem Irrglauben und die Sturheit ist genetisch bedingt, denn immerhin sind die meisten Jungs ja deutschstämmig, aber Ignoranten sind sie allerdings nicht. Denn sie wollen sehr wohl GANZ genau wissen, was man hier und da vorhat. Immerhin muss man sich ja so gut wie immer auf privatem Grund bewegen, bei Vorhaben dieser Art. Ergo, stell dich gut mit dem Farmer und er wird dir helfen. Nur meistens - oder besser gesagt - immer auf seine Art und Weise. Hat man sich erstmal dran gewöhnt, dass einen riesengroße Fragezeichen und Schulterzucken entgegen prangen, wenn man erwähnt, dass man ausgerechnet den Staatsfeind No#1 unter die Lupe nehmen will, dann wird?s im Laufe der Gespräche eigentlich eher kooperativ. Aber wie gesagt. Kooperation in dem Rahmen hat seine eignen Stilblüten. Der Wüstenluchs ist in Namibia per Gesetz als sog. ?Problemtier? deklariert. Das bedeutet, dass dieser ohne weitere Rücksprachen oder Auflagen mit Lang- oder Kurzwaffen, Stinger-Raketen, Gartenhächslern, Fallen, Handgranaten, Armbrüsten, Jagdbögen oder mit zum Blutrausch gepeitschten Hundemeuten zerschossen, gesprengt, geschreddert, vergiftet, durchlöchert oder simpel bei lebendigem Leibe zerfleddert werden dürfen. Einige sehen es dabei auch schon als eine ihrer ?Pflichten? als weitblickender Farmer an, es nicht zu dürfen, sondern es im Sinne der Gemeinschaft schon eher zu müssen. Und ab und an trifft man auf so einen dieser besonderen Gattung. Gerne erfüllt er auch dabei das Klischee des mit sowohl aussen- wie innenpolitisch verkümmerten Ansichten mit bis hin zu retrograden Evolutionsstufen degenerierten Denkstrukturen versehenen Vorzeige-Deutschen, wie man ihn so überspitzt nur noch in Hollywood-Produktionen wähnt, wo man ihn sonst nur mit knöchellangen Lack-Ledermänteln durch düstere Braunhemdreihen denunzieren sieht. Allerdings gut getarnt im vor Gesundheit strotzendem und Wendekreis-Sonnen-getoasteten Mittsechziger-Körper, gestopft in die obligatorische kurze Hose mit Feldstiefeln und Schulterklappen bewehrten Safari-Hemd, in dem sie wirken wie ein illegales Genexperiment, in dem Louis Trenker mit Hardy Krüger Senior gekreuzt wurde. Mit schrottpressengleichem Händedruck wird man da auf die erste Probe gestellt, die es zu bestehen galt. Hin auf dem Weg zu einer Audienz mit Baron von Schnückenberg und Zitzewitz. Dass man den nach der Versaille-Schmach 1918 geflüchteten Landadel hier wieder trifft, überrascht einen dann auch nicht weiter wirklich und nach den üblichen Präliminarien, bei denen einem die Ausmaße des Landbesitzes (35.000 Hektar!) und die Anzahl der Leibeigenen.....äh.....Farmarbeiter (43!!!) herunter gebetet wurde, kommt man thematisch auch gerne zur Sache. Bei was natürlich. Beim altdeutschen Apfelkuchen und schönem heissen, handgebrühtem Kaffee. Man ist ja unter sich. Kopfschüttelnd wird man gefragt, ob einem die Sonne nicht bekäme. So als Ausländer quasi. Kein gesunder Mensch, der im Vollbesitz seiner geistigen Kräfte ist, versucht Wüstenluchse zu fangen. Und schon gar nicht, um sie anschließend wieder frei zu lassen. Relativ schnell arrangierte ich mich also mit dem Ruf ?der Freak aus Deutschland zu sein, der Rotkatzen fängt, sie aber nicht killt?. Hatte den Vorteil, dass viele von den Farmerkollegen mich persönlich kennen lernen wollten. Hatte was von Zoo, aber immerhin hatte ich sie so auf meiner Seite. Irgendwie. Erwähnte ich, dass die Jungs einem helfen? Auf ihre Art? Denn genau das taten sie. Und wie unterstützt man jemanden, der einem erklärt, dass man Blut- oder Gewebeproben von Karakalen nehmen möchte? Richtig, man besorgt sie ihm. Sogar mit extra dafür initiierten Wochenendausflügen mit der ganzen Belegschaft und den Winchester und Heckler & Koch-tragenden Kumpels, die eher an Majestix erinnerten als an ernstzunehmenden Agrarökonomen. Mein genetisch geschultes Auge ließ sich vielleicht auch von den homogenen Phänotypen verwirren. Inzucht ist aber auch eine kleine heimtückische Laune der Natur. Naja, ich hätte mich wohl doch weitaus präziser ausdrücken sollen, als ich sagte, dass ich Proben von den Tieren bräuchte. Abgeschnittene Schwänze, zerschossene Hinterläufe und Köpfe waren nicht ganz das, was mir vorschwebte, aber das einer lattenstrammen Meute von Testosteron schwangeren Spätkolonialisten zu vermitteln, erschien mir in Anbetracht des Arsenals an großkalibrigem Schießwerk als taktisch ?etwas grenzwertig?. Ergo nahm ich, was ich bekommen konnte. Natürlich nicht ohne die im Windschatten einer ?erfolgreichen Deutsch-Südwest-Jagdveranstaltung? üblichen ?Lateinstunden? im Ohr und die zahlreich am Farmzaun gepfählten Opfer des zweitägigen Kleintier-Massakers im Auge. Andere Länder, andere Sitten, sag ich da nur. Da erscheint es einem ja eher als schmusiges Intermezzo, wenn man in seinen eigenhändig aufgestellten Fallen einen ziemlich aufgebrachten Skunk vorfindet, der allen Witzen zum Trotz, tatsächlich Handstand macht, um anzukündigen, dass gleich etwas ziemlich hässliches passieren wird. Um das abzukürzen. Die Schuhe und die Hose konnte ich wegschmeissen. Der Schmonz geht definitiv NICHT wieder raus! Und einen dezenten Hauch von Wildnis trägt man selber auch die nächsten Tag latent mit sich herum. Also immer dran denken : Wenn jemand einen Schritt zurück macht, ist er nicht feige. Er holt vielleicht nur Schwung! In diesem Sinne Es grüßt der Papendieck

Facebooks neue
Facebooks neue "Timeline"
Im Griff des Lifetickers

Facebook-Chef Mark Zuckerberg will Ihr ganzes Leben aufzeichnen. Er könnte so die globale Gesellschaft umkrempeln. Ein paar Fantasien und Albträume - powered by Facebook.

Zwei Millionen Jahre alte Skelette
Zwei Millionen Jahre alte Skelette
Der Urahn des Menschen wird enträtselt

Forscher glauben anhand von zwei Millionen Jahre alten Fossilien, unseren Urahn gefunden zu haben: Australopithecus sediba. Muss nun der Stammbaum des Menschen umgeschrieben werden?

Kunst-Tanz-Werk
Blog "Kunst-Tanz-Werk"
Von A bis Z.....Heute : F

Ffffffffffffffff.......Buchstabe ?EFF?. Was gäbe es da, was im Zusammenhang mit Fotos von Relevanz wäre, um es in die alphabetische Liste aufzunehmen? F wie ?Fotogemeinschaft?? Über DIE gewisse sich auszulassen wäre eher müßig, weil die Plattform durchaus keine schlechte ist und ursprünglich dem optimistischen heheren Ziel eines Austausches unter Gleichgesinnten folgte. Aber da des Pudels Kern bei Gemeinschaften weniger das Faktum des ?geschlossenen, nicht anonymen Verbandes? ist, sondern der Inhalt per se das ?Problem? dabei darstellt, würde es den Rahmen dieser Veranstaltung hier sprengen über die Irrungen und Wirrungen zwischen den kleinen Knipsameisen dort vor Ort zu referieren. Gar mannigfaltig bunt ist der Strauß voll Melodeien, wenn man die Skurrilitäten, Entgleisungen, Auf- und Abtritte allerlei Individuen mal auflisten würde und vielleicht setz ich mich in den kommenden Wintermonaten mal hin und schreib darüber mal eine heitere Anekdoten-Sammlung. Für mehrere hundert Seiten hab ich jetzt schon Stichworte im Kopf. ABER...wir wollten ja das Foto-Alphabet sinnvoll durch einen weiteren Stichpunkt ergänzen. F wie Fensterbilder. Schwülstig und mit der Axt gezwungen könnte ich nun sagen, dass man sich mal mit dem Fenster zur Seele seines Modells beschäftigen könnte. Augen sagen mehr als 1000 Worte. Esoterik-schwangeres Material überlass ich an der Stelle aber den üblichen Modell-Flüsterern und Schön-Knipsern und wende mich der technischen Gerätschaft zum kontrollierten Licht- und Lufteinlass in bauliche Einrichtungen zu. Nämlich dem Fenster an sich. So sagt z.B. das Zwischennetz-Lexikon Wikipedia dazu : ? ...Fenster haben den Zweck, natürliches Licht in Gebäude zu lassen und gleichzeitig das Innere der Gebäude vor den Einflüssen der Witterung abzuschirmen. Weitere Zwecke können sein, Belüftung zu ermöglichen oder Hinaus- und Hineinsehen zu ermöglichen... ? Was nun so besonders erwähnenswert an einem Fenster als Fotoobjekt sei? Lässt man mal den architektonischen Aspekt aussen vor, finde ich es persönlich den Passus ?natürliches Licht? ziemlich cool. Das mit dem Hinein- und Hinaussehen nimmt man dabei dann auch gerne billigend in Kauf. Darüber hinaus kann man auch schön das Fenster in seiner mehr oder weniger etablierten symbolischen Funktion einfach in ein Bild mit einbinden. Man kann von drinnen nach draussen, von draussen nach drinnen oder durchs geöffnete Fenster fotografieren. Melancholischer Standard sind verregnete Fensterscheiben. Wohlfühloptik verbreitet die tiefstehende Sonne, die einen morgens wachkitzelt oder abends relaxen lässt. Geschlossene Fenster symbolisieren Schutz, aber auch Eingeschlossensein. Naja, ich denke, ich muss die Liste der Allegorien nicht durchhecheln, um verstanden zu werden, oder? Wem dabei auch natürliches Licht zu wenig ist, der kann natürlich auch blitzdingsmäßig nachhelfen. Und sich dann gleich mal mit dem Thema Spiegelung herumbalgen. Ach und eine Sache noch. Wenn es auf klare Sicht ankommt, einfach die Scheiben VORHER putzen, als sich den Wolf am Rechner fummeln ;-) In diesem Sinne Es grüßt der Papendieck

Medienkolumne zu Talkshows
Medienkolumne zu Talkshows
Gesprächsschauspiel mit Fernsehnasen

Wie funktioniert eine TV-Talkshow? Wieso sieht man immer die gleichen Gäste? Unser Kolumnist Bernd Gäbler hat dazu eine Studie verfasst. Auf stern.de stellt er die wichtigsten Erkenntnisse vor.

Pro und Contra zum Sportwettenverbot
Pro und Contra zum Sportwettenverbot
Glücksspieltabu für Hartz-IV-Empfänger?

Dürfen Hartz-IV-Empfänger ihr Geld leichtfertig für Sportwetten ausgeben? stern.de-Redakteur Dirk Benninghoff meint: Auf keinen Fall! Kollegin Mareike Rehberg sieht das anders.

Geert Wilders
Geert Wilders
Richter sprechen Rechtspopulisten frei

Er hatte unter anderem den Koran mit Adolf Hitlers "Mein Kampf" verglichen: Der niederländische Rechtspopulist Geert Wilders stand in Amsterdam wegen Anstiftung zum Rassenhass vor Gericht. Jetzt ist der Islamgegner in allen Punkten freigesprochen worden.

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