6. Dezember 2012, 19:07 Uhr

Woran die Deutschen sterben

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Herz-Kreislauf-Krankheiten

Für alles gibt es eine Statistik, auch für die Todesursachen: 852.328 Menschen sind laut Statistischem Bundesamt 2011 in Deutschland gestorben, das sind 6440 weniger als im Vorjahr. Die meisten Deutschen wurden durch Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems wie Herzinfarkt oder Schlaganfall aus dem Leben gerissen. Ihr Anteil ging um 0,9 Prozentpunkte auf 40,2 Prozent zurück und ist damit so niedrig wie noch nie seit Beginn der elektronischen Statistik 1980. 92 Prozent der Menschen, die 2011 an einem Herzinfarkt, einem Schlaganfall oder einer ähnlichen Ursache starben, waren mindestens 65 Jahre alt. Herzinfarkt stand auf 55.286 Totenscheinen - mehr als die Hälfte (55,6 Prozent) davon wurden für Männer ausgestellt.

Vor allem Therapien gegen hohes Cholesterin und Rückgänge beim Rauchen hätten die Zahl der Herzinfarkte in den vergangenen zehn Jahren deutlich gesenkt, erklärte der Kardiologe Prof. Christian Hamm aus dem hessischen Bad Nauheim. Die Infarkt-Sterblichkeit habe in diesem Zeitraum sogar halbiert werden können.

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