6. September 2012, 12:04 Uhr

Ringkampf-Rituale im Regenwald

Es ist ein farbenprächtiger Abschied von ihren Verstorbenen. Ihnen zu Ehren begehen die Yawalapiti-Indianer das traditionelle Quarup-Fest. Mit Motorrad und Digitalkamera reisen die Ureinwohner an.

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Es wird getanzt und gesungen. Und Ringkämpfe unter den Männern sind ebenfalls Teil des Rituals: Jedes Jahr im August feiern die Yawalapiti-Indianer das Quarup- ein Fest zu Ehren bedeutender verstorbener Stammesmitglieder. Mehrere Tage dauert die Zeremonie für ihre Toten, an der auch die benachbarten Stämme teilnehmen.

Die Yawalapiti-Indianer sind ein indigenes Volk, das im Westen Brasiliens heimisch ist. Die Ureinwohner gehören zu den Xingu, einer Gruppe von mehreren Indianerstämmen, die am Rio Xingu im Bundesstaat Matto Grosso leben.

Zwar ist es ein Ritual, um die Toten zu ehren, aber auch das Leben und die Wiedergeburt sind Themen der Feierlichkeiten. So werden erstmals die Mädchen vorgestellt, die das gebärfähige Alter erreicht haben. Sie sollen sich einen Lebenspartner suchen.

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