Rudolf Rippler, Wilhelmsfeld
Das Auge ist zu träge
Michael Willner, Flensburg
Ich vermute, weil der Anteil des Rauschens im Licht erstens derartig klein ist, das er mit bloßem Auge nicht wahrgenommen werden kann, und zum Zweiten kommt hinzu, daß Rauschen ein Frequenzgemisch mit unendlicher Bandbreite ist und die Bandbreite des sichtbaren Lichts so schmal ist, das ein in diesem Sinne sichtbares Rauschen nicht natürlich vorkommt. Ist natürlich nur eine Theorie...
Aetius, Bielefeld
Das Auge ist nicht empfindlich genug um die Amplitudenverzerrung des "Rauschens" wahrzunehmen.
Peter Christian Nowak, 67059 Ludwigshafen Margarethenstr. 3
Weil dieses Rauschen in einem Frequenzbereich des Lichts liegt, der für uns nicht mehr wahrnehmbar ist
bub, irgendwo
Weil das Hirn einen supertollen Rauschfilter gleich mit eingebaut hat. grüße bub
mucku, karlsruhe
weil
U.Wiegers, Flensburger Strasse 15, 24837 Schleswig
Die Frequenz des Rauschens entspricht nicht der Frequenz des Photosensiblen Frequenzbereich des Auges.
Heinz Gräbe str. Principala 529, 557160 Mosna / Romania
Weil elektromagnetische Wellen nicht sichtbar sind.
Andreas Paulin, Obersulm
Ich schätze mal, dass die Auslöseschwelle der Nervenrezeptoren in der Retina deutlich über dem Pegel des elektromagnetischen Rauschens im sichtbaren Spektralbereich liegt. Grüßle A. Paulin
Boris Koslowski
Wir sehen es doch! Wir nennen es nur "Grau".
Michael Eisenhardt, Bremen
1. Wir sehen nicht alle Frequenzen, sondern nur solche zwischen etwa 375 und 750 THz, also Wellenlängen zwischen 800nm (rotes Ende des sichtbaren Spektrums) und 400nm (violettes Ende des sichtbaren Spektrums). Die Photorezeptoren in unseren Sehzellen benötigen Quanten passender Energie, deren Auftreffen einen chemischen Prozess auslöst, der dem Gehirn die Information "Lichtimpuls eingetroffen" übermittelt. Dabei hat rotes Licht das geringste Energieniveau per Quantum. Zusammenhang: W = h*f f=Frequenz h = Planck'sches Wirkungsquantum W = Energie. Licht mit längeren Wellen als 800 nm / unter 375 THz sehen wir auch bei sehr großer Intensität nicht, da die Quanten nicht ausreichend energiereich sind, um den photochemischen Prozess auszulösen (siehe auch: Photoeffekt). Sonst würden wir Bügeleisen leuchten sehen und Glühlampen erschienen uns ungleich heller. Wellen kürzer als 400 nm, die mehr als doppelt so energiereich wie die roten Lichts sind, sehen wir vermutlich deswegen nicht, weil der Glaskörper des Auges für solche Wellen "schwarz" sein dürfte. Andernfalls würden die energiereichen Quanten schnell die Photorezeptoren zerstören. 2. Es gibt eine Sehschwelle, d.h. eine Gesamtlichtmenge pro Zeiteinheit ("Lichtstrom"), unterhalb dessen wir keine Lichtwahrnehmung haben. Sehr geringe Lichtmengen wie die von Sternen sehr kleiner Größe können wir deswegen nicht sehen. Sie werden sichtbar gemacht, indem Photoplatten oder elektronische Sensoren (CCDs) längere Zeit dem Licht ausgesetzt werden, die wenigen eintreffenden Quanten also sammeln. Dass Rauschen auf allen Frequenzen existiert (kosmische Hintergrundstrahlung) heißt damit noch lange nicht, dass wir diese auch sehen können: zu schwach, zu niedrige Frequenzen. Die Farbtemperatur der kosmischen Hintergrundstrahlung liegt bei 4 Kelvin. Was wir sehen (Kunstlicht), liegt leicht bei 2000 Kelvin - das bedeutet kurzwellige Strahlung, entsprechend hohe Intensität. Sonnenlicht hat noch wesentlich höhere Farbtemperaturen, ganz abgesehen von der Gesamtenergie der bei uns eintreffenden Strahlung. Das Rauschen, das wir wirklich sehen, sind Pastellfarben. Sie sind eine Mischung eines oft breiten Spektrums verschiedener Wellenlängen und damit verschiedener Farben. Weiß ist der Sonderfall: eine Mischung aller Farben des sichtbaren Spektrums. Die Ursache für dieses Rauschen ist hohe Temperatur, z.B. von flüssigem Stahl oder der Sonne. Deren Wärmeenergie wird als elektromagnetische Strahlung emittiert, bei ausreichend hoher Temperatur auch als sichtbares Licht. Wir sehen also doch Rauschen - nur eben nicht jedes Rauschen.
G. Szabados-Hann, Karlsruhe
Weißes Sonnenlicht ist ein "Lichtrauschen", besteht aus sehr schnell wechseldnen Farbkomponenten verschiedener Wellenlängen. Das menschliche Auge kann die schnellen Änderungen nicht folgen, dadurch sehen wir den integrierten Durchschnittwert als weiße Farbe.
Matthias Reinboth, Ulm
Dieses Rauschen ist ganz einfach zu schwach, als dass wir es selbst sehen könnten. Auch die Resthintergrundstrahlung im nahen Infrarot im Weltall lässt nur mit sehr leistungsstarken Detektoren messen.
Jost Eberbach, Buseck
In Wirklichkeit sehen wir Rauschen, z.B. wenn es neblig ist, oder wenn wir durch eine Milchgas schauen, oder wenn Licht auf unsere geschlossenen Augenlider fällt. Wir nennen es nur nicht Rauschen, weil die visuelle Wahrnehmung über die Erkennung von Objekten und geometrischen Gebilden funktioniert, das optische Rauschen enthält die entsprechenden Informationne eben nicht, so daß wir eher davon sprechen, nichts zu sehen. Beim Hören ist dies anders.
Rauschebart
Ich seh es überall rauschen: im Blätterwald, hinter der geschminkten Maske von George Bush, der uns in den nächsten Jahren den 3. Weltkrieg bescheren wird - und in Deutschland, falls dieses Land nicht endlich aufwacht aus seiner Bierseligkeit!
Friedel Rausch, Kuppenheim
Wenn mein Fernseher an ist, aber kein Programm empfängt, kann man das Rauschen hören und sehen, bis einem dasselbe vergeht.
michael hessberger, weiterstadt
Vermutlich weil unser Auge uns diesen Teil des Spektrums vorenthält. Wir sehen ja auch keine Röntgenstrahlung.