Brinkmann, Karl-Heinz,; Bartschweg 5, 14089 Berlin
Nein, denn ein bewußter Selbstmord würde ein Bewußtsein des eigenen Todes voraussetzen,das ein Tier nicht hat.
Webhahn aus Velbert
KEIN Tier ist so menschlich wie der Mensch!
Marion, Neustadt
Ja klar. Alle Tiere haben auch Seele wie Menschen.
Sven, Regensburg
Ganz abgesehen von den sprichwörtlichen Lemmingen gibt's natürlich eine Anzahl von Tieren, die zum Schutze des Nachwuchses/ der Kolonie ihr Leben opfern. z.B. bei Bienen oder Ameisen. Bekannt ist auch die hohe Sterblichkeitsrate von Delphinen in Gefangenschaft, die oft medizinisch nicht erklärbar ist. Man geht da davon aus, daß die Tiere einfach keinen Lebenswillen mehr haben und soz. ne Todessehnsucht entwickeln.
Jan, Dresden
Gut, erste Voraussetzung, Tiere sollten ein Bewußtsein haben. Gehe ich mal davon aus, auch wenn ich nicht ganz sicher bin, bei welcher Entwicklungsstufe man davon anfangen kann. Zweite Voraussetzung, das Tie weiß, das es sich tötet, d.h. es weiß was tot heißt und es weiß was "ich" heißt. Sehr schwer zu beurteilen wann etwas davon der Fall ist. Kann man ja schwer nachfragen und deren Verständnis davon mit dem eigenen vergleichen. Aber eins ist ziemlich sicher...wenn man Tiere, insbesondere intelligenter, die sich langweilen können, in Gefangenschaft hält ohne ihne vernünftige Beschäftigungen zu geben fangen sie an sich selbst zu verletzen, was meist zum Tod führt.
werner, dresden
ja, so ein tier gibt es. habe da mal einen bericht über nen skorpion gesehen. er war in einem kleinem feuerkreis gefangen konnte also nicht mehr raus. er nahm seinen stachel und tötete sich selbst.
Hechenblaickner, Petershausen
Ja, aber nicht weil sie mit ihrem Leben unglücklich sind, wie wir Menschen, sondern weil es das Überleben der eigenen Art gewährleistet - zB Spinnenmännchen mancher Gattungen.
Sabine Kürten, Düsseldorf
Delphine begehen Selbstmord, wenn sie in kleine Becken gezwängt werden und Depressionen bekommen, weil der Mensch ihren natürlichen Lebensraum beschnitten hat.
Sebastian, Niedersachsen
Ameisen und Bienen
voltinex, Deutschland
Ja, Hunde wenn sie dem Krach nicht entgehen können, sie ertränken sich.
Sebastian Haerter, Neubrandenburg
Zumindest gibt es Insekten, die sich ihrem Nachwuchs als erste Babynahrung bzw. ihrem Sexualpartner als "After-Sex-Dinner" anbieten. Sie werden zwar ermordet, ergeben sich aber freiwillig in dieses Schicksal, weil ihre biologische Aufgabe erfüllt ist. Also ein wahrhafter "Freitod".
Thomas, Luttern
Ja, die gibt es. Bestes Beispiel dafür sind die Lemminge. Um der Überpopulation und dem Ausgang der Nahrungsmittel entgegenzuwirken springen die Lemminge von hohen Klippen dirket in den Tod. Dieses Schauspiel ereignet sich dann jedes Jahr.
hans dampf
lemminge ....
Dr. Dr. Bernward Grzczsinmecgk, Frankfurt, Hinter der Zoomauer 3a
Nein - es gibt sie nicht mehr, aber es GAB sie natürlich (die Frage ist also m.E. leicht Fehler behaftet). Durch ihren genetisch vererbten Hang zum Selbstmord, der sich offenbanr dominant vererbt haben muss, wurde die Spezies der von mir im 17. Band meines "Tierlebens" als Fussnote auf S. 2.713 erwähnte Selbstmordfledermaus (Gacellus suicidus Möllemann) leider vollständig durch eigene "Hand", sprich Sturzflüge, ausgerottet - gerne hätte ich sie in meiner 1377. Sendung vorgestellt. Wenn es nicht Spuren davon in winzigen Einschlagkratern von max. 22,5 cm Durchmesser in der namibischen Wüste gäbe, die zersplitterte Skelettteile sehr kleiner Säugetiere enthalten und deren genetische Analyse erst jüngst die Verwandtschaft zur Fledermaus der Porta-Westfalica (F.d.P.) unzweifelsfrei ergeben hat, hätte man von dieser verschwundenen selbstmordenden Tierart wissenschatlich nichts erfahren können.