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10. Dezember 2004, 13:06 Uhr

Stirbt die Intelligenz aus, weil Akademiker deutlich weniger Kinder bekommen als Menschen mit niedrigeren Bildungsabschlüssen? (Axel, München)

Ute Meyer Bayreuth

Was ist das für eine selbstherrliche Aussage, als ob nur Kinder von Akademikern intelligent wären. So ein Quatsch. Meistens trifft auf Kinder von Akademikern gerade das Gegenteil zu. Man sollte Kinder mehr an Bücher heranführen, als an Computer.

andreas /papenburg

keine angst,die stirbt nicht aus..vor 100 jahren gab es auch keine akademiker im grossen stil,und trotzdem sind wir intelligenter wie vor 100 jahren.

Anonym ... Frankfurt

Aussterben sicher nicht, da nicht alle Glückfälle und Erbschaftsmillionäre völlig hirnverbrannt sind. Es wird sicherlich eine Konzentration an Orten geben die Menschen mit dem Willen zum geistigen Arbeiten eine Heimat bieten. Dies wird dann Oasengleiche einer Utopi Gleichen die man für SiFi hält und halten kann, aber wie ist den die logische Konsequents, wenn sie auf ein anderes Ziel hinaus läuft? Doch nur das es bei anderem Verlauf zu Flucht Tendenzen kommen muss, die sich sicherlich auch fokusieren und somit zu gleichen Ergebnis führen.

Daniel, Schönenberg-Kübelberg

Nein, sie sterben nicht aus. Intelligenz ist nicht in dem Maße vererbbar wie zB. eine Augenfarbe oder ähnliches. Aber eigentlich kann man Intelligenz nicht genau messen, so wie man eine optische Ausprägung sehen kann. Intelligenz ist etwas Abstaktes. intelligentia = Einsicht, Erkenntnisvermögen Eine intelligente Person handelt also mit Verstand. In einem Elternhaus, welches von Akademikern regiert wird wird dem Kind schon frühzeitig gelehrt mit Verstand zu handeln. Jedoch ist dies auch bei anderen Elternhäusern möglich, je nachdem wie die Eltern Ihre Kinder prägen oder fördern.

L. Scherger, Hamburg

Nein, die Intelligenz stirbt nicht aus, weil die Akademiker keine Kinder mehr bekommen. Auch Kinder aus anderen Schichten der Bevölkerung sind genauso intelligent, können aber von ihren Eltern nicht so optimal gefördert werden, da sie selber nicht so ein großes Wissen und Verständnis haben. Deswegen die Unterschiede. Bei Förderung dieser Kinder wären sie genauso intelligent wie die Akademikerkinder. Die Intelligenz ist fast bei allen Kindern im Durchschnitt. Der Unterschied ist nur die Förderung von den Eltern und dem Umfeld in den Kinderjahren von 1-5. Deswegen sollte man qualifizierte Kindergärten und Kinderkrippen gründen, wo die Kinder gefordert und gefördert werden.

Michael Schmidt, Kellinghusen

Was hat ein Titel mit dem zu tun, was jemand in der Birne hat oder nicht ? Intelligenz definiert man in unseren Breitengraden über Bildungsmöglichkeiten. Insofern ist ihre Frage falsch gestellt.Intelligenz ist immer Vorhanden.

werner arthur Den Haag

Akademiker und Intelligenz? Besteht da ein Zusammenhang?

Fritz Riemer Colima Mexico

Moment mal!Gebaeren den nur Akademiker intelligente Kinder?

Rik Berlin

ja, akademiker bekommen weniger kinder und und nein, weil wissen gesammelt wird und immer zur verfügung steht

andrej, wien

Es wohl ziemlich unwarscheinlich, dass die Intelligenz vererbt wird. (Halten wir uns nicht für intelligenter als Menschenaffen, obwohl wir doch die gleichen Vorfahren haben) Die Intelligenz eines Kindes hängt meiner Meinung nach vielmehr von seinen ersten Lebensjahren ab. In dieser Zeit entsteht nämlich ein Großteil der Verbindungen zwischen den Nervenzellen im Gehirn. Das geschieht allerdings nur, wenn sie auch dazu angeregt werden; sprich, wenn man sich mit dem Kind beschäftigt. Abgesehen davon, Bildung muss nichts mit Intelligenz zu tun haben.

Conzen, Merkstein

Böswillig unterstellend, daß diese Frage von einem Akademiker kommt: Nein! Aber vielleicht ein bisschen die Arroganz ;-) (Intelligenz = Akademiker???)

Juergen S., Essen

1) Sind Akademiker überhaupt intelligent? 2) Gibt es überhaupt Intelligenz auf der Erde? 3) Wäre ein Aussterben der Akademiker ein Problem? 4) Kriegen sie vieleicht weniger Kinder weil sie intelligenter sind? ...Fragen über Fragen einer dummen Akademikers.

Gawen, Frankfurt

Die Frage ist nicht wirklich intelligent formuliert... *g* Echte Intelligenz erkennt und respektiert die Notwendigkeit von Nachkommenschaft, weil sie sich ihrer persönlichen Sterblichkeit bewußt ist. Wer seine Gene freien Willens vom darwinschen Karussel schubst kann per Definition nicht intelligent sein, weil er/sie damit die gesamte Vorarbeit seiner Ahnen, die es ja alle zu Nachwuchs gebracht und diesen durchgebracht haben müssen, ohne Not zunichte macht. Es stirbt mit der derzeitigen "Intelligentia" also nur etwas offensichtlich ungesund Überzüchtetes auf natürlichem Wege aus.

Antje Krieger, Kaarst

Würde sich die Intelligenz der Akademiker weniger an ihrem akademischen Grad messen, sondern mehr am "einfachen Leben", bekämen sie mehr Kinder, denn diese sind das Leben.

Stephan,Krassimira,64646 Heppenheim

Nein

Chlinin, Kressbronn

Ich denke wohl eher weniger, denn wer sagt, dass nur Akademiker intelligent sind? Meiner Meinung nach können auch einfache Arbeiter-Kinder sehr intelligent sein bzw. werden, man traut es ihnen nur nicht zu!

Buchholz, Braunlage

Ich kenne Akademiker die sind nicht in der Lage Kaffee zu kochen geschweige denn einen Nagel ins Brett zu klopfen. Sind also Akademiker immer intellegenter als Nichtakademiker.

Micha aus Bochum

Nein, sie stirbt nicht aus, denn die Schuster haben die schlechtesten Leisten und Akademiker zumindest nicht zwangsläufig die intelligentesten Kinder. Ein eigenes Streben nach Bildung durch Heranwachsende in der Pubertät findet zudem oftmals nicht so sehr in Akademikerfamilien statt (weil sich hier Pubertierende durch Bildung nicht von den Eltern differenzieren können) wie in Familien eines durchschnittlichen Bildungsniveaus. Zudem ist umstritten, dass Intelligenz überhaupt vererbt wird - abgesehen davon ist ein Akademiker nicht vorrangig intelligent, sondern gebildet, und diese Eigenschaft schlägt sich bislang nicht chromosomal nieder!

Akaka

Akademiker sollen intelligent sein?

Dr. Andreas Schworck, Ravensburg

Ich denke, so verkürzt kann man es nicht sehen. Der begriff der Intelligenz wird ja heute auch weiter gefasst - man spricht von "emotionaler Intelligenz". Natürlich spielt ein akademisches Umfeld eine nicht zu unterschätzende Rolle beim kindlichen Lernen und auch später. Wichtiger ist aber zweifellos, dass die von PISA festgestellten Defizite - gerade auch in der Kleinkindförderung - schnell beseitigt werden. Ich denke, man kann in der Tat gar nicht früh genug mit dem Wecken von Neugier und Kreativität bei Kindern beginnen. Deshalb kommt einer Reform des Kindergartenwesens in Deutschland oberste Priorität zu. Wenn diese umgesetzt wird, spielt es keine so allein entscheidende Rolle mehr, mit welchem sozialen Background die Kinder dort lernen. Der Ausbau der KLeinkindbetreuung wird aber sicher dazu führen, dass auch wieder vermehrt Akademikerinnen sich für ein Kind entscheiden.

hajü,berlin

auch nichtakademiker-kinder sind intelligent. mein vater ist zimmermann und meine mutter konfektions-fachverkäuferin gewesen. mein iq-142. noch fragen?

Axel Stangl, Pforzheim

Es soll auch intelligente Menschen geben, die nicht von Akademiker gezeugt/geboren wurden ;-))

Bert Lindstedt, Lehnin Die Bevölkerungsentwicklung in Deutschland wird leider nur unter quantitativen Aspekten diskutiert. Bevölkerung hat jedoch nicht nur eine Quantität, sondern auch eine Qualität! Die Kinder von Eltern mit einem niedrigen IQ haben mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit auch eine geringe Intelligenz.Deshalb sinkt der durchschnittliche IQ in Deutschland, wenn intelligente Menschen immer weniger Kinder bekommen. Das ist für jeden behavioristisch geschulten Gutmenschen eine unerhörte politisch unkorrekte Ansicht, aber wissenschaftlich nicht widerlegbar. Wer sich tiefgründig mit diesem Thema beschäftigen möchte, lese "Die IQ- Falle" von Volkmar Weiss. Allen Anderen empfehle ich die üblichen politisch korrekten Argumente: Bei richtiger Förderung und einem guten sozialen Umfeld wird jedes Kind einen hohen IQ erreichen können, Intelligenztests sind ohnehin sehr fragwürdig bis unsinnig...u.s.w.,u.s.f.

 
 
 
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