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Ein Massenartensterben in den Ozeanen, wie es sich zuletzt vor 55 Millionen Jahren ereignete, befürchten Forscher aus sechs Ländern.
Das Tempo des durch menschliche Aktivitäten verursachten Aussterbens von Tier- und Pflanzenarten ist möglicherweise deutlich langsamer als bisher angenommen.
Die EU-Kommission will bis zum Jahr 2020 das Artensterben stoppen.
Die Vereinten Nationen haben eine Expertengruppe zur Erforschung der schwindenden Artenvielfalt nach dem Vorbild des UN-Klimarats geschaffen.
US-Schauspieler Harrison Ford, der seit vielen Jahren im Umweltschutz engagiert ist, hat vor den Folgen des Artensterbens für das empfindliche Gleichgewicht auf der Erde gewarnt.
Eigentlich sollte schon in diesem Jahr das Artensterben in der EU gestoppt werden. Doch die Minister in Brüssel verschoben das Ziel um ganze zehn Jahre. Auch andere Vorhaben werden nicht eingehalten: So blockiert Deutschland ein EU-Gesetz zum Bodenschutz.
Vertreter aus fast 200 Ländern beraten auf der UN-Artenschutzkonferenz im japanischen Nagoya über Maßnahmen gegen Biopiraterie. Kommt hier kein Abkommen zustande, könnte dies auch fatale Folgen für den Artenschutz haben.
2010 ist das internationale Jahr der biologischen Vielfalt. Wissen Sie, wie viele Tier- und Pflanzenarten es auf der Welt gibt? Oder welche Waldfläche jedes Jahr gerodet wird? Testen Sie Ihr Wissen!
Viele Tierarten sollen stärker vom Aussterben bedroht sein, als bisher angenommen. In Wahrheit könnte das Risiko bis zu 100-Mal höher sein, meinen US-Forscher. Zwei wichtige Einflüsse auf das Überleben von Arten wurden ihrer Ansicht nach schlichtweg unterschätzt.
Vom 19. bis 30. Mai tagen in Bonn Vertreter aus mehr als 190 Staaten bei der UN-Naturschutzkonferenz. Ihr Ziel: das weltweite Artensterben zu stoppen.
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