31. März 2013, 09:47 Uhr

Per Mausklick auf den Meeresgrund

Um auf die Umweltprobleme dieser Welt aufmerksam zu machen, haben Forscher das "Catlin Seaview Survey"-Projekt gestartet. Damit kann man sich Unterwasserbilder von beliebigen Orten ansehen.

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Das Video im Wortlaut: Das umstrittene „Google Street View“ wird marin. Dabei soll es jedoch nicht Meeresstraßen darstellen. Mehr...

Die Öffentlichkeit soll mit dem „Catlin Seaview Survey“-Projekt auf beeindruckend einfache Art mit den Umweltproblemen dieser Welt konfrontiert werden. Diese machen sich beispielsweise hier am „Great Barrier Reef“ vor der australischen Nordostküste bemerkbar. Studien gehen davon aus, dass das gigantische Korallenriff durch den menschlichen Einfluss in den vergangenen 30 Jahren um die Hälfte geschrumpft ist. Das „Catlin Seaview Survey“ bietet so nun eine neue Form des Umweltaktivismus an. Dabei werden diejenigen, die es wach zu rütteln gilt, denkbar einfach geködert. O-Ton: Richard Vevers, Projektleiter des „Catlin Seaview Survey“ „Schöne Bilder von Fischen sollen die Leute in erster Linie ansprechen. Dann möchten wir die Menschen mit uns auf die Reise nehmen, sodass sie an der Wissenschaft teilhaben können. Wir erklären Dinge – und machen sie mit der Auswertung erhobener Datenmengen vertraut, damit sie wirklich verstehen, was in den Ozeanen vor sich geht.“ Das kann jeder, der einen Internet-Anschluss besitzt. Dabei hatten die Forscher erst noch Befürchtungen, dass andere Wissenschaftler ihre Arbeit nicht ernst nehmen, das Projekt gar belächeln könnten. O-Ton: Richard Vevers, Projektleiter des „Catlin Seaview Survey“ „Ich dachte, es gäbe viel Widerstand gegen das, was wir hier versuchen. Aber ganz allgemein betrachtet – mich erreichte nicht eine negative Bemerkung von einem der Hunderte von Wissenschaftlern, mit denen ich über das Projekt gesprochen habe. Wohl jeder Wissenschaftler, mit dem wir redeten, hat die Notwendigkeit realisiert, dass Wissenschaft sehr gut rübergebracht werden muss, und das wird vielen Forschern hierdurch ermöglicht.“ Die Wissenschaftler hoffen, dass durch die Erreichbarkeit der Aufnahmen und Daten mehr Menschen für die Probleme des blauen Planeten mobilisiert werden können. Schließlich können die Aufnahmen weltweit verfügbar – genauso wie die Folgen beispielsweise der globalen Erwärmung auf dem gesamten Globus spürbar sein werden. Schließen

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