29. Juni 2012, 20:15 Uhr

Die Gefahr liegt im Haar

Von Eichen sollst du weichen: Eichenprozessionsspinner besiedeln inzwischen fast ganz Deutschland. Die Brennhaare der Raupen können Allergien auslösen und bis zu Atemversagen führen.

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Haarige Hülle auf Eichengrund: Die Raupen des Eichenprozessionsspinners sind in diesem Jahr in Deutschland in fast allen Bundesländern zu finden. Nach der zweiten Häutung lassen sie das zurück, was sie so gefährlich macht - eine Hülle, die voller giftiger Härchen sitzt. Die sogenannten Brennhaare können bei Menschen Pseudoallergien, Atembeschwerden und Augenreizungen auslösen können.

Seit Mitte Juni legen die Tiere Gespinstnester am Stamm der Eiche und in Astgabelungen an. Ab jetzt wird es besonders schwierig, die Schädlinge zu bekämpfen, da die Gefahr besteht, dass sich dabei die Härchen noch stärker verbreiten.

Nach Angaben des Julius Kühn-Instituts (JKI) begünstigen die klimatischen Veränderungen die Ausbreitung des Schädlings. Nach einem milden Frühling hatten die Schmetterlinge perfekte Bedingungen für ihre Nachkommen und sind zu einer echten Plage geworden.

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