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Für Branchenexperten hat das klassische Kaufhaus in Deutschland ausgedient, der Trend geht zum Erlebnis-Shopping in großen Luxus- und Konsumtempeln. Für die bestehenden Kaufhäuser bedeutet dies: Ein neues Geschäftsmodell muss her.
Das "Riesenpekari" aus der Familie der Nabelschweine galt bis zur seiner kulinarischen Verwertung als Sensation. Erstmals seit zehn Jahren haben Zoologen eine unbekannte Säugetierart entdeckt, aber nicht selbst lebend gesehen.
Paolo Pellegrin und Stefan Pielow porträtieren die Stadt und ihre Bewohner - eine Hommage an Manhattan.
Am Abend läuft die 1000. Folge von "Wer wird Millionär?" mit Günther Jauch. Die Sendung ist so erfolgreich, weil sie alles hat, was gutes Fernsehen ausmacht.
Die ältesten entdeckten Dinosauriernester hat eine Forschergruppe in Südafrika aufgespürt. Die Gelege lassen faszinierende Rückschlüsse auf das Sozialverhalten früher Dinosaurier zu.
Die bislang ältesten entdeckten Dinosauriernester hat eine internationale Forschergruppe in Südafrika aufgespürt.
Im feuchten Tropenwald von Papua-Neuguinea haben Forscher das kleinste Wirbeltier der Welt gefunden: einen dunkelbraunen Frosch, der gerade einmal sieben bis acht Millimeter lang ist und schrille Töne ausstößt.
Apple bekämpft mit aller Macht Samsungs iPad-Rivalen Galaxy Tab. Doch im Design-Streit vor dem Düsseldorfer Landgericht droht dem US-Konzern nun ein schmerzhafte Niederlage.
Da es dem einen oder anderem hier zu banal erscheint, will ich doch gleich mal in das Horn stoßen und noch ein paar Exponentialstufen mehr Banalität zum Anlass nehmen, mit vollem Vorsatz dafür zu sorgen, dass die gepflegte Langeweile Einzug halten kann. Und mit was könnte man besser langweilen, als mit Geschichten über sich selber. Deshalb die Frage: ?Hab ich euch schon mal die Geschichte von den absurdesten Konversationen zwischen Fotograf und Modell erzählt?? Ein nimmer versiegender Quell an menschlichen Verfehlungen, Entgleisungen und Schrägheiten, der sich schwerlich ausdenken lässt. Denn man muss es quasi ?live? erleben. Andernfalls mutet es dem Reich der Märchen und Mythen an. Die Geschichte der Kommunikation ist also eine Geschichte voller Irrtümer und Missverständnisse. Grundsätzlich sollte sich jeder, der sich fernschriftlich auf elektronischem Wege mit anderen austauscht, vollkommen darüber im Klaren sein, dass das geschriebene Wort durchaus einen mehr oder weniger großen Interpretationsspielraum haben kann. Ergo sollte man erwarten, dass man, um eben diesen Spielraum so klein und gleichzeitig den Verständnisfaktor so groß wie möglich zu halten, klare unmissverständliche Formulierungen wählen sollte. Dass eine Erwartung in dem Fall einen völlige Fehlannahme ist, steht dann auf einem anderen Blatt. Begonnen mit reinen Formalien wie eine kleine, in der Bevölkerung wohlwollend betrachtete und etablierte Gruß- und Verabschiedungsfloskel, schafften die nötige persönliche ?Atmosphäre? und beweisen neben einer vermeintlich vorhandenen Sozialisierung, dass der Gegenüber simpelste Grundregeln nicht nur gelernt hat, sondern sie auch zweckgebunden einsetzen kann. Alles andere lässt nämlich auch wieder eine gewisse Interpretation zu. Und dabei kommt der Benutzungsscheue oder ? unfähige in Sachen Aussenwirkung nicht unbedingt gut davon. Gewisse Schulabschlüsse, bzw. deren Abwesenheit sind garantiert kein Makel. Ich frage mich nur, warum so viele sog. Modelle, einem ständig versuchen, das Gegenteil zu beweisen. Stellt man sich nun darüber hinaus einer angemessenen Orthographie, Interpunktion und Groß- und Kleinschreibung gegenüber mal taub, dann steht einem gelungenen Meinungsaustausch so gut wie nichts mehr im Wege. Sollte man denken. Wäre da nicht der Faktor ?Im Internet kann ich mich wie ein Vollidiot benehmen. Es ist ja so schön anonym und keiner kann mir was.? Nun wird sich sicherlich keiner tatsächlich auf die Socken machen, um dem mopsbackigen Klugscheisser-Blondchen real die Meinung zu geigen, aber eben diese vergessen nur zu schnell, dass das Internet eben einfach doch kein rechtsfreier Raum ist. Vor allem dann nicht, wenn der Schlenkerpuppengleich gebaute Pickelgesicht-Interims-Betthase via Email den 5-Zentner-Silberrücken markieren will und mit ihren angeblichen ?Kollegen? aus einer kraftradbewegenden Vereinigung junger in schwarzes Rindsleder gehüllter Männer drohen. Argumentative Vollbrache begegnet einem genauso wie strandähnliche Flachheit in Sachen Satzbildung. Wer verstanden werden will, benutzt besser keine Sätze, in denen u. U. ein Komma zu finden ist. Denn das wird heutzutage nurmehr als symbolisches Augenzwinkern eingesetzt. Wenn nicht gar ein Semikolon. Strichpunkt für die Fremdwortverweigerer. Das Apostroph wird gar für einen von diesen Typen gehalten, die mit diesem komischen vollbärtigen Tischler abends in der Kommune an der Tapeziertafel nur trockenes Fladenbrot und Lambrucso immer zum letzten Mal weg pressten. Fängt man an irgendeiner Stelle an ? weil man sich doch in einem schwachen Moment hat dazu hinreissen lassen ? zu erläutern, warum man dieses oder jenes gerne dann so veranstalten möchte, wie man es sich auch nun selber überlegt hat, baut sich gerne mal eine Wand aus Fragezeichen vor einem auf. Wobei das ja noch die ?harmlosere? Variante ist, denn meistens legt sich reflexartig wie beim Schlag auf die Kniesehne ein Schalter in der synaptisch minder verknüpften Hemisphäre knapp unterhalb des Wasserstoffperoxid-Friedhofes um, und ein letztes Aufbäumen der Zynismus-Drüse ist zu erwarten. Das naheliegendste Prinzip ? nämlich das der unmittelbare Nachfrage bei Nichtverstehen ? sucht man vergebens. Als psychopathischer Irrer wird man da schon mal betitelt, wenn man nach einer nicht nachvollziehbaren längeren Pause in der Kommunikation nur eine einfache Nachfrage in Sinne der Wiederaufnahme der selbigen sendet. Gerne vergessen wir Taugenichtse ja, dass die Gattung Modell einen so brutal überfrachteten Terminkalender hat und deswegen auch nicht innerhalb von 14 Tagen ein Ja oder Nein tippen kann. Der Facebook-Status wird zwar akribisch alles 15 Minuten mit allen noch so redundanten Informationen erneuert, aber konkrete Anlässe wie die eventuelle Beschäftigung als Workshopmodell sind absolut nicht im Zeitmanagement unterzubringen. Nicht dass man selber drauf kommen könnte, dass die dusseligen Ausreden soviel Bestand haben wie ein Soufflé beim Aufreissen der Ofenklappe. Weil die geltungssüchtigen Teenie-Gören mit dem gänzlich verschobenen Selbstbewusstsein natürlich alles öffentlich ?posten?, wundern sie sich dann aufgebracht darüber, dass man letztlich wen anders ? wen zuverlässiges ? gefragt hat, unterstützt auch durch Sätze wie ?Boah....sitze seit zwei Stunden vor der Glotze, es kommt nur Mist. LAAAAAAAAAAAAAANWEILIG!? Ganz keck wird es, sollte man die Unverschämtheit besitzen, Prinzessin Lillyfee gar eine Absage zu erteilen, wenn sie 100 % der Meinung ist, eine Bereicherung für das eigne fotografische Schaffen und das reale Leben zu sein. Da kann ich mich nur bei den rückgratlosen Eltern bedanken, die ihrer Göre ständig Puderzucker ins kleine Popöchen pusten und nicht mal beizeiten vermittelt haben, dass ein hübsches Gesicht keine royale Gnade ist, sondern lediglich das biologische Zufallsprodukt geboren aus der individuellen Abfolge mehrerer 1000 Nukleinsäuren. Auch hinter einem gefälligen Äusseren kann sich der hässliche Charakter verbergen. Und auch Abitur schützt vor Blödheit nicht! In diesem Sinne Es grüßt der Papendieck P.S.: Nur damit kein falsches Licht auf die abgebildeten Damen fällt. Die Bilder haben nicht mit dem hier geschilderten zu tun.
Nach einer längeren Pause will ich doch einfach mal die Rubrik der ?Geschichten aus dem Land der ebenholzfarbenen Menschen? fortsetzen. Und was wäre da besser, als eine Begebenheit, die einem das Leben dort selbst ? oder vielmehr ? das Zusammenleben mit allerlei skurrilen Individuen irgendwie in die Karten spielt. Sicher hat sich der eine oder andere schon mal gefragt, was ich da überhaupt genau gemacht habe. Einfach nur 12 Monate einen benzinfressenden ost-asiatischen Geländewagen durchs Kalahari- und Namib-Land zu dreschen ist zwar ein drolliger, wenn aber auch auf Dauer ein eher nur kostspieliger Anlass. Nein, es gab einen tatsächlichen ?Auftrag?, und der hatte nichts mit Fotografie im eigentlichen und/oder esoterischer Selbstfindung im speziellen Sinne zu tun. Dass so ein ?Projekt? im Laufe seines Stattfindens doch mit der einen oder andere Facette ebendies wird oder wurde, war vorherzusehen, aber nicht zwingend notwendig und gegeben. Der Einfachheit halber umschreiben wir es mal mit ?...Feldforschungen im Bereich der Artenschutzgenetik und der Verhaltensökologie von mittelgroßen Feliden im südlichen Afrika unter besonderer Berücksichtigung nachhaltiger Wildlife-Management-Konzepte zur Erlangung eines akademischen Grades am Institut für Wildtierforschung und Zootiermedizin...?. Punkt. Klar soweit? Wenn nicht, einfach nochmal nachfragen. Was aber alles so um dieses eigentliche ?Ding? herum passierte, ist das eher Erzählungswürdige. Naja, Auszüge davon jedenfalls. Wenn man in einem Land, das landwirtschaftlich immer im Grenzbereich schlingert, sich auf den Weg macht, und ausgerechnet, DEN Stachel im Fleisch eines jeden Farmers, der Viehzucht betreibt, anrüttelt, scheint es schon vorprogrammiert, dass man auf eine Front von Ignoranz, Sturheit, Irrglaube und Ablehnung prallt. Erstaunlicherweise (!!!) stimmt das zwar mit dem Irrglauben und die Sturheit ist genetisch bedingt, denn immerhin sind die meisten Jungs ja deutschstämmig, aber Ignoranten sind sie allerdings nicht. Denn sie wollen sehr wohl GANZ genau wissen, was man hier und da vorhat. Immerhin muss man sich ja so gut wie immer auf privatem Grund bewegen, bei Vorhaben dieser Art. Ergo, stell dich gut mit dem Farmer und er wird dir helfen. Nur meistens - oder besser gesagt - immer auf seine Art und Weise. Hat man sich erstmal dran gewöhnt, dass einen riesengroße Fragezeichen und Schulterzucken entgegen prangen, wenn man erwähnt, dass man ausgerechnet den Staatsfeind No#1 unter die Lupe nehmen will, dann wird?s im Laufe der Gespräche eigentlich eher kooperativ. Aber wie gesagt. Kooperation in dem Rahmen hat seine eignen Stilblüten. Der Wüstenluchs ist in Namibia per Gesetz als sog. ?Problemtier? deklariert. Das bedeutet, dass dieser ohne weitere Rücksprachen oder Auflagen mit Lang- oder Kurzwaffen, Stinger-Raketen, Gartenhächslern, Fallen, Handgranaten, Armbrüsten, Jagdbögen oder mit zum Blutrausch gepeitschten Hundemeuten zerschossen, gesprengt, geschreddert, vergiftet, durchlöchert oder simpel bei lebendigem Leibe zerfleddert werden dürfen. Einige sehen es dabei auch schon als eine ihrer ?Pflichten? als weitblickender Farmer an, es nicht zu dürfen, sondern es im Sinne der Gemeinschaft schon eher zu müssen. Und ab und an trifft man auf so einen dieser besonderen Gattung. Gerne erfüllt er auch dabei das Klischee des mit sowohl aussen- wie innenpolitisch verkümmerten Ansichten mit bis hin zu retrograden Evolutionsstufen degenerierten Denkstrukturen versehenen Vorzeige-Deutschen, wie man ihn so überspitzt nur noch in Hollywood-Produktionen wähnt, wo man ihn sonst nur mit knöchellangen Lack-Ledermänteln durch düstere Braunhemdreihen denunzieren sieht. Allerdings gut getarnt im vor Gesundheit strotzendem und Wendekreis-Sonnen-getoasteten Mittsechziger-Körper, gestopft in die obligatorische kurze Hose mit Feldstiefeln und Schulterklappen bewehrten Safari-Hemd, in dem sie wirken wie ein illegales Genexperiment, in dem Louis Trenker mit Hardy Krüger Senior gekreuzt wurde. Mit schrottpressengleichem Händedruck wird man da auf die erste Probe gestellt, die es zu bestehen galt. Hin auf dem Weg zu einer Audienz mit Baron von Schnückenberg und Zitzewitz. Dass man den nach der Versaille-Schmach 1918 geflüchteten Landadel hier wieder trifft, überrascht einen dann auch nicht weiter wirklich und nach den üblichen Präliminarien, bei denen einem die Ausmaße des Landbesitzes (35.000 Hektar!) und die Anzahl der Leibeigenen.....äh.....Farmarbeiter (43!!!) herunter gebetet wurde, kommt man thematisch auch gerne zur Sache. Bei was natürlich. Beim altdeutschen Apfelkuchen und schönem heissen, handgebrühtem Kaffee. Man ist ja unter sich. Kopfschüttelnd wird man gefragt, ob einem die Sonne nicht bekäme. So als Ausländer quasi. Kein gesunder Mensch, der im Vollbesitz seiner geistigen Kräfte ist, versucht Wüstenluchse zu fangen. Und schon gar nicht, um sie anschließend wieder frei zu lassen. Relativ schnell arrangierte ich mich also mit dem Ruf ?der Freak aus Deutschland zu sein, der Rotkatzen fängt, sie aber nicht killt?. Hatte den Vorteil, dass viele von den Farmerkollegen mich persönlich kennen lernen wollten. Hatte was von Zoo, aber immerhin hatte ich sie so auf meiner Seite. Irgendwie. Erwähnte ich, dass die Jungs einem helfen? Auf ihre Art? Denn genau das taten sie. Und wie unterstützt man jemanden, der einem erklärt, dass man Blut- oder Gewebeproben von Karakalen nehmen möchte? Richtig, man besorgt sie ihm. Sogar mit extra dafür initiierten Wochenendausflügen mit der ganzen Belegschaft und den Winchester und Heckler & Koch-tragenden Kumpels, die eher an Majestix erinnerten als an ernstzunehmenden Agrarökonomen. Mein genetisch geschultes Auge ließ sich vielleicht auch von den homogenen Phänotypen verwirren. Inzucht ist aber auch eine kleine heimtückische Laune der Natur. Naja, ich hätte mich wohl doch weitaus präziser ausdrücken sollen, als ich sagte, dass ich Proben von den Tieren bräuchte. Abgeschnittene Schwänze, zerschossene Hinterläufe und Köpfe waren nicht ganz das, was mir vorschwebte, aber das einer lattenstrammen Meute von Testosteron schwangeren Spätkolonialisten zu vermitteln, erschien mir in Anbetracht des Arsenals an großkalibrigem Schießwerk als taktisch ?etwas grenzwertig?. Ergo nahm ich, was ich bekommen konnte. Natürlich nicht ohne die im Windschatten einer ?erfolgreichen Deutsch-Südwest-Jagdveranstaltung? üblichen ?Lateinstunden? im Ohr und die zahlreich am Farmzaun gepfählten Opfer des zweitägigen Kleintier-Massakers im Auge. Andere Länder, andere Sitten, sag ich da nur. Da erscheint es einem ja eher als schmusiges Intermezzo, wenn man in seinen eigenhändig aufgestellten Fallen einen ziemlich aufgebrachten Skunk vorfindet, der allen Witzen zum Trotz, tatsächlich Handstand macht, um anzukündigen, dass gleich etwas ziemlich hässliches passieren wird. Um das abzukürzen. Die Schuhe und die Hose konnte ich wegschmeissen. Der Schmonz geht definitiv NICHT wieder raus! Und einen dezenten Hauch von Wildnis trägt man selber auch die nächsten Tag latent mit sich herum. Also immer dran denken : Wenn jemand einen Schritt zurück macht, ist er nicht feige. Er holt vielleicht nur Schwung! In diesem Sinne Es grüßt der Papendieck
Studien mit Elektro- und Hybridantrieb beschwören die ferne Zukunft und sehen dabei aus, als wollten sie das All erobern. Am überzeugendsten bekommt der "alte" Smart den Spagat zwischen Vision und Alltag hin.
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