Sind Akademiker wirklich immer auch intelligent? Wird Intelligenz vererbt? Viele Leser hatten da so ihre Zweifel. Andere fanden: da ist was dran.

Daniela, Londonderry
Wenn alle Intelligenten der Ansicht sind, keine Kinder zu brauchen, kann es mit unserer Intelligenz sowieso nicht weit her sein. So lange es also intelligente Menschen gibt, die clever genug sind, auch noch zu erkennen, dass Kinder die einzige Medizin fuer die krankende Gesellschaft sind, wird die Intelligenz auch nicht aussterben.
Mich@, Münster
Während meiner Diplomarbeit kam meine erste Tochter, vor drei Wochen dann (während meiner Doktorarbeit) nochmal zwei Mädels (Zwillinge), also "arbeiten" Akademiker einfach effektiver. Und falls durch die hohe Handy- und Laptop-Nutzung bei einigen der werten Kollegen die Spermienrate gesunken sein sollte: Ein paar Reagenzgläser hätte ich für euch noch...
Jürgen Corbach, 49082 Osnabrück
Niemals ! Was haben denn Akademiker damit zu tun ? Die Intelligenz des Individiums ist ein nicht aufzuhaltender Prozess
Handschin Schweiz
Wer sagt den das Akademiker Intelligent sind?
Dirk, Bonn
JO
Peter aus Velbert
Blödsinn!
Niedlich Wardenburg
Wichtig ist nicht, ob die Intelligenz ausstirbt. Das Problem ist die Dummheit, welche intelligente Schlußfolgerungen in Frage stellen. Denn viele Dumme können einem Intelligentem schon zu schaffen machen. Also, würden die Dummen aussterben, könnten die Intelligenten weiter zulegen und damit eine höhere durchschnittliche Begabung ermöglichen.
Peter Pauling, Filderstadt
Stimmt! Bei Politikern und Managern ist die Entwicklung seit Jahren zu beobachten, manche haben schon gar keine mehr, wozu auch?
Roague, SH
So sieht es leider aus, wie auch an der Pisa-Studie zu sehen ist. Kinder kosten Geld... also rechnen wir doch mal nach. Ein Akademiker benötigt inkl. Abitur 7-8 Jahre bis er zum ersten Mal Geld verdient. Die meisten häufen in dieser Zeit Schulden an, die sie noch mind. 5-6 Jahre danach abzahlen müssen. Dann verdienen sie sicherlich ein paar hundert Euro mehr, können den Vorsprung den ein Facharbeiter in 10 Jahren (u.U. auch mit Schwarzarbeit) herausgearbeitet hat kaum noch aufholen. Also werden Kinder - wenn überhaupt - nur spät, und dann meist nur eines in die Welt gesetzt. Da Akademiker auch meist Akademiker heiraten, und beruflich oft stärker eingebunden sind als andere, bleibt angesichts mangelhafter Kinderbetreuungsmöglichkeiten in Westdeutschland auch die Frage, wer auf seinen Job verzichtet. Im Gegenzug kommen Nichtakademiker wesentlich früher zu eigenem Einkommen. Da sich aber auch besonders in diesem Beschäftigungssektor die Arbeitslosigkeit bemer! kbar macht, ist das Modell "Mann geht arbeiten, Frau ist mit Kindern zu Hause" finanziell optimal, um den Lebensstandard zu sichern. Daher werden hier in der Regel mind. 2 Kinder zu finden sein. Also liegt es nicht unbedingt an der Unlust der Akademiker, Kinder zu zeugen, sondern eher an den staatlichen Rahmenbedingungen, die Kinder, besonders den Einkommensschwächeren, als finanziellen Ausweg in Notsituationen erscheinen lassen, und es keine geeigneten Ganztagsbetreuungen für Kinder von Berufstätigen gibt.
Dr.Schmeidler
Ja die Akademiker haben kein Interesse Kinder in die Welt zu setzen , sie tun es selten . Die Antwort liegt klar auf der Hand . Bei Scheidungen verlieren sie Haus und Hof und landen auf ein Abstellgleis . Dann ist der Lebensstandart mit mehr Kinder herabgesetzt . Die Kinder sind wirtschaftlich lange abhängig von den Eltern . Bei familiäre Unstimigkeiten , und die gibt es sehr oft , wird gerichtlich ermittelt ! Der Akademiker ist oft der Verlierer , die Akademikerin , will ihr Wissen anwenden und will nicht mit vielen Kindern ihre Zeit verbringen . Eine Entlastung kommt weder von Personal noch von anderen Familienangehörigen wie Eltern und Geschwistern . Also bleibt die Zahl sehr gering . Kennen Sie eine Alternative ?
Isy Altklug, Lübeck
Biologisch gesehen natürlich nicht. Intelligent wird nicht nur, wer intelligente Eltern hat. So exakt funktioniert die Vererbung nicht. Sieht man hingegen unser beschissenes Schulsystem, in dem Kinder mit 10 Jahren aussortiert werden und Kinder "gebildeter" Eltern wesentlich bessere Chancen auf höhere Bildung haben, sehe ich allerdings schwarz.
blumenauer, leanderstrasse 17. 54295 trier
ich selbst bin akademikerin, wüsste aber nicht was die intelligenz eines kindes mit dem beruf der eltern zu tun hat. bedeutet ein abgeschlossenes studium oder die allgemeine hochschulreife das man intelligent ist? ich sage NEIN! es kommt darauf an, wie man intelligenz definiert, ich kenne viele die nicht studiert haben, mich aber in jedem fall in vielen dingen in den "sack" stecken können. nicht wenig freunde die auch studiert haben sind kinder von eltern mit hauptschulabschluss. also klare sache: studiert bedeutet nicht gleich intelligenz und vor allem kinder von nicht studierten eltern sind nicht dümmer als die von studíerten eltern.
Peter, Winnipeg
Sie stirbt nicht aus: auch andere Bildungsschichten haben intelligente Kinder. Aber da Intelligenz u.A.auch genetisch vorbestimmt ist denke schon, dass Intelligenz in der breiten Bevoelkerung ausgeduennt wird.
Eros R.A. Mazotti
Nein, auch Akademiker sind untreu und haben mehr Kinder als offiziell zugegeben, sicher auch mit weniger akademisch angehauchten Schichten der Bevölkerung.
Sirius, Dresden
Aussterben nicht gleich, aber der Anteil an der Gesamtbevölkerung wird geringer. Akademiker bekommen frühestens mit 25 ein Kind, manchmal zwei. Während Ex-Förderschüler kaum ihren Schulabschluss haben und schon ihr erstes von X Kindern zur Einschulung an derselben Schule anmelden.
FBausA
Ist die Intelligenz nicht schon längst ausgestorben? Mitunter könnte man diesen Eindruck gewinnen.
H. Lorenz, Berlin
Ja, das gilt aber nur für deutsche Verhältnisse. Eltern müssen bei uns die sytembedingten Bildungsdefizite auffangen. Da gut ausgebildete Eltern dazu leichter fähig sind ( Einkommen und Bildung), sind deren Kinder meist im Vorteil. Jetzt wo die Kids der sogenannten " Intelligenten" ausbleiben fällt´s eben auf. Da in Schweden mehr als doppelt so viele Schüler die Hochschulreife erlangen, wie in Deutschland liegt es eindeutig an unserem Schulsystem.