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27. Februar 2009, 12:01 Uhr

Krake setzt Zoo unter Wasser

Einen See aus 700 Litern Salzwasser fanden die Angestellten des Santa-Monica-Pier-Aquariums in Los Angeles bei Arbeitsbeginn vor. Der Grund: Ein Krakenweibchen hatte in der Nacht ein Ventil am Aquarium geöffnet.

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Krake, Oktopus, Santa-Monica-Pier-Aquariums, Los Angeles, Weichtier

Der Oktopus gilt als ausgesprochen intelligentes Weichtier© Heal the Bay, Tara Crow/AP

Die Oktopus-Dame hatte in ihrem Becken ein Ventil geöffnet und einen Schlauch verlegt, so dass über zehn Stunden lang Wasser ausströmte, sagte ein Mitarbeiter der Einrichtung der "Los Angeles Times". Tiere kamen dabei nicht zu Schaden, aber der frisch verlegte Fußboden hat unter dem See gelitten.

Der Krake, die mit ausgestreckten Gliedmaßen nicht mehr als ein menschlicher Unterarm misst, war ihr nächtlicher Einsatz offenbar nicht anzusehen. Sie sei am Morgen ruhig in dem noch verbliebenden Wasser herumgeschwommen, hieß es.

Kraken zählen zu den intelligentesten Weichtieren. Sie gelten zwar als scheu aber auch als neugierig und lernfähig. Um ein weiteres Missgeschick zu verhindern wurde der Wassertank sofort mit Klemmen und Klebeband "Kraken-sicher" gemacht. "Jetzt bräuchte sie echte Werkzeuge", sagte Aquariums-Mitarbeiter Nick Fash der "Times".

Bei einem ähnlichen Vorfall 1994 in einem Aquarium in San Pedro bezahlte ein Oktopus seine Neugier mit dem Leben. "Octavia" hatte einen Schlauch aus der Verankerung gerissen, das ganze Wasser lief aus und das Tier starb.

DPA

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