. .
Natur und Umwelt
Schlagzeilen Themen Mobil iPad Blogs Investigativ Hefte
 
Fotocommunity
Fotocommunity

Treffpunkt für ambitionierte Amateurfotografie. Bilder hochladen und bewerten, sich mit anderen Austauschen. mehr...

Weblogs bei stern.de
Weblogs bei stern.de

Die Online-Tagebücher bei stern.de: Freie Autoren schreiben hier persönlich, direkt und eigenständig. mehr...

Information und Unterhaltung mit Steffen Hallaschka
sternTV - Information und Unterhaltung mit Steffen Hallaschka

Vertiefende Informationen zu der aktuellen und den vergangenen Sendungen von sternTV. mehr...

stern Investigativ
stern Investigativ

Das Recherche-Team des stern. Erfahren Sie mehr über die Recherchespezialisten und ihre Enthüllungen von Terrorismus bis Wettmanipulation. mehr...

 
20. Mai 2009, 12:41 Uhr

Erderwärmung doppelt so stark wie befürchtet

Bisher waren Forscher davon ausgegangen, dass die Temperatur an der Erdoberfläche noch in diesem Jahrhundert um 2,4 Grad steigt. Eine aktuelle Studie des renommierten Massachusetts Institute of Technology geht jetzt sogar von einem mehr als doppelt so hohen Wert aus.

Klima, Klimawandel, Erderwärmung, Temperaturanstieg, globale Erwärmung, CO2, Kohlendioxidausstoss, Emissionen

Die Temperatur der Erdoberfläche könnte bis zum Jahr 2100 um 5,2 Grad Celsius steigen© Martin Gerten/DPA

Die Auswirkungen der globalen Klimaerwärmung könnten Wissenschaftlern zufolge in diesem Jahrhundert doppelt so stark ausfallen wie bisher angenommen. Die durchschnittliche Temperatur der Erdoberfläche könnte bis zum Jahr 2100 um 5,2 Grad Celsius steigen, ergab eine am Dienstag veröffentlichte Studie des Massachusetts Institute of Technology (MIT) in den USA.

Damit fiele der Temperaturanstieg mehr als doppelt so stark aus wie in einer 2003 veröffentlichten Studie angenommen. Die damalige Untersuchung prognostizierte einen Anstieg von 2,4 Grad Celsius. "Wenn wir nicht handeln, gibt es ein erheblich größeres Risiko als bisher angenommen", sagte der Mitverfasser der Studie, Ronald Prinn. Er forderte umfangreiche politische Maßnahmen gegen den Klimawandel.

Die Veröffentlichung der Studie fiel mit der Ankündigung von US-Präsident Barack Obama zusammen, die hohen Abgasemissionen in den USA deutlich senken zu wollen. Obama will erstmals landesweit geltende Grenzwerte für Autoabgase und den Treibstoffverbrauch einführen. Dadurch sollen bis 2016 insgesamt 1,8 Milliarden Barrel Öl gespart werden.

Reuters
 
 
MEHR ZUM ARTIKEL
Landesweite Grenzwerte Obama will US-Autos das Saufen abgewöhnen

Radikaler Kurswechsel für die US-Autobranche: Nach jahrzehntelanger Spritverschwendung macht Präsident Barack Obama jetzt Schluss mit den durstigen "Ami-Schlitten". Bis 2016 sollen Neuwagen nur noch rund 6,6 Liter auf 100 Kilometer verbrauchen. Für Obamas Klimaberaterin sind die Pläne "wirklich historisch". mehr...

Wassertemperatur Klimawandel bedroht Eismeergarnelen

Aus dem Lebensmittelhandel kennt man sie als Grönland-Shrimps. Doch die Eismeergarnele ist nicht nur durch die Fischerei bedroht. Der Klimawandel könnte dazu führen, dass das Timing der Tierchen bei der Fortpflanzung nicht mehr stimmt. mehr...

Arktis Klimawandel lässt Spinnen wachsen

Schlechte Nachrichten für Arachnophobiker: Der Klimawandel lässt Spinnen größer werden - zumindest in der Arktis. Forscher haben herausgefunden, dass dort heimische Wolfspinnen bis zu zehn Prozent mehr wachsen. Auch der Kannibalismus unter den Tieren nimmt zu. mehr...

Wissenstest Sind Sie Umweltaktivist oder Ökosau?

Erderwärmung, Überschwemmungen, Hungersnöte: Der Klimawandel bedroht nicht nur unser Ökosystem, sondern gefährdet auch immer mehr Menschen. Testen Sie hier, wie weit Ihr Umweltbewusstsein schon gediehen ist. mehr...

MEHR ZUM THEMA
powered by wefind WeFind
 
stern testen, Serie sichern

Jetzt den stern inklusive der aktuellen Gesundheits-Serie testen! Jetzt sichern!

 
 
 
 
 
stern - jetzt im Handel
stern (7/2012)
Unser täglich Fleisch