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Nach dem Scheitern von "Top Kill" will der Ölkonzern BP mit einer neuen Methode gegen die Ölpest im Golf von Mexiko vorgehen. Das geplante Manöver gilt als hochriskant und könnte die Situation sogar noch verschlimmern.
Alarm im Golf von Mexiko: Experten befürchten, dass weitaus mehr Öl pro Tag ins Meer fließt, als bislang angenommen. Alle Hoffnungen von BP ruhen nun auf einem dünnen Rohr.
Während ein Wetterumschwung den Einsatzkräften vor der US-Küste eine Atempause verschafft, gibt BP eine Prognose ab, wann das Öl-Leck auf hoher See abgedichtet sein könnte. Mit hohem Aufwand soll vorerst Schlimmeres verhindert werden.
Vor einer Woche strandete eine Ölbohrinsel vor der Küste Alaskas, nun wurde sie sicher in einen Hafen transportiert. Die Abschleppaktion ist geglückt, doch der Einsatz der Plattform bleibt umstritten.
So schnell wie gedacht, geht das Öl nicht aus. Nach neuen Funden sollen die Reserven jetzt noch über 100 Jahre reichen. Fragt sich nur, ob das Weltklima diese verlängerte Ölzeit aushält.
Der Iran hat nach iranischen Medienberichten die Ölausfuhren nach Deutschland gestoppt.
Der Schweizer Raffineriebetreiber Petroplus kann in Frankreich eine seiner stillgelegten Raffinerien zumindest für sechs Monate wieder arbeiten lassen.
Aus der beschädigten Ölplattform "Gannet Alpha" strömt weiter Öl in die Nordsee. Seit Mittwoch sind laut dem Betreiberkonzern Shell mehr als 200 Tonnen Rohöl ausgetreten. Inzwischen wurde ein zweites Leck an der Anlage bemerkt.
Angesichts der eskalierenden Gewalt in Libyen hat der deutsche Ölproduzent Wintershall seine Förderung in dem nordafrikanischen Land eingestellt.
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