22. März 2007, 10:00 Uhr

Wo Europa verwundbar ist

Der Temperaturanstieg von 1990 bis 2006 lag im oberen Bereich dessen, was der UN-Klimabericht von 2001 vorhergesagt hatte. In Teil 2 des 2007er-Berichts warnen Klimaforscher vor den dramatischen Auswirkungen der Erwärmung. Sie sagen, wo wir verletzbar sind und uns anpassen müssen. Von Thomas Langkamp

Europa muss sich im Zuge des Klimawandels auf mehr Überflutungen einstellen©

Der zweite Teil des UN-Berichts, den Forscher am 6. April in Brüssel veröffentlichen werden, wird die Menschheit warnen: Wenn wir weiterhin soviele Treibhausgase produzieren, wird die Erde weiter aufgeheizt, was viel Geld und viele Menschenleben kosten wird - oder wie Manfred Stock, Leiter der Regionalforschung im Potsdamer Institut für Klimafolgenforschung (PIK), es in Worte fasst:

"Unser bisheriger Umgang mit dem Problem ähnelt dem Verhalten eines leichtsinnigen Autofahrers. Er fährt viel schneller, als unzureichende Sicht und hohe Verkehrsdichte es erlauben, und riskiert damit einen heftigen Aufprall."

Viele Menschen verbinden mit der Karibik Palmen und Traumstrände. Doch der steigende Meeresspiegel und immer mehr Hurrikane der stärksten Kategorie 5 stellen die Bevölkerung auf eine Probe, die beispielhaft für den Rest der Welt steht. Die Langzeitfolgen eines ungebremsten Treibhauseffektes wären laut PIK ein Meeresspiegelanstieg um 30 bis 50 Meter und eine massive Versauerung der Ozeane. Ihr ph-Wert würde von 8,2 auf 7,7 abfallen und die Ökosysteme im Meer drastisch beeinflussen.

Die Konsequenzen für Europa

Schon heute denken Obstbauern darüber nach, andere Apfelsorten anzubauen, um sich den veränderten Klimaverhältnissen anzupassen. Die norddeutsche Tourismusbranche stellt sich auf mehr Urlauber in der bald wärmeren Nebensaison ein, während sich Skipistenbetreiber nach neuen Jobs umsehen. Die Folgen der Erwärmung sind breit gefächert, überwiegend negativ und vielerorts schon heute wirksam.

Wie bereits der letzte Klimabericht von 2001 festhielt: "Der Klimawandel in Europa wird Verluste und Nutzen für unsere Lebensgrundlagen mit sich bringen; in manchen Bereichen haben die Veränderungen bereits begonnen."

Der UN-Bericht fasst die Folgen wie folgt zusammen:

>> Die Ausbreitung alter und neuer Krankheiten könnte sich auf die Gesundheit von Menschen und Tieren auswirken. Stadtbewohner werden besonders unter den häufigeren Hitzewellen leiden.

>> Ökosysteme verändern sich, der Artenreichtum nimmt ab. Vegetations- und Schneegrenzen verschieben sich im Gebirge in höhere Lagen. Permafrostböden tauen auf und Gletscher schmelzen zu Seen ab, die gefährliche Erdrutsche auslösen können.

>> Fischbestände gehen europaweit zurück, während Ernten in Land- und Forstwirtschaft in Nordeuropa besser ausfallen könnten. Dem gegenüber stehen fallende Ernteerträge in Südeuropa aufgrund heißerer und trockenerer Sommer. Im Zuge dessen treten Probleme bei der Wasserversorgung auf, da Gletscher und Grundwasser als Reservespeicher zunehmend wegfallen.

>> Sachschäden nehmen im Zuge erhöhter Überflutungs-, Sturm- und Waldbrandgefahr zu. Sturmfluten an den Küsten laufen höher auf, Flüsse treten wegen Starkregen häufiger über die Ufer.

>> Ein erhöhtes Risiko von Fluten und Erdrutschen führt zu verstärkter Erosion fruchtbarer Ackerböden. In Kombination mit steigendem Meeresspiegel, immer weiter abgetragenen Küsten und dem Verlust von Feuchtgebieten hat das erhebliche Auswirkungen auf Siedlung, Deichbau, Landwirtschaft und touristische Aktivitäten. Allein in Hamburg kosten 100 Kilometer Deicherhöhung auf 8,5 Meter 600 Millionen Euro.

>> Finanzschwache Staaten - insbesondere in Afrika, Asien und im Pazifikraum - werden sich nur schwer anpassen können. Die Veränderungen werden sie entsprechend härter treffen.

In fast allen Punkten stimmen die Vorabberichte zum 2007er UN-Bericht mit dem von 2001 überein. An vielen Stellen sind die Forscher sich ihrer Ergebnisse noch sicherer geworden und haben aus den Studien der letzten sechs Jahre detailliertere Erkenntnisse gewonnen.

CO2-Verdoppelung unausweichlich

Ein Unterschied zum Bericht von 2001 liegt in der Wahrnehmung durch Medien, Öffentlichkeit, Wirtschaft, NGOs und Politik. Sie überschlagen sich in Forderungen und Handlungsvorschlägen, um das so genannte Zwei-Grad-Ziel zu erreichen. Bei diesem Ziel gehen Forscher und Politiker davon aus, dass bei einem globalen Temperaturanstieg von zwei Grad gegenüber 1990, die Folgen noch zu bewältigen seien.

Viele Forscher haben sich jedoch darauf eingestellt, dass eine Verdopplung des Kohlendioxidgehalts der Luft (vorindustriell 0,028 Prozent) auf 0,056 Prozent inzwischen unausweichlich ist. Die Verdopplung würde eine Erwärmung um etwa drei Grad bedeuten. Das Zwei-Grad-Ziel könne laut PIK nur erreicht werden, wenn der CO2-Gehalt der Luft unter 0,04 Prozent bliebe. Doch schon heute sind wir von dieser Grenze nur noch 0,002 Prozent entfernt.

"Das Zwei-Grad-Ziel setzt voraus, dass wir gegen Ende des Jahrhunderts eine emissionsfreie Weltwirtschaft erreicht haben. Eine Herausforderung, die den Vergleich mit anderen Menschheitsaufgaben nicht zu scheuen braucht", meint Ottmar Edenhofer, Chefökonom des PIK.

Zwei Grad: was kostet uns das?

Lange waren sich die Wissenschaftler einig, dass es sehr teuer werden würde, das Zwei-Grad-Ziel zu erreichen. Doch eine internationale Studie des PIK hat gezeigt, dass sie die Klimaschutzkosten überschätzt haben. Studienleiter Edenhofer erklärte, sie lägen unter einem Prozent des weltweiten Sozialproduktes, denn "die Kosten des Zwei-Grad-Zieles lassen sich durch technischen Fortschritt senken."

Entscheidend sei laut Hans Joachim Schellnhuber, Direktor des PIK und seit drei Monaten Chef-Klimaberater von Angela Merkel, dass der zu erwartende technische Fortschritt durch Politik auf internationaler Ebene seine volle Dynamik entfalten kann. Weltweit müssten die Treibhausgasemissionen laut PIK im 21. Jahrhundert jährlich um etwa ein Prozent sinken. Sozialökonomische Analysen besagen, dass das globale Wirtschaftswachstum dadurch bis 2100 nur um drei Monate verzögert würde.

Laut einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Emnid vom März 2007 wollen die Bundesbürger die Herausforderung annehmen. Persönlich wollen sich 92 Prozent um klimaschonendes Verhalten bemühen. 94 Prozent zählen den Klimaschutz in Europa zu den wichtigsten Aufgaben und 58 Prozent meinen, dass die Bundesregierung mehr gegen die Erderwärmung unternehmen müsse. Nur 29 Prozent gaben an, sie nähme den Klimaschutz ernst genug, zehn Prozent finden die Reaktionen der Regierung übertrieben.

"Wir brauchen eine dritte industrielle Revolution", sagt Hans Joachim Schellnhuber.

IPCC-Bericht in vier Etappen Der UN-Klimabericht des Intergovernmental Panel on Climate Change (kurz IPCC) wird von drei Arbeitsgruppen aus jeweils mehreren hundert anerkannten Forschern erstellt. Sie durchforsten die Klimastudien der letzten sechs Jahre und schlussfolgern aus den Einzelergebnissen globale Konsequenzen.

In Teil 1 des neuen Berichts wurden am 2. Februar bereits die aktuellsten naturwissenschaftlichen Erkenntnisse zum Klimawandel und der zukünftigen Entwicklung zusammengefasst. Am 6. April erscheint nun Teil 2. Er wird in Brüssel vorgestellt und soll die Öffentlichkeit über Risiken und Anpassungsstrategien aufklären. Teil 3 folgt am 4. Mai in Bangkok. Darin werden die Forscher Möglichkeiten vorstellen, die Schäden der globalen Erwärmung abzuschwächen. Eine Synthese aller drei UN-Berichte wird ein vierter Teil zusammenfassen und am 17. November 2007 in Valencia vorgestellt.

 
 
KOMMENTARE (10 von 14)
 
Gunterli (25.03.2007, 12:00 Uhr)
Die eierlegende Wollmilchsau
...wird es nie geben, klar wird Energie sparen Anfangs teurer, als verschwenden, es dauert halt ein paar Stunden, bis man diesen Mehraufwand wieder rein hat. Setzen wir mal völlig simpel voraus, dass die Energiekosten der Herstellung ganz einfach schon im Kaufpreis drin sind, und so ist es ja auch... Ich schließe hiermit diese Thema für mich ab. Es ist eben ein Nebenthema, aber ein stellvertretendes.
CO2 - bei dem Thema drück Dich langsam einmal deutlich aus. Was interessiert denn, dass ein wärmere Flasche mehr sprudelt, als eine kältere?? Vielleicht ist damit ein noch unterschätzter Effekt der Entgasung oder des Sprudelns der wärmer werdenden Ozeane gemeint?? Das wesentliche am CO2-Anteil (in der Atmosphäre, und nicht in der Flasche!)sind nicht die verniedlichten Promilles, sondern die Verdopplung, auf die wir stramm zusteuern.
Und bis jetzt verdienen immer noch die Öl-Bush’s, die EON’s...
starmax (24.03.2007, 12:12 Uhr)
Bewußtes Missverstehen?
Begeben wir uns also nochmals auf den Nebenkriegsschauplatz Energiesparleuchte: Eine Umrüstung ist so schnell in D nicht möglich, weil Gewerbeverordnungen , Bau- und Sicherheitsvorschriften eben "Sofortlicht" vorschreiben. Und es ist bekannt, daß die Starter dieser Lampen bei tiefen Außentemperaturen verzögert reagieren. Das hätte ein Diplomphysikerin wissen können, eine Kanzlerin müßte es sich sagen lassen, b e v o r sie mal ebenEmpfehlungen ausspricht. Und ebenso die Tatsache, dass - hätte sie in die Tiefe gedacht, statt demagogisch - die Energiebilanz im Vergleich zur Glühbirne nicht nennenswert positiv aussieht, wenn man sinniger Weise den Herstellungsprozess beider Lampenarten mit einbezieht. Im Übrigen sprechen wir hier beim CO2 von maximalen Steigerungen im Promillebereich (da hilft auch kein Ausatmen). Meine Forderung ist und bleibt daher, sich nicht verdummen zu lassen und bestimmten "Energiegewinnlern" auch noch unreflektiert die Steigbügel zu halten. Es geht hier um Profite im ganz grossen Bereich, um die Fortschreibung kapitalistischer Gier mit anderen Mitteln. Diese "Verschmutzungsrechte" sollen künftig per Anrechtsschein, Futures und Hedgefonds vermarktet und verwettet werden( ein Hauptmotiv von "KLimafreund"Al Gore). Und da kommt das Vehikel "Umweltkatastrophe" wunderbar zupass. Nebenbei kriegt die Atomlobby spürbar Aufwind...
Gunterli (24.03.2007, 10:50 Uhr)
Wollen wir starmax ...
...tatsächlich das letzte Wort überlassen?? Es tut mir zwar etwas leid, auf seine haarsträubenden Theorien von oben herab reagiert zu haben. Ich denke, durchschauen kann das Ganze jeder, wenn er sich darüber einen Kopp macht. Nur noch ein kurzer Verweis auf: Stiftung Warentest ONLINE-TEST aus UMWELT + ENERGIE, da amortisiert sich eine Energiesparlampe bereits nach 80 Betriebsstunden, aber das wussten ja bereits alle, außer....
starmax (23.03.2007, 16:58 Uhr)
Unsinnige Anmache
Wer lesen kann,ist klar im Vorteil. Ihr Statement, das mit den erwähnten Tatsachen, aber auch mit meinem fundierten Standpunkt erkennbar nichts zu tun hat, dient wohl mehr einer egozentrischen Befriedigung . Verziehen Sie sich also wieder in Ihren Dunstkreis, und versuchen Sie die Sache morgen nüchtern zu betrachten. Und: zu allen meinen Argumenten finden Sie dann auch stützende (Hersteller-)Argumente im Internet.
Gunterli (23.03.2007, 14:12 Uhr)
starmax, gib’s doch zu
...Du bist ein Abgesandter von EON, EnBW, RWE und/oder Vattenfall.
Ich empfehle, entsprechendes Gesetz zu prüfen, die Zeitdauer für ‚Licht sofort anspringen’ kulant zu gestalten, die Hersteller die Vorglühphase möglichst optimieren lassen, draußen spielt die Glühlampe schon eine Weile so gut wie keine Rolle mehr und sollte es dann wirklich noch ein paar Räume ohne Frostschutz geben...., LEDs haben solche Nachteile nicht und werden rasant billiger. Da gibt es tatsächlich Leute, die verzweifeln schon an solchen Kleinigkeiten! Die Energiebilanz ist also FAST ausgeglichen??? Zu wessen Gunsten?? Nach welcher Brenndauer bitte? Welche Faktoren werden in dieser Bilanz berücksichtigt? Welche nicht? Versuch doch diese Verdummung besser woanders. Die Seiten kenne ich, Danke nein, siehe oben.
Wenn, dann sollten wir vom Klima reden und nicht wie Du vom Wetter. Das mit den menschenversagenverursachten Überschwemmungen tut mir allerdings leid. Irgend ein Stadtwerk hat an den Wasserhahn, der da nicht zugedreht wurde, verdammt gut verdient ;-). In Bezug auf deine Lehre vom CO2-Überschuß muss ich Dir dringend empfehlen: Vergiss das Ausatmen nicht.
bR4iNST0RM (23.03.2007, 13:08 Uhr)
@Gunterli
Genau Gunterli.. ich habe zwar nicht den leisten Hauch einer Ahnung, was genau Du mir jetzt flüstern möchtest, aber Du musst erst einmal irgendetwas in Bezug auf das Thema schreiben, bevor Du Dir das „Recht“ raus nimmst, und versuchst, andere Kommentatoren die Worte zu verdrehen.
„Panikmache“ ist nicht Sinn und Zweck meiner Ausführung gewesen! Wenn DU das so ließt: Dein Problem!
Aber erklären werde ich es gerne noch mal: Es geht hier um die Leute, die ihr Wissen nutzen, um sich selbst Vorteile zu ergaunern. Sollte nicht als „Panikmache“ missverstanden werden! Mehr als Aufruf zu mehr Eigeninitiative und zu mehr Hinterfragungen! Nichts wäre schlimmer, als das Vorgeredete NICHT zu Hinterfragen!
P.S. Ich habe nie von biblischer Sintflut geredet. Aber Danke für Deine „Aufmerksamkeit“!
starmax (23.03.2007, 12:42 Uhr)
Nachtrag
Die unter biblischer Kälte leidenden Nordamerikaner würden uns aktuell genau das Gegenteil von Erwärmungskatastrophe flüstern.
Und: Fotos wie oben von der (wegen eingedeichten Überflutungräumen) Elb-Überschwemmungskatastrophe sind sehr irreführend, da wirklich durch Menschenversagen entstanden. Nicht vergessen: Es geht gar nicht um eine (sowieso nicht vorhersagbare Klimakatastrophe, sonder nur ums Klima-GESCHÄFT!
Zum Nachdenken: Allgemein anerkannt in der wissenschaft ist, daß ein CO2-Überschuß erst n a c h einer Erwärmung eintritt (kann jeder selbst an einer warmen und kalten Sprudelflasche vergleichen). Aber es geht ums Abzocken, da finden sich eben auch Gefälligkeitgutachter...
Gunterli (23.03.2007, 12:33 Uhr)
Was nützt ein zündender Nickname?
Werter bR4iNST0RM, ‚Es ist ein Graus’ lese ich so: Nicht nur Angst, sondern schon die Hosen voll, wie viel Unwissenheit muss hinter diesem Nicknamen stecken, so wie DU es selbst definiert hast??? Sieh die Sintflut nicht ganz so biblisch, mehr als gleichnisartiges Zusammenfassen dessen was uns erwartet, ganz nüchtern, ohne Panikmache...
Gunterli (23.03.2007, 12:29 Uhr)
Kassandra?
Werte(r?) waelder, seit der letzten IPCC-Studie werden die Warnungen erhört, der Kassandra-Effekt ist damit hinüber, der Risikotyp Kassandra ist allerdings laut Definition immer noch zutreffend, na ja, falscher Name für die falsche Sache. Kassandra hatte übrigens IMMER Recht. Also nix mit ‚nehmen wir (mal) an’.
starmax (23.03.2007, 12:21 Uhr)
Gerne, Gunterli,
falls ich hier mit Sternmaxx angesprochen bin - obwohl dich ein Teil der Antwort sicherlich enttäuschen wird: er verlangt nämlich eigenständiges Denken. Dazu ein Beispiel: Wenn eine Diplomphysikerin (zufällig auch Bundeskanzlerin)uns dringend die Abkehr von der Glühbirne und den Einsatz von Energiesparlampen empfiehlt (die in Behörden, Schulen und Industrie gar nicht gestattet ist, denn hier muß per Gesetz auf Schalterdruck das Licht sofort anspringen, nicht verzögert und auch bei Minusgraden)dann hat sie nicht bedacht, dass die Herstellung derselben ein Mehrfaches an Energie verschlingt und die Energiebilanz deshalb fast ausgeglichen ist. --Soviel zum eigenständigen Denken der dummen Deutschen.
Ansonsten ist hier Verlinkung nichgt gestattet, aber ich empfehle nach "Spatz im Gebälk" "Spatzseite" oder Öko-Betrug" zu googlen. Auch ist heute in der FAZ ein neutraler Bericht mit Verweis auf den entsprechenden BBC-Filmbeitrag zu finden. Viel Vergnügen und ein wenig Nachdenklichkeit bei der Lektüre!
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