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Vor 75 Jahren endete die Grönland-Expedition des berühmtesten deutschen Polarforschers, Alfred Wegeners, tödlich. Doch Alfred Wegeners Ruhm ist bis heute erhalten geblieben.
Die Arbeitsorte der Forscher des Alfred-Wegener-Institutes sind oft wenig gemütlich. Deutschlands renommiertestes Polarforschungsinstitut feiert sein 25-jähriges Bestehen.
Seit 25 Jahren ermitteln die Polizisten vom ARD-"Großstadtrevier" nun schon am Vorabend. Heute Abend startet die Jubiläumsstaffel. Sie können abstimmen: Welcher Polizist machte seinen Job in der Davidswache am besten?
Zu Tausenden kehren Kunden der privaten Krankenversicherung den Rücken. Die AOK sieht bereits deren Ende nahen. Kommt bald der Systemwechsel?
Beim Gesundheitszustand der Deutschen sind die Unterschiede zwischen West und Ost groß. Welche Region ist kränker, welche gesünder? In den Antworten zeigen sich auch soziale Unterschiede.
Hannover 96-Präsident Martin Kind hat kürzlich in einem Interview mit der Süddeutschen Zeitung Stadionbesucher in Fans und Kunden unterteilt. Die einen seien für die Stimmung verantwortlich, die anderen wichtiger für die Einnahmen eines Klubs. Leider stimmt diese Unterscheidung immer öfter mit der Realität überein, aber wer den Fußball liebt, wird sich wohl immer als Fan fühlen. Erik Wegener hat mit 11 Feinde ein Buch für Fans und über einen Fan geschrieben. Es geht um den in München lebenden Schalke-Anhänger Niko Malente, der vielleicht nicht ganz zufällig den Namen einer berühmten deutschen Sportschule trägt. Niko hat sein Herz unweigerlich und mit allen Konsequenzen an die Königsblauen vergeben. Er kann sich nicht damit abfinden, dass seine Schalker immer wieder die Deutsche Meisterschaft abschreiben müssen, weil der Tabellenplatz 1 am Ende einer Saison in der Regel sowieso schon vergeben ist - an den FC Bayern München. Dass die Bayern den Schalkern die fast sicher geglaubte Meisterschale im Jahr 2001 in letzter Sekunde auf ganz außergewöhnlich grausame Weise entrissen haben, hat bei Niko natürlich besonders tiefe Wunden hinterlassen. Er entwickelt einen genialen Plan, wie er den nächsten Titel der Bayern verhindern kann, die Umsetzung seines Vorhabens erweist sich allerdings als schwierig, mehr soll aber an dieser Stelle nicht verraten nicht werden. Die Story ist in 11 Feinde vor allem auch ein spannender Rahmen für einen faszinierenden Blick in die Seele eines Fußballfans. Niko Malente ist zwar Schalke-Anhänger, in seinen Gedanken und Ansichten dürften sich aber auch problemlos Fans aus Köln, Hamburg oder sonst wo wiederfinden. Nikos Weltsicht ist eben mit viel Leidenschaft verbunden, manchmal kommt er ein bisschen spinnert daher, aber immer authentisch - so wie Fans eben sind. Die Geschichte lässt sich dabei wunderbar leicht lesen und ist gespickt mit treffsicherem Humor. Wenn Niko sich aus Feindschaft zu Borussia Dortmund weigert, gelbes Quittengelee zu essen, wenn er sich an Vereinsnamen aus aller Welt ergötzt, möchte man am liebsten direkt mit ihm ein Bier trinken gehen, um ein Fußballfachgespräch zu führen. Weil Erik Wegener über einen echten Fußballfan in der Sprache der Fans schreibt, lohnt sich die Lektüre dieses Romans vielleicht nicht für den Hannoveraner Präsident Martin Kind und seine Kunden - aber für jeden, der Fußball von ganzem Herzen liebt. Erik Wegener, 11 Feinde , Kunst- und Textwerk-Verlag, Paperback, 9,80 Euro www.elffeinde.de www.footage-magazin.d e
Sollen Paare künstlich erzeugte Embryonen genetisch untersuchen lassen dürfen? Oder verstößt das gegen das Recht auf Leben? Der Ethikrat ist ebenso gespalten wie der Bundestag. Die Parlamentarier stehen vor einer schweren Entscheidung.
Es sind meist Frauen, die ihren Vater, ihre Mutter oder andere Angehörige pflegen - oft eine Dauerbelastung. Nun sollen viele kleine Verbesserungen ihre Situation verbessern - Gesundheitsminister Philipp Rösler will helfen. Offen ist, wie er das finanzieren kann.
Als Gerhard Schröder 1980 als erster Bundestagsabgeordneter eine Rede ohne Krawatte hielt, rief ihn Vizepräsidentin Annemarie Renger zur Ordnung. Drei Jahre später wetterte ein CDU-Politiker gegen schlipslose Grüne. Jetzt gibt es im Hohen Haus einen neuen Krawatten-Kampf.
?It?s easy when you?re big in Japan?. Als die Münsteraner Band Alphaville dieses Statement in ihrem Mega-Hit ?Big in Japan? verewigte, ahnte wohl niemand, dass sich sie die Zeile mal wunderbar für den Einstieg in eine Fußball-Kolumne eignen würde. Denn wer als Profikicker ?big in Japan? ist, ist auch ?big in Mode? ? zumindest in der Bundesliga. Seit Shinji Kagawa maßgeblichen Anteil am Höhenflug der Dortmunder Bourssia hat und dabei angesichts der für ihn kolportierten Ablösesumme von 350.000 Euro ganz nebenbei den Begriff Schnäppchen im deutschen Fußball neu definiert hat, sind japanische Kicker für deutsche Bundesligisten so begehrt wie die Sojasoße im Sushi-Restaurant. Schalke 04 hat sich bereits zu Beginn der Saison mit Atsuto Uchida verstärkt und mittlerweile sind auch der 1.FC Köln mit Tomoaki Makino und Bayer Leverkusen mit Hajime Hosogai in Fernost fündig geworden. Darüber hinaus darf wohl das Interesse des VfB Stuttgart an dem Japaner Shinji Okazaki immer noch als ?heiß? bezeichnet werden. Damit wäre dann fast ein Drittel der Liga mit einem japanischen Fußballer ausgestattet. Außer dem ?unerschöpflichen Reservoir? Brasilien weiß ich gar nicht, ob dann noch andere Nationen besser in der Bundesliga vertreten sind. Ohne die Qualität der einzelnen asiatischen Profis jetzt schon abschließend beurteilen zu können, zeigt dieser Trend vor allem eins: Wie irrational die ach so professionelle Bundesliga tickt. Denn trotz immer mehr Wissenschaftlichkeit in den Trainingsmethoden, trotz unzähligen, auswertbaren Daten und Statistiken ? man muss nicht mal ein Hobby-Psychologe sein, um zu erahnen, wie der Prozess der Entscheidungsfindung bei diesen Neuverpflichtungen in den Köpfen von erfahrenen Managern und Trainern im Hinterkopf abgelaufen ist: ?Wo haben die Dortmunder nur den Kagawa her? Diese Japaner scheinen ja echt günstig und gut zu sein. Wäre doch gelacht, wenn das bei uns nicht auch funktioniert.? Fußball bleibt eben auch in Sachen Transferpolitik ein einfaches Spiel. Den japanischen Fußballern sei dieser aktuelle Trend natürlich von Herzen gegönnt. Vielleicht lernen sie ja in Deutschland dann auch den alten Alphaville-Hit kennen und singen leise mit: ?It?s easy when you?re big in Japan.? footage-magazin.de
Zehntausende Pflegekräfte fehlen in Deutschland - und das in einer zusehends alternden Gesellschaft. Nach dem Pflegegipfel im Bundesgesundheitsministerium machte Gesundheitsminister Philip Rösler erstaunlich konkrete Ankündigung. Ob sie helfen, bleibt offen.
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